Willkommen bei Fuchur
Das tägliche Blog von Andreas Pöschek

Archiv für das Thema ‘Architektur’

11   Jul

Nürnberg Hauptmarkt mit St. Sebalduskirche im HintergrundNachdem mein Favorit Spanien das Halbfinale gewonnen hat und Paul die Krake den Sieg der Spanier im Finale prophezeite, konnte ich mich sorgenfrei auf den Weg nach Nürnberg machen. In der Stadt des Lebkuchens und der Rostbratwürste angekommen war ich die “Schnittmenge” unseres Trios, das trotz großer Hitze die Stadt erkundete. Nach einer Stärkung mit den Nürnberger Rostbratwürsteln machten wir uns auf den Weg. Birgit und Stefan lotsten mich von einer kühlen gotischen Kirche zur nächsten durch die Stadt. In den alten gotischen Bauwerken fanden wir mit ihren meterdicken Steinwänden angenehme Abkühlung und zu meiner Freude spontane kleine ungeplante Orgelkonzerte. Den Höhepunkt bildete hierbei eine fulminante berauschend-betäubende Darbietung Louis Vierns erster Orgelsymphonie, die uns in der Frauenkirche fast frontal im positiven Sinne “erschlug”. Wer das Stück kennt weiß was ich meine, wer es nicht kennt kann sich einen kleinen Einblick im Video (siehe unten) schaffen. Der Ton kommt natürlich nicht so rüber, wie wenn man direkt vor den Orgelpfeiffen steht und den musikalischen Sturm erntet…

Neben Lebkuchen, Rostbratwürsteln und Sightseeing hatten wir unseren Spaß beim kleinen Finale, was wir akustisch in einem spanisch-mexikanischen Lokal verfolgten und genüsslich Cocktails tranken. Zum Schauen kamen wir nicht, dafür waren wie zu sehr abgelenkt. Danach gab es noch einen großen Korso mit viel Geplärr am Plärrer um den dritten Platz der deutschen Fußballer zu feiern.

FarbästhetikEine spezielle Fotoserie zur Nürnberger U-Bahn Farbarchitektur zeigt die vielen Kombinationsmöglichkeiten von prickelndem Wiesengras-Antrazithgrün zu anmutigen Kobalt-Orangenschalengelb und Zinober-Wasserblaugrau zu dezentem Aquamarin-grau. Hier wird die noble aschgraue Ästhetik der Wiener Linien bei weitem in ihrer Kreativität und an Farbnuancenreichtum übertroffen. Durch die Farbauseinandersetzungen inspiriert entstanden spontane Aufnahmen über die batteriefreie Lege-Aufzugshaltung.

Plakate in den Straßen zeugen noch vom harten Kampf gegen den blauen Dunst, der mit Mehrheit zugunsten einer rauchfreien Luft gewonnen wurde. Eine andere Aktion meinte, es wäre alles egal… Vielleicht schafft das in so einer Konsequenz auch einmal unsere Alpenrepublik.

Sehr schön war es bei Birgit, Stefan, Möhre und Karotte – die letzten zwei sind ihre Hasen und kein Gemüse!

Zur Heimfahrt im Zug spielten gerade Holland gegen Spanien. Das entscheidende Tor in der Verlängerung fiel genau zwei Minuten, nachdem ich zuhause ankam und den Fernseher aufdrehte. Perfektes Timing von den Spaniern. Dank der Liveberichterstattung einer ganz lieben Freundin blieb ich auch im Zug unterwegs immer up to date.

Ein Fotobericht aus Nürnberg zur Stadt, zu Lebkuchen, Farbästhetik, den Plärrer zur Fußball-WM, vielen Kirchen und unserem Trio…

Hier die Videos:

Eindrücke vom Plärrer nach dem kleinen Finale:

Viernes Finale des 1. Orgelkonzert in der Frauenkirche (mit Ton!)

mehr im Fotobericht oben!

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06   Jun

Stephansdom - Lange Nacht der Kirchen, LichtinstallationDer Stephansdom war zur Langen Nacht der Kirchen am 28. Mai 2010 stockfinster, aber doch erleuchtet. Eine Lichtinstallation aus Laser-Projektionen und fiel auf den in Weihrauchschwaden gehüllten Raum und die sandsteinernen Mauern. Wie Säulen ragten die Lichtprojektionen in das Gewölbe der einzelnen Schiffe des Domes. Eine Fotoreportage von der Lichtinstallation im Stephansdom…

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06   Jun

Synagoge SzegedDen letzten Punkt im Besuch von Marlene und Pawel in Szeged bildete eine Besichtigung der Neuen Synagoge in Szeged. Diese Synagoge wurde am Anfang des 20. Jahrhundert vom jüdisch-ungarischen Architekten Leopold Baumhorn (Baumhorn Lipót), einem Schüler des Wiener Architekten Heinrich Ferstel im maurisch-mediterranen historisierenden eklektischen Stil gebaut und ist die viertgrößte Synagoge der Welt und die zweitgrößte Synagoge in Ungarn (nach der Großen Synagoge in der Dohnányi utca in Budapest). Neben der Neuen Synagoge steht die Alte Synagoge. Ein Fotobericht von der Synagoge in Szeged…

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06   Jun

KecskemétKecskemét liegt zwischen Donau (Duna) und Theiß (Tisza) inmitten des Landstriches Kunság und ist für seine Jugendstilbauten bekannt. Besonders das sogenannte Cziffra-Palota besticht durch seine Ornamentik und Zsolnay-Blumenmotive aus Keramik an der Fassade. Im Stadtnamen steckt das Tier Ziege (Kecske), was sich als Wappentier auf vielen Gebäuden wie dem Rathaus und dem Theater wiederfindet. Ein Fotobericht aus Kecskemét…

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06   Jun

SzegedMarlene, die anonyme Universitäts-Testerin der Hochschulen in Ungarn ist gerade in Szeged, was mich zu einem akademischen Besuch der Stadt an der Theiß (Tisza) führte. Bisher kannte ich die Stadt nur bei Hochwasser und schlechtem Wetter – diesesmal strahlte im April 2010 die Sonne und man brauchte keine Gummistiefel. Seit meinem letzten Besuch hat sich nicht viel verändert, außer der Wasserpegel – aber an einigen Ecken der Stadt wurden die schönen Häuser im Jugendstil aus der Sezession neu herausgeputzt und erstrahlen in frischen Farben. Ein Fotobericht von der Stadt und dem Besuch in Szeged…

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12   May

SimmeringDie Simmeringer Skyline hat sich innerhalb des letzten halben Jahres geändert. So fielen zwei der ehemals fünf Schlote des Kraftwerkes Simmerings dem Abbruch zum Opfer. Im Idyll der Gstettn zwischen Gasometer und dem Bezirk Simmering zeigt sich noch so anderer kleine Schlot, bevor dieser nach den Planungen der Stadterweiterung auch fallen soll. Denn hier, wo derzeit noch Fuchs und Hase zwischen Glashäusern der Gärtner und kleinen Häusern leben ist vieles geplant. Doch was, das ist sich die Stadtplanung selbst nicht mehr sicher. War es anfänglich ein Schwimmteich mit großem Park, so wurde es zu einer gemischt-bebauten Nutzung umgewidmet, den eine breite vierspurige Durchzugsstraße ziert. Kein einladender Ort zum Plantschen noch zum Wohnen – viele der neu hinzugezogenen Familien im Stadterweiterungsgebiet fühlen sich deshalb betrogen und geben ihren Protest in einer Bürgerinitiative kund. Doch bis diese neue “Gemüseautobahn” Simmering gebaut wird, kann man Simmerings Skyline genießen… Foto größer…

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19   Dec

Südbahnhof AbrisspartyNachdem der letzte Zug aus dem Südbahnhof bereits vor einer Woche abgefahren ist, schwung man heute zu fetten Beats auf dem bunt gefleckten Steinboden das Tanzbein. (Hier ein paar Bilder aus vergangenen Jahren) Auf zwei Floors wurde mit heißer Musik die kalte Nacht zum Glühen gebracht. Im alten Bahnhofsrestaurant gleich neben der Ostbahn sowie oben bei den Gleisen der Südbahn legten die DJs auf. Die große Halle bot Raum für Pausen zwischen den Floors. Der Andrang war groß, bereits zur um 21 Uhr zur Kassenöffnungszeit standen die Schlangen vor den original ÖBB-Schalter der Südbahnhofhalle und kauften sich eine “Fahrkarte” ins musikalische Vergnügen. Als ich spät in der Nacht den Bahnhof verließ, waren noch immer Schlangen angestellt und wollten unter die rund 1.500 feiernde Menge ins Innere gelangen, die den Bahnhof bereits ordentlich einheizte. Ein einmaliges Flair zum Abschied des Südbahnhofes auf der Südplattform.  Ein paar Fotos von den Anfängen des Abends am Südbahnhof…

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12   Dec

Wien Südbahnhof letzter Tag 12.12.2009Heute ist der letzte Zug aus dem Wiener Südbahnhof um 23.50 Richtung Mürzzuschlag abgefahren und der letzte Zug aus Maribor kommend erreichte um 00.05 sein Ziel, den Südbahnhof zum letzten Mal. Der Südbahnhof sah schon schönere Tage als jene in den letzten Jahren, wo er sein Dasein mit dem Prädikat dem “schirchsten Bahnhofs Österreichs” bis zu seiner Schließung heute fristete. (Ein paar Fotos von 2008 vor der Schließung) Der Bahnhofsbau war als große lichte Halle mit viel Stein vom Architekten Heinrich Hrdlicka 1955 gebaut. Von jenem Glanz aus dieser Zeit blieben nur mehr die großen roten Marmorplatten der Wandverkleidungen und die bunten Steinchen der Bodenbeläge. Im Kontrast dazu die silber-chromfarbigen gläsernen Türen und granitfärbigen Stufen, die den kommenden Fahrgast in Kaskaden vom Eingang in die Etagen des Ostbahnhofs und Südbahnhofs führen. Jene Stiegen wurden in den letzten zwanzig Jahren durch Förderbänder quer durch den großen Raum ergänzt und auch die Augen des Künstlers Kurt Hofstetter beobachteten jeden Passagier. Diese Änderungen und der gleichzeitige Verfall und Schmutz, der nie beseitigt (die Glasplatten und das Glasdach, welches man kaum mehr als solches erkannte) wurde oder nur durch Flickwerk (man beobachte die Bodenausbesserungen) führten dann zu dem was er die letzten Jahre war: Der schrichste Bahnhof Österreichs. Nur der Markuslöwe in der Halle erinnerte noch an die vergangene Zeiten, als die Züge aus Triest und Venedig kommend über die Südbahn und dem Semmering Wien erreichten. Der Südbahnhof war eine Kuriosität, wollte man mit ihm doch nach dem Krieg zwei Bahnhöfe – den Südbahnhof sowie den Ostbahnhof (Raaber Bahn) in ein Gebäude vereinen. Der Raum zwischen den zwei ursprünglichen Bahnhöfe bildete die neue große Halle, die jetzt abgerissen wird.

Heute war ich am Südbahnhof vor Ort als die großen Letter in der Front der Halle demontiert wurden – eine Fotoreportage von den Ereignissen am letzten Betriebstages des Südbahnhofes.

Weiter zu den Fotos…

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07   Aug

Weißenkirchen in der WachauVom hohen Waldviertel kommend zogen wir über die Serpentinen des Seiberers in das Donautal und besuchten Dürnstein, Weißenkirchen und Sankt Michael. Bisher waren jene Orte nur als Durchfahrt von Wien kommend ins Waldviertel bekannt – dies soll sich ändern, weshalb wir einen ausgedehnten Ausflug in jene Städte und Orte an der Donau unternahmen. Den ersten Halt bildete Dürnstein – bekannt wegen der markanten Stiftskirche am Ufer der Donau und der Burgruine, in der nach der Legende  König Löwenherz von England gefangen war. Anschließend besuchten wir auch Weißenkirchen mit der gotischen Wehrkirche, die vom Hochwasser geschützt auf einen Hügel tront. Was für Auswirkungen das Hochwasser haben kann, sieht dies an der Kirche von Sankt Michael, ein paar Stromkilometer aufwärts: Dort flüchteten nach der Legende die Hasen auf das Kirchendach – man sieht sie noch heute als versteinerte Hasenfiguren am Dachgiebel, da sie sich nicht mehr hinunter trauten. All dies sieht man in der Fotoreportage aus der Wachau…

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25   Jun

Veszprém - Wesprim - WeißbrunnDie ungarischen Königinnen haben in Veszprém (Wesprim, Weißbrunn) ihre eigene Krönungsstadt. Bereits die Königin und Gemahlin Gisela (Gizella) vom ersten ungarischen König, dem Heiligen Stephan (Szent István Kirlály) wurde bereits hier im Dom mit einer eigenen Königinnenkrone gekrönt. Jene Tradition hielt sich bis zum Einmarsch der Türken 1526 (Mohács). Neben der Krönungsstadt war Veszprém auch der älteste Bischofssitz in Ungarn. Die Basilika hat eine wechselvolle Geschichte, da sie seit ihrer Gründung bis heute nach Zerstörungen (Brände, Erdbeben, Kriege,…) mehrmals neu errichtet wurde. Erst zu Ende des 19. Jahrhunderts wurde versucht die damlige barocke Kirche wieder in den ursprünglichen romansich-gotischen Zustand zu Giselas Zeiten zurückversetzen. Ausschlaggebend war hierfür ein Brand und so sehen wir heute eine Neo-Romanisch-Gotische Kirche. In der Stadt ist auch eine der ältesten ungarischen Universitäten zu finden, die jedoch zu anfänglicher Zeit nicht die traditionellen vier Fakultäten hatte, weshalb Pécs als älteste ungarische Universität gilt. Aus modernerer Zeit stammt das Veszprémi Nemzeti Színház (heute Petőfi Színház), welches der Otto-Wagner-Schüler Medgyaszay István im Sezessions- und Jugendstil errichtete. Den besten Überblick über die Stadt erhält man auf der Spitze des markanten Stadtturmes bzw. Feuerturmes (őrtorony, tűztorony). Ein Eindruck über die Stadt bietet die Fotoreportage…

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24   Jun

M7-es autopálya Kőröshegyi völgyhíd BalatonEinen imposanten Blick über die Engstelle des Plattensees zwischen Szántód und Tihany bekommt man auf der erst kürzhlich errichteten Autobahnbrücke bei Kőröshegy. Das schaurig-imposante Betonbauwerk mit zahlreichen monströs grauen Stützpfeilern erlaubt einen Blick vom Badacsony bishin über die ganze (!) Halbinsel Tihany mit ihren erloschenen Vulkanbergen und Wäldern. Jene Autobahnbrücke (M7-es autopálya kőröshegyi völgyhíd) spannt einen rund zwei Kilometer langen Bogen über das Tal von Kőröshegy. Während unten das Dorf mit seinen zwei Kirchen (eine hiervon gotisch) schlummert, dröhnt oben der Verkehr am Weg nach Budapest, Siófok oder Nagykanizsa und Kroatien. Man fragt sich, warum so ein kostspielig und nicht gerade ästhetisch anmutendes Brückenwerk hier gebaut werden musste, wo Ungarn in der Pannonischen Tiefebene als brettleben - ohne nennenswerte Berge – gilt. So existieren rings um den Plattensee doch ein paar Hügel – niedrige Berge. Konzipierte man die Autobahn ursprünglich direkt entlang den Sees mit Strecken quer durch die Ortschaften, so besann man sich vor der Fertigstellung vor paar Jahren doch auf eine Lösung abseits der Ortschaften, die jedoch durch die Hügelkette führte, weshalb es dann zu jener “Alpenautobahn” am Balaton kam.

Sie mag für viele Augen ein Schandfleck in der Natur sein, doch hat man von ihr den neusten und einen der schönsten Ausblicke über den Plattensee. Leider gibt es von dieser Aussicht kein Foto, da hohe Eisenpfeiler am Fahrbahnrand ein Stehenbleiben zum Fotografieren verhindern. Wie die Brücke aber verläuft, sieht man auf jenen Fotos…

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13   Jun

Gasteiner Ache Wasserfall in Bad GasteinBesucht man Bad Gastein, so assoziiert man meist damit eine Kur mit radonhaltigem Thermalwasser oder den Besuch im Heilstollen mit Radongasen – und auch das Skivergnügen auf der Schloßalm, im Naßfeld oder auf dem Stubnerkogel. Ein kurhaft-luftiger Nebeneffekt ist bei beiden Varianten genießbar: die positiven Ionen, die die Wasserfälle der Gasteiner Ache durch ihre Reibung an den Felsen hervorbringen. Die im Tal vermehrt vorkommenden negativen Ionen werden dadurch verdrängt und es entsteht ein gesundheitsförderliches “Ionenklima”.

Trotz jener positiven Bilanz breitet sich im Ortszentrum Bad Gasteins ein negatives Bild aus, der durch einen Streit geprägt ist: Viele der alten Villen und Prachtbauten wie das Badeschloß, das Postgebäude, das Hotel Straubinger und Haus Austria inklusive dem Kongresshaus wurden von Bauzäunen und Absperrungen durch ihren neuen Investor und Besitzer aus Wien umgeben. Die Geschäfte sind ausgezogen bzw. verschlossen und ein Teil des Ortes erinnert ein wenig an eine verlassene Westernstadt. So auch der Konflikt, der hier nicht mit Pistolen, sondern in der Politik ausgetragen wird: Die Ortschaft mit dem Bürgermeister steht dem neuen Immobilienbesitzer gegenüber, dessen momentane Absichten rund um die Gebäude nicht mit einem funktionierenden Ortszentrum übereinstimmen. Der Landeskonservator ist bedenklich gestimmt, denn nicht nur die Ortschaft, Bewohner und Gäste leiden unter dem verwaisten Zentrum, sondern auch die Gebäude selbst, die unter dem Leerstand immer desolater werden.

Ein Fotobericht vom tobend-brausenden Wasserfall der Gasteiner Ache in Bad Gastein und dem Ortszentrum…

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29   May

Griaß eichErster kurzer Besuch in Linz09. Während Graz im Jahr 2003 als Kulturhauptstadt in allen Medien nach ihrem Motto: Graz darf alles. Nur nicht unbemerkt bleiben. - in allen Medien überpräsent war und selbst in Wien mit dem Sujet„Willkommen in Wien, dem schönsten Vorort von Graz“ warb, so geht es Linz gemächlich und ruhig wie ein Donaudampfer an und bestätigt die Stereotypen über Linz wie dem der ewigen HLinz09 Kulturhauptstadt Europas 2009altestelle (Linz an der Tramway) durch die Ausstellung Nur durchgereist im Adalbert Stifter Haus, wo man Erlebnisse verschiedener Größen mit Linz nachgehen kann – wie zum Beispiel von Alfred Polgár, der meinte von Linz kenne er nur den Bahnhof und die Linzer Torte, oder Herzmanovsky-Orlando, der schrieb „Linz ist bloß eine sehr, sehr große Haltestelle“. Die Eröffnung der Pöstlingbergbahn mit ihren neuen modernen zeitgemäßen Wägen und der gezeigten Verbundenheit zur alten Tradition durch edel gestaltete Fahrzeuge mag diesen Eindruck der Durchfahrt und Haltestelle verstärken. Wenn man jedoch sich traut auch hinter die Kulissen zu blicken, so wird man feststellen, das auch Linz ein Programm der Vielfalt bietet, was langsam in Fahrt kommt – so auch Höhenrausch (siehe Foto) wo man Linz über den Dächern mit einem Riesenrad am Offenem Kulturhaus Oberösterreich erkunden kann. Ab Juni ist auch das neu renovierte Schloßmuseum ein Anziehungspunkt neben dem Lentos Museum am Donauufer gegenüber vom Ars Electronica Center, wo auf dem neuen Haus ein Café am Dach einen Blick über Linz und die Donau freigeben. Weitere Besuche folgen – bis dahin die erste Fotoreportage…

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30   Apr

Zwettl Stadtbefestigung mit Stadtturm und StadtmauerDie Stadt Zwettl am Zusammenfluss von Kamp und dem Fluß Zwettl gelegen war bereits vor dem 11. Jahrhundert eine slawische Siedlung bevor die Kuenringer begannen hier die Gegend zu besiedeln und das mittelalterliche Zwettl mit seiner Stadtmauer und den Türmen zu gründen. 1200 bekam Zwettl das Stadtrecht verliehen. Die imposanten Wehranlagen aus Stadtmauer, Türmen und Graben sind auch noch heute auf einer Länge von 900 Metern und sechs Stadttürmen erhalten. Viele der alten Häuser in der Stadt wurden in die Stadtmauer “eingebaut”, sodass bei vielen Umbauten alte versteckte Stücke der Mauer zum Vorschein kommen. Ein Fotobericht der Innenstadt Zwettls und der alten Stadtbefestigung…

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22   Mar

Gasometer Wien - Simmering mit Ville Verde und Fernheizwerk / Kraftwerk SimmeringNeue Einsichten und Ansichten von den Gasometern bekam ich diesen Sonntag, als für die Dreharbeiten für einen japanischen Werbespot ein Filmteam aus 30 Leuten mit viel großem Gerät die Gasometer einen Tag besuchten. Neben Aufnahmen in den Gasometern gab es auch schöne Aussichten aus der Ferne – vom Dach eines Gebäudes in näherer Umgebung. Jene Ansichten sind neu und bisher ungewohnt. Für 30 Sekunden wurden mehrere Tage in Wien gearbeitet – beim Gasometer selbst rund 3 Tage. Eine Fotoreportage zeigt jene Bilder und die Dreharbeiten…

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