Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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31. Juli 2009

Nach dem genialen Spielgewinn gestern gegen Beachvolleyballnation Brasilien spielen Florian ‚Flo‘ Gosch und Alexander Horst heute gegen die Europameister Holland. Der Centercourt in Klagenfurt am Strandbad bebt.

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30. Juli 2009

Klagenfurt Beachvolleyball Grandslam Turnier WörtherseeNur mehr wenige Stunden und wir sind in Klagenfurt am Centercourt beim FIVB Beach Volley Grandslam. Vier Tage feiern, Party, Sonne, Wasser und Sport am Wörthersee. Velden, Pörtschach und Klagenfurt – wir kommen! Dieses Jahr spielt auch Conny Rimser – Freundin von Couseun Matthias Kienbauer – mit Magdalena Jirak im Team mit. Gerade jetzt im Stadion – wir drücken die Daumen. Fotos folgen…

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28. Juli 2009

Nach einem anstrengenden Tag erholten wir uns im Park und chillten beim Slacklinen. Zu den Fotos aus dem Park…

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27. Juli 2009

Pinguine Judendorf-StraßengelAnscheinend sind die Pinguine durch das Hochwasser bedingt an Angina erkrankt, wie die neuste Fotoreportage aus Judendorf-Straßengel zeigt. Weiter zu den Fotos…

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23. Juli 2009

Pinguine Judendorf-StraßengelDie Pinguine aus Judendorf-Straßengel sind klimatisch sehr angepasst. Egal ob tiefster Winter oder Überschwemmungen mit folgender Hitzewelle – sie trotzen jedem noch so pinguin-untypischen Wetter und begrüßen die Heimkehrer vom Nordic Walking bereits aus der Ferne. Ein paar Fotos der Pinguine aus Judendorf-Straßengel…

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16. Juli 2009

SlackliningWährend andere ihre Freizeit vor dem Fernseher mit Rosamunde Pilcher vertreiben, suchten wir im Park zwei stämmige Bäume auf, montierten ein Seilband und betrieben darauf eine neue gleichgewichtsfördernde Therapieform: Slacklining. Gerade in Anbetracht künftiger Hochwasser ist jener Balanceakt von Vorteil, wenn es darum geht trocken voranzukommen. Nächste Woche beherrschen wir auch den Backflip und den Salto. Bilder von der Slacklining Session im Park von Judendorf-Straßengel…

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15. Juli 2009

Die Sturzfluten nach einem Hagelschauer waren bei einem Gewitter so enorm, dass das Wasser in der Parkanlage die Pinguine und die Garage nach Minuten unter Wasser setzten und anschließend über den Keller den Weg in das Haus fand. Es dauerte zwei Stunden bis der erste Feuerwehrmann eintraf und die Lage begutachtete. Bis dahin waren Haustechnik und Raumpflegerinnen mit allen Händen am Wasserschöpfen um Heublumenpackungen und andere Materialien im Lager vor den Wassermassen zu bewahren. Erst vorige Woche bekamen die Pinguine einen frischen Pool, der jetzt durch die Gewitterschauern komplett mit Schlamm überschwemmt wurde. Willi überbrückte die Wartezeit auf die Einsatzkräfte mit einem Spiel auf der Gitarre. Siehe die wässrige Fotoreportage…

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14. Juli 2009

SlackliningUm den Erfolg in Judendorf-Straßengel zu steigern, greifen manche Teilnehmer zu neuen Methoden, wie dem Slacklining – dem modernen Seiltanz in ca. 50 cm Höhe über dem Boden. Im Park gab es die ersten Übungsstunden unter allen Teilnehmern, die anschließend im Cuuk endeten. Peter schaffte auch einen Sprung vom Seil, wie die Fotos zeigen…

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13. Juli 2009

Mit neuer Teamzusammenstellung, aber mit alter Gewohnheit versammelten wir uns beim Gü in Judendorf-Straßengel bei Musik von Metallica, Pink Floyd und anderen Bands, um jenen Abend musikalisch mit dem Kappl ausklingen zu lassen. Wie jene Hutmode uns steht, sieht man auf den Fotos…

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9. Juli 2009

Österreich RadrundfahrtHeute endete nach 139 Kilometern direkt vor der Klinik die 5. Etappe der Österreich Radrundfahrt von Wolfsberg nach Judendorf-Straßengel. Wir waren als Zaungäste dabei, als die Fahrer nach einem großen Massensturz wegen regennasser Fahrbahn ins Ziel einradelten. Die Siegerehrung fand unmittelbar neben der Klinik statt, von der paar Fotos berichten…

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6. Juli 2009

Marburg, MariborAm Samstag (4. Juli 2009) fuhren wir nach Marburg an der Drau in die Untersteiermark (heute Maribor, Spodnja Štajerska, Slowenien) für eine kleine Abwechslung von Judendorf-Straßengel. Dabei kam es uns jedoch zuerst so vor, als ob wir eher auf einem indischen Volksfest als in Slowenien gelandet zu sein, als über dem Platz vor dem Rathaus Gruppen mit großen Trommeln und anderen Instrumenten versteckt hinter buntbemalten Masken und Kopfschmuck musizierend zogen, gefolgt von anderen unterschiedlichen Gruppen aus aller Welt. Wir konnten in der knappen Zeit Volkstanzgruppen aus Slowenien selbst, der Türkei, Serbien, Frankreich, Spanien, Südamerika und der USA erkennen. Die Fotos hielten die Gruppen fest und zeigen das bunte Treiben…

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5. Juli 2009

Triest Piazza d Unita - Piazza GrandeAls Judendorf-Straßengel und die Steiermark von alttestamenttarischen Fluten wie zu Noahs Zeiten heimgesucht wurden und man den Sonnenschein vergeblich am Horizont suchte, traten wir in unserer Ache die Flucht nach vorne Richtung Süden an.

In Triest erwartete uns der erhoffte Sonnenschein und eine leichte Brise von der Adria am Piazza Grande mit dem Blick über den Hafen und die Mole. Wir saßen auf einer Bank am Ufer, links hinter uns das Gebäude des Triester Lloyd, rechts das Gebäude der Generali – alles noch an seinem Platz wie vor einundneunzig Jahren, als hier der Hafen noch Österreich-Ungarn bediente. Selbst Triest - Trst - Trieste - Venetien und Friauldie Buchhandlung am Bahnhof erinnert uns in der Auslage daran, wo Kaiser Franz Joseph neben Sisi, Rudolf, Otto und andere Habsburger mit literarischen Zeitreisen in die Vergangenheit versammelt sind. Was Triest und Wien noch heute verbindet ist nicht nur die Südbahn (leider gibt es keien Direktzüge, welch eine Schande!) und die Autobahn, sondern die Kaffeekultur.

Hier befindet sich mit dem Café Tomasseo das älteste Kaffeehaus des heutigen Italiens, das 1830 von Tomaso Marcato eröffnet wurde. Noch wenn man heute in diesem Kaffeehaus in Thonetstühlen bei gußeisernen Marmortischen sitzt wird man an Wiens Kaffeehäuser erinnert. Doch soviel hier an Wien erinnert, war jenes Cáfe einer der vielen Ausgangspunkte für die Trennung vom Habsburger Vielvölkerstaat und Wien. Um 1848 wurde das Kaffeehaus zum Treffpunkt der italienischen Risorgimentobewegung, die eine nationale Vereinigung Italiens zu einen Staat verfolgte. Jene Idee der nationalen Unabhängigkeit verfolgte auch zu dieser Zeit Lajos Kossuth in Ungarn, der vom Exil aus Giuseppe Garibaldi mit einer Ungarischen Legion an Kämpfern unterstützte. Ungarn unterstützten in Folge eine weitere Revolution in Italien und Triest – die Espressorevolution.

Café Tomasseo TriesteWurde Kaffee bis 1935 durch aufbrühen und aufgießen zubereitet, erfand der aus Temesvár stammende und in Budapest studierende sowie Wien lebende Ungar Ferenc Illy die mit heißem unter Druck stehendem Dampf funktionierende vollautomatische Espressomaschine. Der erste Weltkrieg brachte ihn zum Isonzo und in Folge nach Triest, wo er eine Triestinerin heiratete und 1933 ein führendes Handelsunternehmen für Kaffee und Kakao aufbaute. Als er 1956 starb übernahm sein Sohn Ernő Illy den Betrieb und führte ihn zum qualitativ weltmarktführenden Erzeuger von Espressokaffee. Selbst Segafredo wurde überflügelt. Heute befindet sich mit András Illy das Unternehmen noch immer in Familienbesitz. Illy KaffeeDas Geheimnis für seinen exzellenten weltbesten Kaffee begründet die eigene direkte Auswahl der Kaffeebohnenanbaugebiete und wurde erst unlängst bei unabhängigen Tests als geschmacklich und technisch weltbester Kaffee bestätigt.

Weiter zur Fotoreportage aus Triest…

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