Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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3. Oktober 2011

Beijing: Wo Tradition auf Kommunismus stößt

Posted by fuchur in China | Kultur | Länder & Reisen | Politik | Reisen

Tian'anmen Tor der Verbotenen Stadt in Beijing - PekingEin Rückblick zum Besuch in Beijing auf der Transsibreise im Oktober 2011: Kommunistische Auswüchse war ich bereits aus der Zeit des Ostblocks vor 1989 gewöhnt oder hatte zumindest eine Ahnung damit umzugehen. Auf jene Indoktrininerung und Ergebenheit der Bevölkerung gegenüber dem sozialistischen Machtsystem wie sie in Beijing zu unserem Besuch vorherrschte war ich im 21. Jahrhundert nicht eingestellt. Für die Benützung von stinknormalen Aufzügen österreichischer Bauart in Bahnhöfen benötigte man offizielle gestempelte Genehmigungen am Papier der Bahnhofsgeneraldirektion: Erinnerungen aus dem Zeichentrickfilm Asterix erobert Rom mit dem Passierschein A38 werden wach und zeigen, dass der Film nicht übertreibt. Der Paternosterführerschein an der Goethe Universität in Frankfurt/Main ist ein Klacks dagegen.

Um die chinesische Kultur trotzdem zu entdecken war es notwendig die breiten mit Menschenmassen vollgestopften Straßen zu verlassen und sich in die kleineren Wohnsiedlungen – Hutongs – zu begeben. Dort begegneten wir bei einem morgendlichen Spaziergang die Bevölkerung Beijings im Alltag – wie im Beihai-Park hinter der Verbotenen Stadt, den Menschen für ihre allmorgendlichen Qigong-Übungen nutzten. Eine Fotoreportage aus Beijing…

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