Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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29. Oktober 2011

Die Tageszeitung KURIER berichtet in seiner heutigen Tagesausgabe über die Erfolge der österreichischen Mannschaft bei den Abilympics in Seoul:

Abilympics: Österreicher holen zwei Silbermedaillen
Berufsweltmeisterschaft – Mit zwei Silbermedaillen stellte Österreich bei den internationalen Berufswettbewerb en für Menschen mit Behinderungen, den Abilympics, das erfolgreichste europische Team. Der Wiener Andreas Pöschek sicherte sich im Bewerb Studiofotografie den zweiten Platz, ebenso wie Rudolf Jochum aus Vorarlberg im Bewerb Holzschnitzen. Mer als 1000 Teilnehmer traten in Seoul in 40 Berufen zum Wettbewerb an. 15 österreichische Fachleute mit Behinderungen stellten bei den Wettkämpfen in neun Disziplinen ihr großes berufliches Können unter Beweis.  Die nationale Ausscheidungsbewerbe werden von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA veranstaltet. Den Siegern wurde die Teilnahme an den Abilympics ermöglicht.

Fotos vom Pressetermin in Seoul…

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9. Oktober 2011

Auf unserer Mongoleiexpedition übernachteten wir stets in Jurten bei Nomaden. An einem Abend luden uns die Familie des Freundes unseres Chauffeurs zu einem gemütlichen Abendessen in ihre Jurte ein. Traditionell wurde das Essen vor uns zubereitet und wir genossen einen recht amüsanten Abend im Gespräch mit den Gastgebern. Wir erfuhren viel über das Leben in der Mongolei, bekamen Bilder gezeigt und sangen zum Schluss gemeinsam Lieder aus Österreich und der Mongolei. Es fiel uns schwer am folgenden Tag die gemütliche Jurte zu verlassen um nach Ulan Baatar aufzubrechen. Eine Fotoreportage vom Abend aus der Jurte…

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8. Oktober 2011

Eine längere Etappe unserer Expedition bildete die Fahrt durch das Orchon-Tal flussaufwärts den Orkhon-Fluß zu seinem gewaltigen Wasserfall. Das breite Tal zeichnet sich durch seine abwechslungsreiche Landschaft von anfänglichem Granitgebirge bishin zu vulkanischen Bergmassiven aus. Die Berghänge sind neben großer Granit- und Vulkansteinbrocken mit Lärchenwäldern übersät. Auf dem grünen Talboden leben verstreut Nomaden in Jurten mit ihren Herden aus Pferden, Rindern, Ziegen und Schafen. Dazwischen schlängelt sich der immer breiter werdende smaragdgrüne Orkhon-Fluß. Auf unserer Reise begegneten wir Hirten mit ihren Herden sowie lustigen mongolischen Bergführern. Die Zeit im Tal wohnten wir bei einer mongolischen Nomadenfamilie nicht weit vom Wasserfall. Eine Fotoreportage von unserer Reise durch das Orchon-Tal in der Mongolei…

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6. Oktober 2011

Die Mongolei ist über weite Landstriche bis auf vereinzelte Nomaden in Jurten menschenleer. Hin und da gibt es doch nach 200 Kilometern Fahrt eine Siedlung, die ein wenig an die Zeit des Wilden Westens erinnert. An einer geraden Straße versammeln sich verschiedene Geschäfte und Lokale – Saloons – die für die Pausen Durchreisender als Herberge dienen. In den meisten Geschäften bekommt man neben den eigentlichen Waren noch Süßigkeiten. Als wir bei der Reise nach Kharkhorin (Karakorum) in einem dieser Dörfer Mittagspause machten, empfing uns folgende Idylle – zu sehen im Fotobericht… 

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6. Oktober 2011

Turtle at CharachorinDschingis Khan verlegte zu seiner Regierungszeit das Zentrum des mongolischen Weltreichs nach Kharkhorin, eine Stadt in einer Ebene am Fluss Orchon gelegen. Die Stadt überlebte die Zeit nicht – mit ihr kamen neue Herrscher und Beijing wurde unter Kublai Khan die neue Hauptstadt des mongolischen Reichs (später die chinesische Yuan-Dynastie). Bald wurde Karakorum vergessen und die Stadt verfiel – die Reste wurden als Steinbruch für das heute noch bestehende buddhistische Kloster Erdene Zuu im 16. Jhd. verwendet. Einzig und alleine eine steinerne Schildkröte überlebte den Verfall der Stadt. Ursprünglich stand sie an einem der Eckpunkte der Stadt – heute steht sie mitten auf einem Hügel oberhalb vom Kloster Erdene Dsuu gelegen. Wir besuchten Schildkröte, Ovo und Kloster mit unseren Guides bevor wir dem Fluß Orchon weiter ins Tal folgten. Die Fotoreportage zeigt die Schildkröte, ein Ovo mit wertvollen Rennpferdschädeln  und das buddhistische Kloster Erdene Dsuu mit den Heiligtümern, Stupa und Mönchen…

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5. Oktober 2011

Dank des unermüdlichen Einsatzes und Spürsinns unseres Fahrers ist es uns gelungen die überaus scheuen Takhi Wildpferde (Przewalski Pferd) in der Abenddämmerung im Hustai Nationalpark zu finden. Jene Wildpferde waren um 1960 in der freien Wildbahn ausgestorben und wurden dank eines Wiederauswilderungsprogramms aus Zoobeständen in ihrer ursprünglichen Heimat wiederangesiedelt. Ein Fotobericht von den Wildpferden und unserer Expedition…

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4. Oktober 2011

Von Beijing fuhren Clarissa und ich mit der Transsibirischen Eisenbahn mit dem Zug K23, Wagen Nr. 6 nach Ulaanbaatar,

um dann in der Mongolei mit einem Jeep das Land zu erkunden. Die Fahrt dauerte zwei Tage und war in der Nacht mit Umspuren wegen der unterschiedlichen Spurbreiten zwischen China und der Mongolei unterbrochen. Ein paar Stunden

 


dauerte das Spektakel, bis alle Waggons des Zuges von der chinesischen auf die mongolische Spurbreite umgestellt waren. Das Highlight ab der mongolischen Grenze war der mongolische Speisewagen, der durch seine geschnitzte Holzvertäfelung beeindruckte. Wir machten es uns in unserem Zweibett-Luxusabteil der chinesischen Staatsbahn bequem, dessen Waggon mit einem Kohleofen beheizt wurde und dank eines kohlegefeurten Samovars immer heißes Wasser für einen Tee lieferte. Ein Fotobericht aus Zug Nr. K 23 zwischen Beijing und Ulaanbaatar…

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2. Oktober 2011

Die erste Etappe auf der Fahrt mit der Transsib durch die Mongolei war ein kurzer Zwischenstopp in Peking mit einem Ausflug zur Chinesischen Mauer. Ausgerechnet an jenem Tag gab es in China Nationalferien, was zu einem riesengroßen “Krabbeln” zahlloser chinesischer Menschenmassen an der Mauer führte. Wie Lemminge zog der Strom an Menschen über den schmalen Grat der Mauer und wurde aus der Ferne zu einer bunten Punktwolke. Weiter zur Fotoreportage von der Chinesischen Mauer…

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1. Oktober 2011

Bevor das Team Austria der Abilympics die Rückreise nach Österreich antrat erholte es sich nach den Wettbewerben bei einem Kulturprogramm. Clarissa und ich reisten vorzeitig ab, da wir nach Beijing weiterflogen. Trotzdem konnten wir noch gemeinsam den Geheimen Garten der Palastanlage Changdeokgung – Palast der glänzenden Tugend - besichtigen. Diese Palastanlage diente dem Herrscherhaus bis zuletzt als Wohnsitz, als Südkorea bereits schon lange von japanischer Invasion befreit eine parlamentarische Republik war. Erst in den letzten Jahren wurde die große Parkanlage für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und so konnten auch wir die traditionellen Palastbauten und den schattigen Garten mit den zahlreichen Gewässern besuchen. Eine Fotoreportage aus dem Geheimein Garten und von den Palästen…

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1. Oktober 2011

2nd Place of Abilympics Studio Photography Skill Contest Seoul Korea 2011: Andreas PoeschekDie asiatische Konkurrenz war im Medaillienregen groß, aber Österreich schaffte es mit zwei 2. Plätzen die europäischen Länder auf den Abilympics Skill Contest in Seoul in Südkorea anzuführen. Nach der Pause bei Japan ist dies wieder ein Erfolg für unser Team. Rudolf Jochum überzeugte mit seiner Schnitzerei in Wood Carving und ich konnte meine Ideen in Studiofotografie mit Portraits umsezten, sodass in knapper Zeit vor Ort im Studio eine Portraitserie asiatischer Models entstand. Das Ergebnis ist hier als Fotoserie verfügbar – weiter zu den Bildern…

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30. September 2011

Die Siegerehrung bildete mit der positiven Bilanz aus zwei Silbermedaillen für Österreich – dem besten gesamteuropäischen Ergebnis bei diesen Abilympics – einen Höhepunkt für unser Team. Neben der Überreichung der Medaillen gab es zum Abschied aller Teams ein koreanisches Musikprogramm, welches alte traditionelle koreanische Musik mit neuen modernen Elementen aus Hip-Hop, House und Goa vermengte. Eine Lasershow kombinierte alte koreanische Trommler zu einem Gesamtkunstwerk. Leider hieß es für viele der Teammitglieder Abschied nehmen von neuen oder auch alten Bekanntschaften aus anderen Teams und das Hoffen auf ein Wiedersehen in 2015, wenn die Abilympics voraussichtlich in der finnischen Stadt Jyväskylä ausgetragen werden. Weiter zur Fotoreportage von der Siegerehrung und dem Musikprogramm…

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29. September 2011

Der österreichische Botschafter Dr. Josef Müllner lud das österreichische Team der Abilympics Berufsweltmeisterschaften zu einem herzlichen Empfang in seine Residenz in Seoul. Wir nutzten die Gelegenheit um seiner Exzellenz von den Berufsweltmeisterschaften zu berichten – auch wenn wir damals noch nicht das freudige Ergebnis der zwei Silbermedaillienerfolge kannten. Dr. Müllner und seine Gattin zeichneten ein facettenreiches Bild über die koreanische Geschichte und vielseitigen Beziehungen zwischen Österreich und Südkorea auf. Eine Fotoreportage vom Empfang in der Residenz des Botschafters…

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28. September 2011

Die 8. internationalen Abilympics in Seoul prägten ein sehr multinationales und multiethnisches Bild bei den Wettbewerben: Es waren noch nie so viele Staaten aus Afrika, Asien und Südamerika vertreten. Seoul setzte hier erstmals (finanzielle) Maßstäbe um möglichst vielen Ländern eine Teilnahme zu ermöglichen. Dies zeigte sich heuer auch bei der Verteilung der Erstplatzierungen, wo bei den letzten Abilympics in Japan die asiatischen Staaten dominierten, war diesmal ein breiteres Spektrum an Ländern mit Medaillen vertreten. Neben den einzelnen Bewerben in den Berufen fand parallel ein multiethnisches kulturelles Programm statt, bei dem sich viele Länder präsentierten. Von Musik über Tanz, lokale Küche und Wirtschaft fand ein reger Austausch statt. Dabei konnte ich auch viele alte Bekannte aus den Philipinen, Thailand, Australien, Iran, Taiwan, China, Indien, Polen, Japan und Kanada… wiederfinden. Ein bunter Mix an Fotografien aus Eindrücken von den Bewerben und dem Tagesgeschehen rund um die Abilympics… 

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27. September 2011

Die 10 Millionen Einwohner zählende Stadt Seoul zeigt sich in ihrer ganzen Ausdehnung sehr beeindruckend vom N Tower am Namsan Berg. Von hier aus gewinnt man einen Blick über alle grünen Hügel und dicht verbauten Täler der Stadt entlang des Han Flusses. Die Hügel stechen mit ihren Wäldern aus der Menge an Wolkenkratzern heraus, da sie trotz der hohen Bevölkerungsdichte nicht verbaut werden und als grüne Oasen in der Stadt verbleiben. Gleich neben dem N Tower befindet sich ein alter historischer Leuchtturm und die Zentrale eines alten Nachrichtensystems, mit dem früher Nachrichten durch Rauch- und Feuerzeichen schnell durch ganz Korea übermittelt werden konnten. Fotos vom Ausblick über Seoul und den alten historischen Nachrichtentürmen…

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26. September 2011

Viel Gemüse – darunter Chinakohl, diverse Krautsorten, Karotten und Gurken – wurden bei einer koreanischen Kochshow zu einem alle Sinne berauschenden Gericht den Gästen präsentiert. Ein Filmbeitrag über die Kochshow bei der Gala zur Eröffnung der Abilympics im koreanischen Nationalmuseum in Seoul:

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