Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
Header image

31. August 2008

Den letzten Sonntag meines Aufenthaltes in Judendorf-Straßengel nutzten Hannes und ich für einen Kulturausflug nach Graz. Vor den Rittern in der Innenstadt flüchteten wir zuerst auf die Murinsel von Acconci. Danach ging es in den Schloßpark vom Schloß Eggenberg weiter, wo Pfaue auf den Kieswegen stolzierten. Für einen neuen Ausblick über Graz beklimmten wir die Anhöhe der Walfahrtskirche Mariatrost. Zum Abschluß gabs Saures Rindfleisch beim Kirchenwirten in Judendorf Straßengel. Fotos von den Pfeifen aus dem Grazer Schloß Eggenberg und von Mariatrost.

Post to Twitter Post to Facebook

30. August 2008

Das letzte Wochenende in Judendorf-Straßengel nutzten Hannes und ich für einen Ausflug nach Graz. Neben einem Aufstieg zur Liesl, dem Glockenturm am Schloßberg mit der Schloßbergbahn, machten wir einen Abstecher durch die Innenstadt und dem Stadtpark, wo wir das gerade stattfindende Ritterfest streiften. Hätten wir uns nicht bereits in den „Drei goldenen Kugeln“ sattgegessen, so wären wir sicher bei der frisch am Spieß im ganzen gegrillten Sau schwach geworden. Ein paar Fotos aus Graz…

Post to Twitter Post to Facebook

25. August 2008

Blauer Blitz der ÖBB im Hauptbahnhof Wörgl

Blauer Blitz der ÖBB in Wörgl Hbf.

Die Rückreise von Salzburg nach Judendorf-Straßengel war am Sonntag, 24. Aug. in Direktzügen nicht zu bewerkstelligen, weshalb ich die Fahrt über Innsbruck antrat. So verlief die dritte Etappe meiner Reise von Salzburg nach Innsbruck und die vierte von Innsbruck nach Graz mit dem ÖBB Eurocity EC 669. Jene Fahrt war sehr abwechslungsreich – zog ihre Strecke doch durch Tirol, Salzburg und die Steiermark. Der erste Streckenabschnitt war bereits durch die Fahrt von Salzburg bekannt und führte über Jenbach und Wörgl nach Kitzbühel. Einige Nostalgiezüge kamen dem Zug als Blauer Blitz, einem Krokodil und einer 110-er entgegen.

Sicht aus dem Speisewagen vor Zell/See

Sicht aus dem Speisewagen vor Zell/See

Anschließend folgten St. Johann in Tirol sowie Saalfelden. Das Wetter war prefekt für die Fahrt entlang des Zeller Sees mit den Hohen Tauern und dem Großglockner im Hintergrund. Bei Schwarzach/St. Veit bis Bischofshofen wurde wieder eine bereits aus der Herfahrt bekannte Strecke befahren, die dann bei Altenmarkt im Pongau und dem Schloß Tandalier über Radstadt und Schladming in die Steiermark führte. Anschließend ging es über Stainach-Irdning und Liezen nach Selzthal, wo der Zug gestürzt wurde und über Stadt Rottenmann, Trieben und St. Michael sowie Leoben nach Graz fuhr, wo mich bereits Franziska, Harald und Alexander am Hauptbahnhof erwarteten. Ein Bildbericht berichtet in mehreren Episoden von der Fahrt…

Post to Twitter Post to Facebook

24. August 2008

Da die ÖBB für mich keine passenden Direktzüge von Salzburg nach Graz für den Sonntag führte, beschloss ich die Rückreise über Innsbruck in der Bahn zu verbringen und so der liebsten Leitkuh™ Caro einen spontanen kurzentschlossenen Besuch abzustatten. Um 6.22 ging die Reise vom Salzburg Hauptbahnhof mit dem Eurocity EC 164 „Kaiserin Elisabeth“ los und führte  über Kufstein, Wörgl, Brixlegg, Jenbach und Schwaz nach Innsbruck, wo mich Caro am Hauptbahnhof empfing. Drei Stunden hatte ich Zeit, die Caro mit einem genialen Programm verplante: Einem Frühstück auf der Spitze der neuen Bergiselschanze. Die beste Idee für so einen sonnigen Moment! Oben im Restaurant der Schanze angekommen gab es ein Frühstück mit herrlichem Innsbruckblick. Anschließend wurden die letzten 30 Minuten vor der Zugabfahrt dafür genutzt, um im Eiltempo auch das Goldene Dachl zu bewundern. Die Fotoreportage vom Bergisel und dem Goldenen Dachl aus Innsbruck…

Post to Twitter Post to Facebook

23. August 2008

Bereits seit einem halben Jahr freute ich mich auf die Aufführung von Herzog Blaubarts Burg (Kékszakállú Herceg) von Béla Bartók bei den Salzburger Festspielen. Eine großartige Darbietung des barocken Märchens nach Charles Perrault. Der große ungarische Literat Béla Balázs verfasste das Libretto, auf dessen Grundlage Béla Bartók die Partitur komponierte (1911). Der rote Faden jenes Abends der sich durch alle Stücke zog war die Liebe, Beziehung zwischen Menschen, das Leben und die Angst. So auch die vier Orchesterstücke op. 12 nach Tonart des Blaubarts sowie die Cantata Profana (1930) als Ode an das Leben. Die Vertonung eines rumänischen Volksliedes beschreibt die Vater-Sohn-Beziehung, als neun Brüder beim Überschreiten der Brücke auf der Jagd zu Zauberhirschen verwandelt werden und ein Dialog zu ihren Vater entsteht.

Vajda György, Schüler von Eötvös Péter dirigierte die Wiener Philharmoniker mit ungarischer Hingabe. Falk Struckmann als Herzog Blaubart und Michelle DeYoung als Judith leisteten eine unvergessliche Performance nach der Regie von Johan Simons in der modernen Kulisse des Bühnenbildners Daniel Richter.

Post to Twitter Post to Facebook

22. August 2008

Übersichtskarte (anklicken)

Am Wochenende fuhr ich zu einer Veranstaltung nach Salzburg, wo Clarissa und ich uns im Festspielhaus Béla Bartóks Herzog Blaubart (Kékszakállú Herceg), Cantata Profana und den Wunderhirschen (Csodaszarvas) im Rahmen der Salzburger Festspiele anschauten. Die Strecke Graz-Salzburg ist mit dem Auto ohne weiteres in 3 Stunden zu bewältigen – mit der Bahn wurde es jedoch für mich über Klagenfurt respektive auf der Rückfahrt über Innsbruck zu einem kleinen Ausflug zur Leitkuh™ Caro mit schönen Landschaften, Tälern und Bergen.

1. Etappe: Graz-Klagenfurt

Wörthersee bei Klagenfurt

Wörthersee bei Klagenfurt

Zuerst mit dem Bus von Judendorf-Straßengel nach Graz stieg ich anschließend in den ÖBB IC Bus 857, einem Luxusbus mit Ledersitzen (Setra S 431 D). Der brachte mich in zwei Stunden über die Südautobahn A2 und das schöne Lavanttal mit Wolfsberg direkt nach Klagenfurt. Die ersten 141 km sind geschafft.

2. Etappe: Klagenfurt-Salzburg

Mölltal

Mölltal

Mit dem ÖBB IC 691 ging es von Klagenfurt weiter über Krumpendorf, Pörtschach und Velden dem sonnigen Wörthersee entlang bis nach Villach und Spittal/Millstättersee. Ab dann keuchte der Zug die neu zweigleisig ausgebaute steile Strecke entlang der Staustufen des Mölltales bis nach Mallnitz-Obervellach an die südliche Seite der Hohen Tauern mit direktem Blick auf den Ankogel. Nach der Fahrt durch die Tauernschleuse kam ich im Salzburgerland, im Gasteinertal, ans Tageslicht und passierte Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein.

Gasteinertal

Gasteinertal mit Bad Gastein

Im Tal der Salzach fuhr der Zug eng neben dem reißenden Gebirgsfluß über Schwarzach/St. Veit, St. Johann im Pongau bis nach Bischofshofen. Jenes Teilstück entlang der Salzach werde ich auf der Rückfahrt, der 4. Etappe nochmals passieren. Über Werfen mit einem Blick auf die hochgelegene Festung, Golling-Abtenau und Hallein fuhr der Zug in Salzburg Hauptbahnhof ein. Ich stieg aus, bevor der Zug sich in Richtung Wien weiter auf den Weg machte.

Fotoreportage von der Fahrt von Graz nach Salzburg über Klagenfurt…

Post to Twitter Post to Facebook

20. August 2008

Heute ist der erste Tag in Judendorf-Straßengel, den wir ohne unserer lieben Leitkuh™ Caro verbracht haben *schnief* – nicht nur wir merken es, auch der Himmel war ganz trostlos in Regenwolken gehüllt und brachte am Abend einen Schwall an Regen. Und es bewahrheitet sich der Spruch: Es kommt nichts besseres nach. Denn das was wir heute an Neuankömmlingen sahen – naja – ich schreibe lieber nichts.  Als Rückblick gibt es einen Fotobericht von der Vor-Abschiedsfeier im Gü vom Sonntag…

Post to Twitter Post to Facebook

19. August 2008

Wir waren wieder einmal beim Gü in einer netten Runde, wo wir, die Vier, noch zu viert anzutreffen waren. Klare Sicht hatten wir durch die Fenster, die Gü uns zum Fensterln brachte. Eine Fotoreportage direkt vom Gü…

Post to Twitter Post to Facebook

18. August 2008

Die Anpassungsversuche von Caro an die Storchengruppe führten zu einem spontanen Kurzbesuch des UKH in Graz. Ansonsten verlief der Nachmittag ohne Besonderheiten bei Therapien, Kaffee und Kuchen und:

UNS GEHT ES GUT!

Ein Fotoreport vom Nachmittag in Judendorf-Straßengel…

Post to Twitter Post to Facebook

17. August 2008

Neben körperlicher Ertüchtigung unter der Woche, kultureller Highlights am Samstag folgte der Bergaufstieg samt Walfahrt zum Kirchenwirten am Sonntag. Während Hannes seine Wettschulden einlöste zeigte Caro ihr Talent als Zirkusakrobatin in Jonglieren. Dominik war diesesmal mit von der Partie! Die Fotoreportage vom Berg…

Post to Twitter Post to Facebook

16. August 2008

Die fünf lustigen Insassen Gäste gingen komplett zu viert auf einen Kultuhrausflug nach Graz, wo sie vor einer Kulturdarbietung am Abend die Stadt am Murufer in einem kulinarischen Wanderweg querfeldein besuchten. Wir reservierten Karten für eine Darbietung von „Der Glöckner von Notre Dame“ auf der Kasematten, aber daraus wurde leider nichts, da die Dame an der Kassa uns bunt zusammengewürfelte Karten verkaufen wollte, anstelle den eigentlich reservierten Plätzen. Von den höhen des Schlossberges bis zu den tiefen des Eggenberger Gürtels wurde das Gelände in mehreren Etappen erkundet. Hannes war bisher noch nicht in Graz, weshalb wir ihm die weltberühmten Highlights von Graz zeigten. Die Darbietung begann am Lendplatz, wo wir uns nach der anstrengenden Anreise mit Original-Lendplätzer CAPPUCCINNO und KAFE LATE (2x sic!) stärkten. Anschließend begann der Aufstieg auf den Schlossberg. Für die Besteigung jenes Berges sammelten wir unsere Kräfte in der Refreshing Area mitten im Stollen, wo uns auch ein echter lebendiger Höhlenmensch (wahrscheinlich der Hüter des Bergschatzes) in einem Glassarg empfing und uns über die Mautgebühren im Berg aufmerksam machte. Dabei gestikulierte er sichtbar wild durch seinen Glassarg. Schneewittchen war nicht im Sarg bei ihm, die fuhr wahrscheinlich mit der nicht weit gelegenen Märchen-Grottenbahn eine Runde. Beim Uhrturm angekommen gab es die nächste Rast am Gipfel, wo wir uns erneut stärkten, bevor es zum Abstieg ging. Das ganze wurde dokumentatorisch-bildlich von Caro im Blumenbeet festgehalten. Der nächste Weg führte uns am Hauptplatz, wo wir vergeblich versuchten eine Medizin zu besorgen, da die Medizinfrau geschlossen hatte. Caro besuchte währenddessen die Höhlen in der Tiefe. Um das Tagesticket wirtschaftlich gerecht zu verwerten fuhren wir zum Bahnhof, wo wir dann doch noch Medizin bekamen und zogen es anschließend vor bei den Drei Goldenen Kugeln energiereich zu ernähren. (Leider bekamen wir keine passenden Plätze mehr für die Musicalaufführung, weshalb wir zur Oper spazierten) Das Dessert gab es nach einen Verdauungsspaziergang über die Herrengasse beim Operncafé. Heiße Schokolade und eine Portion Eis erzeugen beim Verzehr Streßsymptome. Entweder die Schokolade wird kalt oder das Eis wird flüssig. Derweil ist es bereits dunkel geworden in der Stadt und wir zogen über die Herrengasse zum Schlossbergplatz für ein Foto mit Turm, wo wir Sven begegneten und zwei Wiener Touristen mit der Bedienung des Fotoapparates überforderten. Ein Abstecher über die Mur führte uns zum Mariahilferplatz, wo wir den Tag bei Jazzklängen und einem Konzert lauschend gemütlich ausklingen ließen. War das eine Darbietung für Graz! Die Fotoreportage vom Tag aus Graz…

Post to Twitter Post to Facebook

15. August 2008

In Judendorf-Straßengel gibt es für so eine kleine Gemeinde ziemlich viele Lokale. Und man glaubt es kaum, bis auf den Chinesen sind die Lokale auch gut besucht bzw. man trifft auch neben den Gästen echte Eingeborene an den Tischen. Eine Herausforderung zum Nordic-Walken oder Spazieren wird jedoch jeder Lokalbesuch, wenn man die  variationsreichen Öffnungszeiten der einzelnen Lokale nicht im Kopf hat. (Piano Bar Sonntag zu, Cuuk Montag und Dienstag zu, Buschenschank Mittwoch geschlossen, Marianne,….) Die drei Lokaltester Franziska, Hannes und ich zogen am Feiertag durch Judendorf-Straßengel, um Gü zum neuen Stammlokal zu erklären. Ein Bericht vom Test…

Post to Twitter Post to Facebook

15. August 2008

Nach dem audiovisuellen Bericht vom Vortag jetzt der Bildbericht von unserem Ausflug zu Seppls Buschenschank. Von gestern auf heut‘ hat es hier ordentlich gewittert, geduscht, geblitzt und gedonnert. Der Spuk war jedoch am Morgen bereits vorbei – lediglich ein erneuter Feueralarm in der Kirche Küche brachte etwas Hektik in den ruhig-erholsamen feiertäglichen Vormittag zu Maria Himmelfahrt. Bei Gü mussten wir uns zum Teil den Einheimischen anpassen – so hatte Hannes ein Kappl als Requisite dabei. Hier die Bilder vom Vortag beim Buschenschank und anschließend erneut bei Gü, wo die Judendorf-Straßengler Jugend als Massenphänomen auftrat…

NACHTRAG: Zeitungsbericht über die Polizei-Razzia in der Jugenddisco in der Kleinen Zeitung hier…

Post to Twitter Post to Facebook

14. August 2008

Die vergangenen heißen Tage vollgepackt mit schweißtreibenden anstrengenden Therapien riefen nach einer Erfrischung im Hallenbad. Jenes war leider aufgrund technischer Probleme über eine Woche hinweg geschlossen. Gerade noch rechtzeitig bevor die Insassen Patienten in Streik gingen bzw. eine Revolution vom Zaun brachen (die Pläne für allfällige Transparente waren bereits fertig) war dann das Schwimmbad doch betriebsbereit und erfreute mit seinem erfrischenden Nass unsere hitzigen Körper. Caro, Franziska, Alex und ich waren die ersten, welche den Pool zur Erfrischung eroberten.

Im benachbarten Haus 1 war die Lage mit der Hitze bereits so schlimm, dass Patienten in ihrer auswegslosen Lage die Feuerwehr zum Zwecke der Abkühlung zu Hilfe riefen – aber anstelle von „Wasser marsch!“ zog die Feuerwehr dann doch wieder ab.

Die heißen Tage kann man auch in Graz gekühlt verbringen – so im Stollen des Schloßberges von Graz, wo im Zugang zum Lift zum Uhrturm eine eigene Refreshing Area eingerichtet wurde. Bei konstanten 8-10 Grad kann man sich hier auch bei größter Hitze in der Stadt abkühlen. Doch vorsicht: Für längere Aufenthalte in der Erfrischungszone ist eine Jacke empfehlenswert. Fotos gibt es hier…

Post to Twitter Post to Facebook

14. August 2008

Als würdigen Therapieabschluss der kurzen Woche vor dem Feiertag zogen Caro, Franziska, Alex, Hannes und ich vor einen Abstecher zum Buschenschank (für Wiener: Heuriger) vom Seppl in Hörgans zwischen Rein und Gratkorn. Zufällig war auch eine Band, die sich nach Alpenkristallen nannte, vor Ort und versuchte mit alten Schlagern von Karel Gott die Stimmung zu heben. Wir hoben die Gläser und tranken Apfelsaft – manch‘ einer sang. Hier zwei Videos der Spitzenstimmung (Video Eins mit Volksweise, Video Zwei mit Biene Maja)


Volksweise
:


Biene Maja feat. Karel Gott:


Anschließend kehrten wir in unser neues Stammlokal, dem Gü, hinter dem Park von Judendorf-Straßengel ein, wo wir von der Jugend aus Judendorf-Straßengel überrannt wurden. In der nahegelegenen Veranstaltungshalle gab es ein Festl, zu welchem Zweck sich die steirischen Krocha und Konsorten im Lokal trafen. Ein Fotobericht folgt – bis dahin gibt es die Videos.

Post to Twitter Post to Facebook