Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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24. März 2013

Miriam, Yvonne und Andi in CreglingenDer LKMF Baden-Württemberg erfreut sich immer mehr internationaler Beliebtheit im Ausland. Das zeigte sich beim Frühjahrstreffen in Creglingen, zu dem auch eine Delegation aus Österreich anreiste. Trotz winterlicher Verhältnisse, die einem Frühlingsfest nicht gerecht wurden, machten sich Miriam und ich aus Wien und Linz auf die Reise nach Creglingen. Neben dem fixen Programm gab es auch ausreichend Zeit um etwas „Sightseeing“ in Creglingen zu unternehmen.

Zahlreiche alte historische Fachwerkshäuser zieren des Stadtbild, das von einem eigenartig wirkenden Wohn-Haus-Turm überragt wird. (siehe das Foto). In dem Haus befindet sich neben der öffentlichen Toilettanlage im Erdgeschoß (Herren links, Damen rechts) eine mietbare Wohnung für Gäste in der Turmspitze. Nach der Stadtbesichtigung Ortsbesichtigung stärkten wir uns im Café zum Turm. Auf dem Rundgang begegneten uns einige Creglinger Eingeborene, die uns – abgesehen von einer verwirrten Wirtin – sehr freundlichen und offen gesinnt waren. Bernhard, Matthias, Silvan und viele mehr kümmerten sich um eine fabelhafte Organisation des Wochenendes. Eine Fotoreportage vom Turm in Creglingen…

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14. März 2013

Wattenmeer mit Leuchtturm Westerhever in Nordfriesland…sind die Fische im Wasser, und selten am Strand – heißt es in einem Lied aus den 1980er Jahren, was sich (leider) in meine musikalische Erinnerung der Kindheit eingenistet hat. Schöner als das Lied ist ein Besuch des Wattenmeeres und dabei die Weite des Strandes mit seinen Dünen und Deichen zu erleben. Auf der Reise von Berlin nach Bremen machten wir in St. Peter-Ording, in Nordfriesland – beinahe schon in Dänemark – halt und genossen zwei Tage an der Nordsee zwischen Dünen, Deichen, Wattenmeer und Leuchttürmen. Nicht weit lag der bekannte Leuchtturm von Westerhever mit seiner auffallenden Farbgebung. Man konnte ihn dank des schönen Wetters vom Strand aus sehen. Eine Fotoreportage aus dem Wattenmeer – zwischen Dünen, Deichen und Strand…

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12. März 2013

Hansestadt Lübeck mit HolsteintorIn Lübeck reiht sich Backstein an Backstein und Kopfsteinpflaster an Kopfsteinpflaster zu einer unverkennbaren architektonischen Textur, die seit dem Mittelalter in seiner ursprünglichen Form erhalten blieb. Die Fugen dieser Stadt sind sprichwörtlich mit Marzipan gefüllt, das Touristen aus aller Welt nach außen quellen lässt. Über die Hansestadt legt sich mit Buddenbrooks eine literarische Stadt mit ihrem Gefüge als Abbild geschaffen durch Thomas Mann. Eine Stadt, umgeben von einer Stadtmauer und gefasst als Insel durch den Fluss Trave ist Bühne für den Roman – die Bewohner sind seine Charaktere. Was durch Johann Wolfgang von Goethe der Auerbachs Keller in Leipzig ist für Thomas Mann Buddenbrookhaus in Lübeck. Eine Fotoreportage aus Lübeck zeigt die Hansestadt…

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11. März 2013

Frauenkirche und Kulturpalast in Dresden Berichte und Beschreibungen neigen dazu Dresden architektonisch auf die kürzlich wiederaufgebaute Frauenkirche und den Pomp der Semperoper zu reduzieren, die mit dem Neuaufbau des Stadtschlosses in Berlin am Alexanderplatz konkurrieren. Passend zum Diskurs finden wir Fotografien der beinahe vollständig zerbombten Stadt zur Zeit des Zweiten Weltkrieges kontrastiert durch Anekdoten des König Friedrich August II. von Sachsen mit seinem Pferd in Gold gerahmt. Wagen wir es uns aus der Debatte über die Neuerrichtung historisch verlorener Gebäude zu lösen. Versuchen wir viel mehr die Stadt über ihre Brüche in Zeit und Architektur wahrzunehmen.

Bereits bei der Ankunft am Dresdner Hauptbahnhof werden wir mit einem Raum aus Brüchen konfrontiert. Der alte Baubestand des Bahnhofs wurde seit seiner Zerstörung 1945 auf mehrfache Art umgebaut und in den vergangenen Jahren beinahe in den Ursprungszustand zurückgeführt. Folgen wir der Pragerstraße ins Stadtzentrum begegnenen uns Gebäude aus der sozialistischen Zeit des Arbeiterstaates DDR. Restlos auf Funktion und vorgegebene Zweckmäßigkeit reduzierte Wohnquartiere. Niemand wohnt gerne in so einem Haus, das in seiner betonierten Sterilität weder wohnlich noch menschlich wirkt.

Neben diesen Wohngebäuden säumt ein Einkaufszentrum den Weg, dessen inneren Werte heute vom Kapitalismus bestimmt werden. Im Stadtzentrum angelangt überbrückt die Architektur ideologische und historische Weiten. Klassizistische bis barocke Prachtbauten spiegeln sich in Glasfassaden aus der Ära des sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaates. Das vorhandene Ensemble wird laufend um alte Bauwerke neu ergänzt, die nach historischen Plänen wiederhergestellt werden.

Dresden. Eine moderne Stadt, die ihre alte Architektur neu errichtet. Einblicke in die Stadt Dresden gibt die Fotoreportage…

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10. März 2013

Berlin East Side Gallery Mauer mit Funkturm (Fernsehturm)Den Anfang einer Tour durch den Norden Deutschlands machte Berlin. Auch wenn man Berlin noch nicht zum „Hohen Norden“ zählen kann liegt die Stadt doch nördlicher als Wien und erinnerte mit den Schneemassen an sibirische Verhältnisse. Wo in Wien verschneite Gehsteige mit Salz freigepökelt werden türmen sich in Berlin die Schneemassen an jeder freien Stelle im Straßenbild und stellen manchmal größere Herausforderungen dar. Erste Stärkung gab es mit Waffeln im „Glücklich am Park“ am Akonaplatz in der Nähe der Kastanienallee. Nach etwas Überwindung schafft man dann auch den Weg vom Prenzlauer Berg (Akonaplatz) zur East Side Gallery. Diese ist eine Freiluftgalerie, die als Trägermaterial für die Malereien einen Streifen verbliebener Mauer aus der Zeit des Kalten Krieges verwendet. Nach dem Fall der Berliner Mauer bekam dieses verbleibende Mauerstück entlang der Spree eine künstlerische Gestaltung durch viele internationaler Künstler. Das Areal an beiden Seiten der Mauer ist an dieser Stelle heute noch leer und wartet auf einen großen Investor, der hier neue Gebäude errichten möchte. Dabei ist die East Side Gallery – das verbleibende historische Mauerstück jedoch im Weg und soll beseitigt werden. Die Untätigkeit der Politik die Mauer mit den Kunstwerken zu erhalten erzürnte die Bevölkerung und führte zu vielen Protestaktionen, die hoffentlich zu einem Fortbestand jener historisch-künstlerisch wertvollen Mauerteile führen. Sie sind ein Zeichen und zugleich ein Zeitzeuge für 28 Jahre Trennung einer Stadt in zwei Teile. Eine Fotoreportage von Berlin und der East Side Gallery…

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3. März 2013

Ausblick vom GasometerSeit dem Einzug in den Gasometer 2001 hat sich das Gebiet rund um die Gasometer doch ein Wenig geändert. Auch wenn die Schritte sehr zaghaft sind und die >Gstettn< rund um das südliche Umfeld der Gasometer bis heute als Gstettn und nicht als Park vorzufinden ist, wird rundherum gebaut. Einen Rundblick aus ca. 60 Meter Höhe über Wien und das Gasometerumfeld zeigt folgende Fotoreportage aufgenommen an einem der ersten frühlingshaften Tage des Jahres. Weiter zum Ausblick über Wien von den Gasometern….