Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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27. Februar 2007

Debreceni EgyetemAm 22. Februar war der letzte Tag in Debrecen. Alles war gepackt und es hieß nach Wien mit dem Auto aufzubrechen. Vorher gab es noch einen Rundgang durch das Unigebäude, was ich mit ein paar Fotos festhielt. Das auf den Fotos sichtbare rot-graue Kollegium wird bald in neuem gelben Glanz erstrahlen, denn es soll bis August renoviert werden. Weiter zur Fotoreportage…

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20. Februar 2007

Géza M. Tóths vier minütiger Kurzfilm mit dem klingenden Namen Maestro wurde in der Kategorie Animationsfilm für den Oscar nominiert. Viel mehr möchte ich über den Streifen nicht verraten – seht hier selbst, um was es sich in diesem Film dreht.

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18. Februar 2007

Es war wie eine Überraschung, als Julia – eine Freundin, die auch Hungarologie studiert – am letzten Wochenende meines Debrecenaufenthaltes mich besuchte. Am ersten Abend ging es zum Konzert von Jamie Winchester és Hrutka Róbert in die nahegelegene Lovarda, wo wir uns zu rockigen Balladen vergnügten. Der Samstag war dem Sightseeing in der Universität und Stadt gewidmet – zum Schluss fanden wir uns in der Kismandula cukrázda ein, bevor es noch kurz zum Shoppen ging. Den schnellen Rhythmen von Drum & Base des Soundhunter sowie Vida L. gaben wir uns im Vigado hin – da aber heute anscheinend die Debrecziner aus blieben, gingen wir ins nahegelegene Kikötő, wo wir bei Klängen von Republic, Kis Pál, PFU & Co. bis spät in die Nacht eine gemütliche Zeit hatten. Leider war das Wochenende viel zuuuuu schnell vorüber und am Sonntag hieß es zu Mittag beim Bahnhof abschied nehmen. Eine kurze Fotoreportage berichtet vom Wochenende hier…

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16. Februar 2007

Frühlingshaftes DebrecenWir nutzten hier den gestrigen Tag, um bei schönsten Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen in der Stadt spazieren zu gehen und der Kismandula Cukrázda (deutsch: Zuckerbäckerei zur kleinen Mandel) einen Besuch abzustatten. Dabei fanden wir viele andere Debrecziner – nein keine Würstel, sondern Bewohner – das schöne Wetter auskosten, wie der Fotobericht zeigt. Die Bewohner von Debrecen nennen sich übrigens Civis – Bürger – da Debrecen bereits im Königreich Ungarn des Mittelalters mit besonderen Rechten ausgestattet wurde. Civis ist hier ein sehr üblicher Name für Firmen, Geschäfte und Lokale. Es gibt ein Restaurant Civis, eine Civis Bank, einen Civis Copyshop, eine Civis Wechselstube, einen Civis Friseur, eine Civis Müllabfuhr,… Auf unserem Spaziergang dachten wir schon fast in Salzburg oder Wien zu sein: Wir kamen beim Debrecener Mozartstore vorbei, der Mozart in Kugeln, in Talern, zum Essen oder auch zum Aufhängen anbot. Mostly Mozart selbst weit entfernt von Mozarts Reiserouten, weil eines ist sicher: den Debreczinern stattete Mozart sicher keinen Besuch ab. Nun weiter zur Fotoreportage…

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12. Februar 2007

Marlene – Stammleser kennen sie bereits von der Hungarologenweihnachtsfeier – stattete mir am Wochenende einen Besuch ab, bei der wir Debrecen näher erkundeten. Obwohl ich schon seit einem Jahr in dieser wunderschönen Stadt verweile, fanden wir Häuser, Giraffen und Balkone (siehe vorhergehende Reportage) – sowie Restaurants – die ich bis zu jenem Tag nicht wahrgenommen habe. Marlene liefert in ihrem eigenen Blog hier eine kleine Fotoreportage 

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11. Februar 2007

Architektonische Kunst in DebrecenDebrecen bietet neben der alten berühmten großen Kirche und dem Komitatshaus im Jugendstil auch modernere architektonische Sehenswürdigkeiten. So findet man auf der Piac utca unweit der beiden genannten Gebäude ein Baujuwel sozialistischer Architekturkunst. Der Architekt schaffte es in einem einzigen Wohngebäude, alle Elemente jener Zeit in einem Haus formschön zu einer Einheit zusammenzufügen. Man möge das Bild anbei anklicken und so vergrößern, um die Details in dieser Baustruktur zu erkennen. Beginnen wir bei der Analyse der Balkone: Dem Architekten gelang es durch Abwechslung von Gitter- und Stabelementen ein Symbol der Sicherheit in der grauen urbanen Welt zu erzeugen. Man fühlt sich dadurch in seinen vier Wänden wohler, geschützt, gut aufgehoben und gewinnt davon eine neue Qualität in der intim geschützten Privatsphäre des Wohnens. Diese Formensprache findet im Balkon im obersten Geschoß seinen Höhepunkt an Vollendung, welche durch breite senkrechte Betonelemente getragen wird. Die mannigfaltige Varietät bei den Fenstern zeugt von einer unbegrenzten Kreativität des Architektens, um wie bei einem Restlessen alle nur erdenklichen Einzelstück-Fenster, die es im Restposten-Sonderangebot der Heimwerkermärkte gab, zu kombinieren. Die Bewohner wissen dies zu schätzen, da durch jene mannigfaltige Abwechslung und dem grandiosen Einfall des Architekten, nicht nur der sozialistische Volkswohlspargedanke im Auge behalten wird, sondern jedem Eigentümer einer Wohnung ein neuer Bereich der Individualität und des eigenen Ausdrucks gegeben wird. Jedem das eigene für sich stehende wiedererkennbare Fenster. Keine plattenbautektonische Serienmassenproduktion, sondern kreativer sozialistischer abwechslungsreicher Kunstbau in vollendeter nonkapitalistischer deglobalisierender internationaler Formensprache und gesellschaftlicher proletarklassoider Größe. Auch auf die kindgerechte Gestaltung der Fenster wurde ein großer Wert gelegt. Sind doch jene Fenster mit Zweitfenster bis zum Boden ausgestattet, um auch den heranwachsenden Sprösslingen der Bewohner eine gute Aussicht auf die blühende Stadt Debrecen zu geben. 

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7. Februar 2007

Campus Hotel B 143Mein Aufenthalt in Debrecen nähert sich dem Ende. Ich freu mich bereits jetzt schon auf Wien, andererseits fällt mir der Abschied schwer, bedeutet die Heimreise doch auch eine Distanz zu neu gefundenen Freunden aus Debrecen. Bevor es heimwärts geht habe ich noch versucht ein paar Blicke in meinem Zimmer – Campus Hotel B 143 – indem ich die letzten Monate wohnte, einzufangen und sie hier in einer Fotoreportage zu dokumentieren. Das Zimmer schaut aus wie es ist beim Lernen für ein Rigorosum (Szigorlat) in Sprachwissenschaften (Nyelvészet)
Hier gehts zu den Fotos…

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3. Februar 2007

Forralt bor a kolibanDie Prüfungszeit fand heute ihr Ende und das neue Semester beginnt. Mein Abschied hier in Debrecen nähert sich auch immer schneller – aber vorher feierten wir noch die bestandene Prüfungszeit den kalten Temperaturen entsprechend mit forralt bor (Glühwein) im Kollégium, bevor wir ins Kikötő gingen. Zsófi, Enikő und ein paar weitere Kollegen fahren in den kommenden Tagen nach Rom und gaben mir zum Abschied ein Geschenk mit, was ich in Wien sehr nützlich sein wird und mich an die schöne Zeit in Debrecen zurückerinnern wird. Eine Fotoreportage berichtet vom Forralt bor Umtrunk im Kollégium. Weiter zur Fotoreportage…

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1. Februar 2007

Nach langer Zeit gibt es wieder was neues. Diesesmal sogar multimedial einen Videoclip.

Ein Videospot präsentiert die Universität Debrecen:

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