Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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27. Juni 2010

Grillen in GablitzNachdem das familiäre Grillen bei Andrea in Gablitz wegen der Klimaänderung um ganze zwei Monate verschoben werden musste, fanden wir uns heute alle im Garten in Gablitz ein. Nach dem etwas turbulenten Donauinselfestbesuch gestern ein angenehm chilliger Nachmittag.  Nichteinmal das WM-Fußball Achtelfinalergebnis beim Spiel Deutschland gegen England mit 4:1 konnte uns aus der Ruhe bringen 😉 Ein Fotobericht vom chilligen Nachmittag…

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27. Juni 2010

Alf PoierZuletzt war ich 2005 auf dem Donauinselfest, was ich soeben beim Durchgehen meines Blogs feststellen konnte – eine lange Zeit. So beschlossen Stefan und ich uns in die Menschenmassen zu schmeißen und Alf Poier, Madita und Amy McDonald anzuhören. Als wir auf der Donauinsel angelangt sind hatten wir den Eindruck ganz Wien und der Rest Europas hätten dasselbe wie wir vor: Menschenmassen wohin das Auge reicht. So viele waren 2005 sicher nicht da.  Aber wir schafften es dank der Koordination von Stefan die Bühne zu erreichen und den VIP-Bereich aufzufinden. Wir fragten uns wie wohl die Stars hierher gekommen sind, denn auf den üblichen Wegen herrschte Fußgeherkollonnenverkehr und Stau. Ab und zu kam es zu Auffahrunfällen, die für die Vorderleute mit schmerzhaften Waden- und Fersenzusammenstößen endeten.

Donauinselfest 2010Alf Poiers Auftritt war im Ö1 Zelt, rund einen Kilometer Donauabwärts von der großen Bühne, wo wir vorher Madita und Amy McDonald hörten. Diesen Kilometer schafft man es an allen anderen Tagen im Jahr gemütlich in rund einer Viertelstunde zu spazieren. So nicht am Donauinselfest – wir mussten nach 200 Metern aufgeben – das Verkehrsaufkommen war zu groß und es gab kurzfristig auf den Straßen kein vor und zurück. Am Inselrand konnten wir beobachten, wie Festivalbesucher beim Versuch die Donau schwimmend zu überqueren durch die Wasserfeuerwehr von ihrem Vorhaben „abgefischt“ wurden. Überall nur Menschen, Füße, Hintern. Nur mithilfe von Stefan und eines Securities schafften wir uns den Weg freizukämpfen und anschließend vom Norden eine Umfahrung zu nehmen um dann nach ca. einer Stunde (für einen Kilometer!) im Ö1-Zelt einzutreffen. Dort fanden Stefan und ich noch einen freien Platz hinter dem Mischpult mit direkter Sicht auf Alf Poier. Im Anschluss gab es ein gemütliches Beisammensein auf ein Bier Backstage mit Alf Poier – dem Botschafter für Bewusstsein, Scheißdreck und Kunst – und seinem Schlagzeuger.

Ein Fotobericht vom Donauinselfest…

Video:

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26. Juni 2010

Gasometer WebsiteNach rund einem halben Jahr Entwicklung ging meine neue Gasometer-Website online. Sie ersetzt die bisherige Website auf www.wiener-gasometer.at mit einem zeitgemäßen Design und bietet den Besuchern neben aktuellen Informationen und neuen Bildmaterial auch Zugang zum Konzertprogramm und zu Tickets. Führungen können direkt gebucht werden. Mittels Web 2.0 sind die Gasometer auch in Twitter, Facebook & Co. vertreten. Das Angebot ist auf Deutsch (wiener-gasometer.at), Englisch (gasometer.org) und Ungarisch (gasometer.hu) verfügbar.

Ein Einblick auf wiener-gasometer.at…

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25. Juni 2010

ORF Interview beim FU HofpicknickEin Hörsaalpicknick gab es bereits im Herbst an der Finno-Ugristik, da es draußen regnete. Zum Sommersemesterabschluss meinte das Wetter es gut mit uns und wir konnten in der Wiese im Hof picknicken. Neben vielen Studenten, Mitarbeitern und Freunden der Abteilung und FU-Studienvertretung war auch der ORF mit einem Reporter vertreten, der von diesem höfischen Großereignis im Radio Burgenland und Radio Wien am Sonntag, dem 27. Juni 2010 um 19.30 Uhr mit Interviews berichten wird. Dabei erzähle ich über unsere Aktivitäten und Tätigkeit im Rahmen der Studienvertretung. Eine Fotoreportage vom Hof-Picknick gibt es hier…

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24. Juni 2010

In Linz zu Besuch bei MiriamEigentlich wollte ich schon länger nach Linz um endlich die neue Pöstlingbergbahn auszuprobieren. Es scheiterte aber einerseits am Gedränge während des Kulturhauptstadtjahres und andererseits daran, dass meine Diplomarbeit noch fertigzustellen war. Jetzt endlich – nach der Sponsion – hätte ich es schaffen können. Doch es gelang mir wieder nicht, obwohl ich in Linz war um einen neuen Anlauf für die “Reise mit der Pöstlingbergbahn” zu wagen.

Dieses Mal störte es mich aber überhaupt nicht – ganz im Gegenteil: Es war schön in Linz zu sein und nicht an die Pöstlingbergbahn zu denken, denn noch schöner war es sich mit Miriam zu treffen und gemeinsam Zeit zu verbringen, die wie im Flug vergangen ist. Jetzt habe ich ein ganz besonderen Grund öfters nach Linz zu fahren… Ein Fotobericht aus Linz…

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19. Juni 2010

Klassentreffen St. Elisabeth Jetzt berichte ich bereits vom dritten Klassentreffen dieses Jahr – nein, ich bin nicht in der Schule durchgeflogen – viel mehr haben alle besuchten Schultypen (VS, HTL,… ) dieses Jahr ein Bedürfnis nach einem Klassentreffen. Diesesmal war meine Volksschulklasse von St. Elisabeth dran. Wegen Fußball-WM und anderer Verpflichtungen hielt sich die Teilnahmeranzahl in Grenzen – dafür hatte man bessere Gelegenheit ausführlich mit den ehemaligen Schulkollegen – die man zum Teil über 20 Jahre nicht gesehen hat – zu plaudern. Ein paar Fotos vom Klassentreffen…

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14. Juni 2010

SponsionBereits im April schloss ich mein Studium der Ungarischen Literaturwissenschaft ab. Die dazugehörige Sponsion fand unter Beisein der ganzen Familie, Verwandten und Freunde unter Dekan Prof. Franz Römer und Vizedekanin Prof. Andrea Seidler, meine Zweitprüferin und jetztige Dissertationsbetreuerin – statt. Nach der akademischen Feier folgte das akademische Mittagessen im Unibräu. Ein Fotobericht vom langen Tag…

(Fotos: Clarissa Pöschek, et al)

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13. Juni 2010

Burggarten WienBei dieser großen Hitze wird in Wien jeder kleine grüne Fleck‘ in der Stadt ausgenutzt um zu relaxen und in der Sonne oder unter einem schattigen Baum den beginnenden Sommer zu genießen. Ein paar Eindrücke vom Burggarten und architektonischen Details aus der Stadt… Zu den Fotos…

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9. Juni 2010

HandbikeObwohl heute ein ganz normaler Arbeitstag begegnete ich vielen hoch zu Ross im Prater, als ich mit dem Handbike den ersten „Ausritt“ der Saison wagte. Ob mit Traber-Wagerl, Kutsche, Leiterwagen oder im Sattel – es war viel Verkehr auf der Prater Hauptallee unter den Einhufern. Die Tour führte vom Gasometer quer durch die Gärtnereien der Simmeringer Haide nach Kaiserebersdorf und den Albernen Hafen. Anschließend ein Stück Retour und den Donaukanal zum Freudenauer Hafen überquert – von da an durch den Prater zum Praterstern (Riesenrad) und wieder zurück über die Belvedeereallee zum Gaswerksteg und Gasometer – insgesamt 32 km. Ein paar Fotos aus dem Prater…

Danke an Ewald Frühwirth für die Fotos!

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9. Juni 2010

KlassentreffenDank der revolutionären Erfindung der sozialen Netzwerke im Internet gelang es uns spontan in kurzer Zeit ein Klassentreffen unserer ehemaligen Klassen in der PHS St. Elisabeth für den 5. Juni 2010 einzuberufen. Und viele kamen aus Nah und Fern in den Prater, wo wir uns am ersten richtigen Sommertag des Jahres im Schatten nach sechszehnjähriger Trennung wieder trafen. Überraschend waren die Blicke, als man seine ehemaligen Klassenkollegen zielsicher wiedererkannte aber bei manchen Gesicht doch ins Grübeln kam, wer das wohl sei. Der dazwischenliegende Abschluss der Pubertät und das Erwachsenwerden haben dann doch den Kern der Freunde nicht so stark verändert, sodass sich bald die Typen von damals in allen Facetten zeigten. Trotz derzeitig heftiger Kritik gegenüber den führenden sozialen Netzwerkprogramm im Web hat es auch seine gute Seiten, wenn es darum geht Kontakte zu pflegen oder wiederzufinden. Ein Fotobericht…

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6. Juni 2010

Stephansdom - Lange Nacht der Kirchen, LichtinstallationDer Stephansdom war zur Langen Nacht der Kirchen am 28. Mai 2010 stockfinster, aber doch erleuchtet. Eine Lichtinstallation aus Laser-Projektionen und fiel auf den in Weihrauchschwaden gehüllten Raum und die sandsteinernen Mauern. Wie Säulen ragten die Lichtprojektionen in das Gewölbe der einzelnen Schiffe des Domes. Eine Fotoreportage von der Lichtinstallation im Stephansdom…

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6. Juni 2010

Synagoge SzegedDen letzten Punkt im Besuch von Marlene und Pawel in Szeged bildete eine Besichtigung der Neuen Synagoge in Szeged. Diese Synagoge wurde am Anfang des 20. Jahrhundert vom jüdisch-ungarischen Architekten Leopold Baumhorn (Baumhorn Lipót), einem Schüler des Wiener Architekten Heinrich Ferstel im maurisch-mediterranen historisierenden eklektischen Stil gebaut und ist die viertgrößte Synagoge der Welt und die zweitgrößte Synagoge in Ungarn (nach der Großen Synagoge in der Dohnányi utca in Budapest). Neben der Neuen Synagoge steht die Alte Synagoge. Ein Fotobericht von der Synagoge in Szeged…

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6. Juni 2010

KecskemétKecskemét liegt zwischen Donau (Duna) und Theiß (Tisza) inmitten des Landstriches Kunság und ist für seine Jugendstilbauten bekannt. Besonders das sogenannte Cziffra-Palota besticht durch seine Ornamentik und Zsolnay-Blumenmotive aus Keramik an der Fassade. Im Stadtnamen steckt das Tier Ziege (Kecske), was sich als Wappentier auf vielen Gebäuden wie dem Rathaus und dem Theater wiederfindet. Ein Fotobericht aus Kecskemét…

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6. Juni 2010

JakabszállásNicht weit von Szeged liegt die Bugaci Puszta, die Marlene, Pawel und ich besuchten. Als wir dann zwischen der Stadt Kecskemét, Theiß (Tisza) und der Kunság mit dem Auto herumtourten fanden wir auch den Bahnhof Jakabszállás – wir hätten hierher auch mit der Bahn fahren können. Ein Fotobericht aus der Puszta…

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6. Juni 2010

Gyula Százéves CukrázdaGyula ist für seine spezielle Kolbász (Klobasse) bekannt. Was für Szeged die Pick-Salami ist für Gyula die „trockene Klobasse“ Száraz Kolbász, eine wyrzige aromatische geräucherte trockene Wurst mit langer Haltbarkeit. Gyula lässt sich aber nicht alleine auf seine Kolbász reduzieren, stammt doch aus jener Stadt der Vater des weltberühmten und größten Grafikers bzw. Malers Albrecht Dürer. Albrecht Dürers Vater, Albrecht Dürer der Ältere hieß bevor er nach Nürnberg zog Ajtósi, was übersetzt „von Türer“ bedeutet. Dürer der Ältere wurde 1427 in Ajtós, nahe Gyula geboren.

Wer es lieber süß mag findet in Gyula die älteste erhaltene Konditorei Europas (Százéves Cukrázda), die mit vollständig erhaltener originaler Ausstattung Biedermeier-Stil zu Krémes und Illy-Kaffee einlädt. Der gute italienische Espresso ist dem ungarn Ferenc Illy zu verdanken, der um 1930 von Budapest nach Triest zog und dort seine heute weltberühmte Kaffeerösterei Illy als Familienunternehmen gründete. Der beste ungarische Kaffee  muss deshalb heute aus Italien importiert werden. In der Konditorei steht eine alte Biedermeier-Spieluhr mit Walzwerk und einer eingebauten Orgel, die verschiedene Stücke spielen kann. Hier ein Video von der Uhr:

Gyula erlebte auch eine recht stürmische Zeit zur Revolution 1848, als hier die ungarischen aufständischen Offiziere in der Burg gefasst und hingerichtet wurden.

Ein Fotobericht von der Stadt Gyula mit ihrer Százéves Cukrázda, der Burg und mehr…

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