Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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29. Februar 2008

IMG_8776Der unbeliebteste Bahnhof Österreichs – ein Architekturjuwel vollendeter Grauslichkeit – findet 2008 nach Beendigung des Euro 2008 Ballspektakels seine wohlverdiente Ruhe. Man könnte fast meinen, der Architekt Heinrich Hrdlicka baute 1955 mit den vielen Treppen, Aufgängen und Brücken innerhalb des sonst leeren Gebäudes die Vorlage für Jacques Tatis Filme wie Traffic. Diente der Bahnhof für mich über Jahre hinweg als Abfahrts- und Ankunftsort für meine Reisen nach Graz und Steiermark, so trug er auch 2003 den Slogan „Willkommen in Wien, dem schönsten Vorort von Graz“. Eine Fotoreportage bewahrt jenes Architekturprojekt in Bildern vor seinen Abriss…

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25. Februar 2008

IMG_8691Die Jugend des Kienbauer-Pöschek-Klans traf sich in der Alten Ambulanz am Unicampus in Wien auf paar Bier und Tee. Kindertisch gab es diesesmal ausnahmsweise nicht, wie bei großen Gipfeltreffen üblich. Eine Fotoreportage hält den abwesenden Teilnehmern das Ereignis in Bildern fest…

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17. Februar 2008

IMG_8549Großtante Fanis Geburtstag wurde am 17. Februar bei Otto groß gefeiert, wie es sich bei einer Großtante auch gehört. Die Kienbauer und Pöscheks waren fast vollzählig versammelt. Zur Fotoreportage…

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16. Februar 2008

holunder-gasometer-IMG_8503.jpg Mein Holunderbusch am Balkon hat sich vorige Woche bei sonnigem warmen Wetter dazu entschieden im Februar in den Frühling zu starten und trieb aus. Heute sollte er sich lieber bei minus 5 °C warm anziehen. Ich hoffe er übersteht die Kältewelle und es dauert nicht mehr so lange bis der Frühling wirklich kommt…

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14. Februar 2008

Wo hier bei uns zu Valentinstag die Floristen neben dem Muttertag ihr Geschäft des Jahres machen, schlagen die Japaner mit der süßen Seite zu. So ist es dort Brauch, dass Frauen ihren Ehegatten, Arbeitskollegen und Freunden Schokolade schenken. Einen Monat später sind dann sie drann, wenn die Frauen von ihren Ehegatten, Freunden und Arbeitskollegen weiße Schokolade geschenkt bekommen. Dass Japaner Süßes mögen konnte ich bei meiner Japanreise bereits vor Ort feststellen – jedoch war Schokolade sehr in der Minderheit vertreten. Es herrschte ein großes Angebot aus diversen weichen gummiähnlichen Süßigkeiten, die beim Verzehr immer größer und größer im Mund wurden und so eine konzentrierte Süße in sich trugen, dass man als Europäer dazu geneigt war jene nach dem ersten Genuss zu meiden. Was aber sehr gut schmeckte waren diverse Waffeln und Schokoladen mit Grüntee – so auch Kit Kat mit Grünteefüllung.

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3. Februar 2008

IMG_8321Der Westen führt nicht zwangsweise in den Westen. So beginnen oder halten Züge Richtung Budapest und Bukarest vor ihrem Weg gegen den Osten am Wiener Westbahnhof. Ein Paradoxon, wenn man dann nach rund 3 Stunden Fahrt beim Halt in Budapest feststellt, dass man dort am Ostbahnhof (Keleti Pályaudvar pu.) angekommen ist. Nun ja, man kommt auch aus dem Westen in den Osten. In einigen Jahren ist jenes Problem Geschichte, denn dann beginnen jene Züge in Wien ihre Fahrt vom Zentralbahnhof. Doch bevor es soweit ist wird der Westbahnhof fleißig einem Umbau unterzogen und um Einkaufstempel, Büros und Infrastruktur erweitert. Die heute bereits existente große Halle aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts bleibt dank Denkmalschutz vor größerem Eingriffen verschont. Um jenen Denkmalschutz könnte man jetzt streiten, jedoch hielt ich es für dokumentarisch wertvoll vor dem Umbau mit einer Fotoserie den Bahnhof im jetzigen Zustand in Erinnerung zu halten. Den Beginn macht hier eine kleine Fotoserie aufgenommen am Abend – mehr folgt im Laufe des Jahres…

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2. Februar 2008

IMG_8257Nach der Exkursion, die uns quer durch Wien führte gab es vorige Woche eine Lesung mit drei ungarischen Literaten, die in der Stadt Wien leben, wirken und arbeiten. Márkus Barbarossa János, Buda György und Bujdosó Alpár präsentierten ihr literarisches Werk spannend avantgardistisch verpackt in einem Vortrag, der anschließend in einer gemütlichen Diskussion im Unibräu bis spät in die Nacht fortgesetzt wurde. Die durch Bernád Ágoston Zénó geleitete Veranstaltung hinterlies in uns Hörern großen Appetit auf mehr ungarisches Medium aus Wien. Eine Fotoreportage berichtet von der Lesung…

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1. Februar 2008

IMG_8237Das südliche Umfeld der Gasometer verändert sich seit 2007 in größeren Schritten. Die ehemalige Prüfanstalt des Gaswerks Wiengas verschwand und an ihrer Stelle wachsen neue schräge Wohntürme als grüne Villen dem Himmel entgegen. Vielerorts versteht man unter Villen etwas anderes, erinnern doch jene im Grundriss quadratischen Wohntürme eher an den schiefen Turm von Pisa als an eine Villengegend. Das Höhenwettrennen werden sie mit den Gasometern jedoch verlieren, da die ehemaligen Gasbehälter mit ihren rund 70 Metern doppelt so hoch in die Luft ragen wie die geplante Höhe der grünen „Villensiedlung“. Auf gute Nachbarschaft mit den künftigen grünen Villenbewohnern. Ein paar Fotografien dokumentieren das Baugeschehen…

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