Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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23. August 2008

Béla Bartók: Herzog Blaubarts Burg bei den Salzburger Festspielen

Posted by fuchur in Österreich | Konzerte | Kultur | Musik | Salzburg | Ungarn

Bereits seit einem halben Jahr freute ich mich auf die Aufführung von Herzog Blaubarts Burg (Kékszakállú Herceg) von Béla Bartók bei den Salzburger Festspielen. Eine großartige Darbietung des barocken Märchens nach Charles Perrault. Der große ungarische Literat Béla Balázs verfasste das Libretto, auf dessen Grundlage Béla Bartók die Partitur komponierte (1911). Der rote Faden jenes Abends der sich durch alle Stücke zog war die Liebe, Beziehung zwischen Menschen, das Leben und die Angst. So auch die vier Orchesterstücke op. 12 nach Tonart des Blaubarts sowie die Cantata Profana (1930) als Ode an das Leben. Die Vertonung eines rumänischen Volksliedes beschreibt die Vater-Sohn-Beziehung, als neun Brüder beim Überschreiten der Brücke auf der Jagd zu Zauberhirschen verwandelt werden und ein Dialog zu ihren Vater entsteht.

Vajda György, Schüler von Eötvös Péter dirigierte die Wiener Philharmoniker mit ungarischer Hingabe. Falk Struckmann als Herzog Blaubart und Michelle DeYoung als Judith leisteten eine unvergessliche Performance nach der Regie von Johan Simons in der modernen Kulisse des Bühnenbildners Daniel Richter.

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