Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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25. April 2014

Von der Ästhetik zum Funktionalismus

Bikás Park - M4-es Metró Budapesten / Metro M4 in BudapestDer Schritt Verkehr in den Untergrund zu verlegen und U-Bahnlinien durch Städte zu ziehen ging mit dem Anspruch schnelle Verkehrsverbindungen un-abhängig von bestehenden Straßen und Verkehr zu errichten einher. Ein rein zweckmäßiger Schritt, der keiner höheren Ordnung im Sinne der Ästhetik folg-te. Es stellt sich die Frage, ob nicht erst die Aufhebung der Unterordnung der Funktionalität von Architektur unter die Formensprache der Ästhetik im 18. Jahrhundert dies ermöglichte. Denn der Untergrund war bis dahin als verwerf-lich betrachtet worden. Erst die zunehmende Stadtbevölkerung und voran-schreitende Industrialisierung bereiteten den gesellschaftlichen Weg zum Funktionalismus und der Nutzung des Untergrundes.

Budapest als Vorreiter

Szent Gellért tér - M4-es Metró Budapesten / Metro M4 in BudapestBudapest war schon immer ein Pionier – andere würden meinen ein Erprobungsfeld – neuer Ideen. Wo in Wien in bieder-historischer Manier jede Form neuer Architektur und Technologie auf Ablehnung stieß, blühte in Ungarn der Jugendstil und die Sezession in großer Farb- und Formenpracht. Werner von Siemens versuchte als U-Bahnmiterfinder erster Stunde in Berlin aber auch in Wien mit einer neuen elektrisch betriebenen Untergrundbahn Fuß zu fassen, stieß aber in beiden Städten auf breite Ablehnung. In London gab es mit der Metropolitan Line den ersten Vorreiter für die U-Bahn um 1890 – einer noch mit Dampf betriebenen klassischen Eisenbahn in einem Röhrensystem. Ungarn hatte 1896 ein großes Jubiläum – die Landnahme – zu feiern. Dafür war nichts zu teuer und so wurde neben dem Heldenplatz mit dem Heldendenkmal der ungarischen Anführer und Könige (Hősök tere) eine eigene U-Bahnlinie vom Stadtzentrum unterhalb des neuen Andrássy Boulevards (Andrássy út) zu je-nem Denkmal errichtet: Die erste elektrisch betriebene U-Bahnlinie am europäischen Kontinent.

Die U-Bahn im politischen Stadtbild

Szent Gellért tér - M4-es Metró Budapesten / Metro M4 in BudapestU-Bahnlinien sind aufwendige Projekte, deren Herstellung durch die großen Baustellen für die ganze Stadtbevölkerung wahrnehmbar wird. Umleitungen, riesengroße Erdlöcher, Erdbewegungen und damit verbundene Umwege und Hindernisse plagen für eine lange Zeit die Einwohner der Stadt. Fragen zur Sinnhaftigkeit, budgetäre Debatten und politische Diskussionen begleiten ne-ben der Planung meist auch die Zeit danach. So werden U-Bahnlinien nicht nur in Budapest gerne zu Wahlzeiten medial groß in Szene gesetzt, eröffnet – ebenfalls in Wien ist dies regelmäßig bei jeder Netzerweiterung der Fall, wenn Bürgermeister neue Stationen einweihen. Es dauerte mehr als 20 Jahre bis aus dem Projektstadium über unzählige verschobene Fertigstellungstermine diesen März 2014 die neue U-Bahnlinie knapp vor den Parlamentswahlen eröffnet werden konnte. In den vergangenen Jahren stellte sich im öffentlichen Diskurs die Frage nach Zweckmäßigkeit, der optimalen Linienführung und Finanzier-barkeit hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage Ungarns. Trotzdem wurde an dem Kurs der Errichtung der M4 festgehalten.

Doch was ist neu an der M4 im Gegensatz zu bisherigen U-Bahnbauten?

USzent Gellért tér - M4-es Metró Budapesten / Metro M4 in Budapest-Bahnsysteme – egal ob jenes aus Barcelona, Wien oder Paris reduzieren ihre Architektur auf die reine Funktionalität – die unterschiedlichen Orte verlieren ihren Ausdruck in Identität und werden zu einer großen Einheit – zu einem U-Bahnsystem. Die eigene Verortung wird erst durch das Verlassen des Systems an der Oberfläche möglich. Im Inneren des Systems können die Fahrgäste sich einzig und alleine an den Signifikanten – den Stationsschildern – orientieren.

U-Bahnsysteme als menschenfeindliche Un-Orte

Szent Gellért tér - M4-es Metró Budapesten / Metro M4 in BudapestDer ungarische Film KONTROLL aus dem Jahre 2003 von Antal Nimród versucht die U-Bahn mit ihrem Untergrund in mehreren verwobenen Erzählungen zu erfassen. Mehrere Typen Mensch begegnen sich innerhalb des Metrosystems und beeinflussen sich. Wenn wir die unterschiedlichen Handlungsverläufe des Filmes auf eine Aussage reduzieren, offenbart sich mit dem System U-Bahn ein Platz ohne Identität. Der Hauptdarsteller, ein Kontrolleur, verliert seinen Zugang zur Realität, da er neben seinem Beruf sein gesamtes Leben im U-Bahnnetz verbringt. Seit dem er Fahrscheine kontrolliert hat er die Unterwelt nicht mehr verlassen. Erst die Tochter eines U-Bahnfahrers schafft es ihn aus dem Untergrund zu befreien und führt ihn wie ein Engel über die Rolltreppe dem Licht und der Realität außerhalb der Tunnel entgegen.

Ausschnitt aus KONTROLL (deutschsprachig)

Vom Un-Ort zum Ort mit Identität

M4-es Metró Budapesten / Metro M4 in BudapestBesuchen wir nun die neuen Stationen der Metrolinie M4, so werden wir sehen, dass keine Station der anderen gleicht. Jede Station hat ihre eigene Architektur und damit verbundene Aussage. Die Formen- und Materialsprache konstruiert eine Verbindung zur Oberfläche. Eine Station umgebender Stadtteil an der Oberfläche prägt sich im Ausdruck der Architektur im Untergrund aus. Die Station erhält eine Differenzierung des Raumes und eigene Identität. Bei mehreren Stationen schaffen großzügige Öffnungen lichtdurchflutete Tunnel, die wiederum eine Verbindung zwischen dem Untergrund und der Erdoberfläche herstellen. Sie erlauben so auch neben dem Raum, Zeit durch Lichtdifferenzierung wahrzunehmen.

Im Gegensatz zu Wien und anderen Städten wird die Formensprache der neuen Stationen der Metrolinie M4 nicht durch Konsum und profitorientierte „Verwirtschaftung“ zerstört. Es gibt keine Verkaufsflächen und die Werbeflächen beschränken sich auf ein nicht auffallendes Minimum. Wir erleben eine unbeworbene Nacktheit der Architektur.

Bikás Park - M4-es Metró Budapesten / Metro M4 in BudapestDass Funktionalität und identitätsstiftende Architektur keinen Widerspruch darstellen sieht man auch in der Gestaltung der Zugangswege. Neben der Führung durch Tageslicht an die Oberfläche sind alle Wege großzügig und ausdifferenziert gestaltet. An- und Abreisende blockieren sich nicht gegenseitig und werden voneinander getrennt auf kürzesten Wegen zwischen Oberfläche und Einstiegsstelle geführt. Ein Weg ohne Barrieren muss nicht gesucht werden – man wird durch die Architektur barrierefrei geleitet. Redundante Aufzüge, niveaugleiche Einstiege ohne Spalt und Stufe zu den Zügen sind nur ein Teil davon.

M4-es Metró Budapesten / Metro M4 in BudapestDer hohen Grad an Ästhetik innerhalb eines Zweckbaues stößt bei vielen Fahrgästen auf Bewunderung. In vielen Stationen sind Reisende fotografierend im Untergrund unterwegs – begreifen die Materialien und diskutieren mit anderen Passagieren ihre Eindrücke. Es stellt sich die Frage, ob so ein subjektiv großes Maß an Ästhetik innerhalb eines Zweckbaues zulässig ist. Folgt hier die Ästhetik der Politik oder bleibt ihr die Autonomie? Gerade im Vergleich von U-Bahnstationen zeigt sich ein Extrem im Ausdruck von Größenwahn in Stalins U-Bahnstationen, den unterirdischen „Volkspalästen“ Moskaus. Doch kann man hier in Budapest von Größenwahn sprechen? Budapests neue U-Bahnstationen haben durch ihre eigene Architektur ihre Identität und ausdifferenzierte Formensprache. Wir erleben jedoch an keinem der Orte Größenwahn wo sich das Verhältnis zum Mensch verliert. Die vorhandene Architektur stiftet Identität und repräsentiert die Oberfläche, schafft aber keine Paläste.

>> Weiter zu den Fotografien der neuen U-Bahnlinie M4 aus Budapest…

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14. April 2013

Passau - Veste Unterhaus und Veste Oberhaus vor der Donau

In Passau vereinen sich Ilz und Inn mit der Donau zu einem großen Strom. Eigentlich müsste die Donau den Namen Inn von da an tragen, da vom Wasseraufkommen und der Flußlänge der Inn die Donau übertrifft. Die Namensgeber der Donau – die Römer – kümmerte das wenig – die Donau bekam bis zum Schwarzen Meer diesen Namen und der Inn findet seitdem in Passau sein Ende. Ein Spaziergang durch die Stadt erweckt durch die vielen Flüsse Erinnerungen an Venedig. Verstärkt wird das italienische Bild durch die Barockbauten in der Stadtlandschaft, die in dieser Form auch in der Stadt Salzburg anzutreffen sind. Beim Spaziergang durch Passau entdeckt man zahlreiche Kirchen, die noch heute an die von hier ausgehende Christianisierung des östlichen Alpenraumes erinnern. Das Fürstbistum Passau erstreckte sich kirchlich bis 1784 über das heutige Oberösterreich und Niederösterreich samt Wien. Eine große Bedeutung hatte das Kloster Mariahilf bei der Belagerung Wiens durch die Osmanen im Jahr 1683. Kaiser Leopold I. flüchtete vor den Türken nach Passau.

Passau vereinte den BKMF Österreichs und LKMF Bayerns, die sich hier grenzüberschreitend in der Veste Oberhaus für ein Wochenende zum kulturellen Austausch trafen.

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10. März 2013

Berlin East Side Gallery Mauer mit Funkturm (Fernsehturm)Den Anfang einer Tour durch den Norden Deutschlands machte Berlin. Auch wenn man Berlin noch nicht zum „Hohen Norden“ zählen kann liegt die Stadt doch nördlicher als Wien und erinnerte mit den Schneemassen an sibirische Verhältnisse. Wo in Wien verschneite Gehsteige mit Salz freigepökelt werden türmen sich in Berlin die Schneemassen an jeder freien Stelle im Straßenbild und stellen manchmal größere Herausforderungen dar. Erste Stärkung gab es mit Waffeln im „Glücklich am Park“ am Akonaplatz in der Nähe der Kastanienallee. Nach etwas Überwindung schafft man dann auch den Weg vom Prenzlauer Berg (Akonaplatz) zur East Side Gallery. Diese ist eine Freiluftgalerie, die als Trägermaterial für die Malereien einen Streifen verbliebener Mauer aus der Zeit des Kalten Krieges verwendet. Nach dem Fall der Berliner Mauer bekam dieses verbleibende Mauerstück entlang der Spree eine künstlerische Gestaltung durch viele internationaler Künstler. Das Areal an beiden Seiten der Mauer ist an dieser Stelle heute noch leer und wartet auf einen großen Investor, der hier neue Gebäude errichten möchte. Dabei ist die East Side Gallery – das verbleibende historische Mauerstück jedoch im Weg und soll beseitigt werden. Die Untätigkeit der Politik die Mauer mit den Kunstwerken zu erhalten erzürnte die Bevölkerung und führte zu vielen Protestaktionen, die hoffentlich zu einem Fortbestand jener historisch-künstlerisch wertvollen Mauerteile führen. Sie sind ein Zeichen und zugleich ein Zeitzeuge für 28 Jahre Trennung einer Stadt in zwei Teile. Eine Fotoreportage von Berlin und der East Side Gallery…

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3. März 2013

Ausblick vom GasometerSeit dem Einzug in den Gasometer 2001 hat sich das Gebiet rund um die Gasometer doch ein Wenig geändert. Auch wenn die Schritte sehr zaghaft sind und die >Gstettn< rund um das südliche Umfeld der Gasometer bis heute als Gstettn und nicht als Park vorzufinden ist, wird rundherum gebaut. Einen Rundblick aus ca. 60 Meter Höhe über Wien und das Gasometerumfeld zeigt folgende Fotoreportage aufgenommen an einem der ersten frühlingshaften Tage des Jahres. Weiter zum Ausblick über Wien von den Gasometern….

23. November 2012

21 Jahre nachdem der Westen und der Osten den Kalten Krieg überwunden hatte und Europa mithilfe der EU zu einem friedlichen Kontinent zusammenwuchs haben in Wien nach langer Vorarbeit West, Süd und Ost auf der Schiene zu einem Ort zusammengefunden. Alle großen Bahnverbindungen sind zu(g)künftig in einem Bahnhof vereint. Ein erster Lokalaugenschein am Hauptbahnhof während der Eröffnung der neuen Hochleistungsstrecke zwischen Wien und St. Pölten gab ein Bild von einem großzügig und barrierefrei gestalteten modernen Bahnhof. An vielen Ecken und Stellen wurde noch gebaut, trotzdem sah man bereits kleine wichtige Details wie redundant ausgeführte Aufzüge zu den Bahnsteigen um Ausfallsicher zu sein. Das auffällig gestaltete stromlinienförmige Dach mit seinen Flügeln überdeckt die breiten geräumigen Bahnsteige mit einer imposanten Architektur. Die Wände in den Geschoßen sind aus Natursteinen aus den Alpen gestaltet. Dank der netten Unterstützung eines begeisterten ÖBB Infra Mitarbeiters kann ich direkt vom Bahnhof berichten. Weiter zur Fotoreportage vom Hauptbahnhof in Wien…

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26. September 2012

Bauarbeiten AnkerbrotfabrikWo jahrzehntelang Bäcker frühmorgens gestaubte Wecken* im Akkord buken und Semmeln ihre runde Form erhielten hämmern heute Presslufthämmer wilde Geräuschorgien in den Backstein der alten Fabriksbauten. Tortino liest man in dreißig Metern Höhe an einer Wand, ein Artefakt aus vergangenen Tagen. Darunter versammeln sich Maurer zu einer Pause. Zwischen dem hektischen Treiben, den Bohr- und Stemmgeräuschen genießt ein Bauarbeiter das monotone Dröhnen eines Kompressors um in dessen unüberhörbarer Gegenwart zu lesen. Keine kurzlebige informationsdeffizitäre Tageszeitung aus dem Labyrinth der U-Bahnstationen, keine auflagenstarke Massenpresse liegt in den staubigen Händen des Bauarbeiters. Es ist ein Buch. Ein gebundenes Buch, dass der Bauarbeiter liest. In kurzen Abständen wandert sein Blick vom Buch zu den Manometern des Druckluftkompressors um dann wieder in den Seiten zu versinken. Wir trauten uns nicht den Bauarbeiter bei seiner Lektüre zu stören oder ihn von der verantwortungsvollen Aufgabe des Druckprüfens abzulenken, weshalb wir bis heute nicht wissen, welches Buch der Bauarbeiter andächtig las. Dafür haben wir eine Fotoreportage von der Anker-Brotfabrik zusammengestellt…

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14. August 2012

OberwölzOberwölz, die kleinste Stadt Steiermarks liegt am Fuße der Wölzer Tauern an der Straße zum Sölkpass, einer vielbefahrenen historischen Alpenquerung. Wer in die Stadt gelangen möchte muss eines der vier heute erhaltenen Stadttore passieren, denn die Stadt ist zur Gänze von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Mit 996 Einwohnern kommt die Stadt bevölkerungsmäßig beinahe an die 1200 Einwohner der Gasometer heran. Was die Gasometer mit Oberwölz verbindet ist eine umgebende Mauer. Der Innenraum der Gasometer ist von einer aus Tonziegeln gemauerten Außenwand umgeben während Oberwölz ringsum mit Steinmauern bewährt ist. Neben der historischen Stadtbefestigung zeigt sich ein mittelalterlicher Stadtkern mit gotischen Häusern und der Spitalskirche. Eine Fotoreportage zeigt die Stadt Oberwölz…

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14. Juni 2012

Als wir in Bremen ankamen erwarteten uns sprichwörtlich nur die Stadtmusikanten, denn die Straßen und Plätze waren wie ausgestorben und verlassen. Dies gab die ideale Gelegenheit einen fotografischen Eindruck der historischen Altstadt festzuhalten bevor nach dem Fußballspiel Bremens Straßen im Freudentaumel erwachten. Bremens Altstadt menschenleer. Ein Fotobericht…

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16. Oktober 2011

Die letzte Station auf unserer Transsib-Asienreise war Russlands Hauptstadt Moskau. Ein kurzer Zwischenstopp gab Zeit für einen Rundgang in der Stadt, wobei wir ursprünglich den Kreml besuchen wollten. Letzteres gelang uns nicht, da Herr Putin Medwedjew das große Erlöser-Tor (Spasskaya Turm Спасская башня) geschlossen hatte. Am Roten Platz (Красная Площадь, Krasnaja Ploschtschad) war emsiges Treiben mit Vorbereitungen oder Abbauarbeiten für eine Veranstaltung mit einer Konzertbühne. Wir sahen zum ersten mal jene Kulisse, die wir noch aus Kindheitstagen zu Zeiten des Kalten Krieges aus den Nachrichten des ORF mit den Berichten der Journalistin  Barbara Coudenhove-Kalergi kannten: Die Basiliuskathedrale mit den vielen bunten-golden glänzenden Zwiebeltürmen. Auf dem Weg zum Flughafen sahen wir noch das gerade fertig renovierte große Bolschoi-Theater (Большой театр) – für einen Besuch des Balletts reichte die Zeit leider nicht mehr. Ein Bildbericht gibt einen Eindruck über unseren Besuch in Moskau…

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2. Oktober 2011

Die erste Etappe auf der Fahrt mit der Transsib durch die Mongolei war ein kurzer Zwischenstopp in Peking mit einem Ausflug zur Chinesischen Mauer. Ausgerechnet an jenem Tag gab es in China Nationalferien, was zu einem riesengroßen „Krabbeln“ zahlloser chinesischer Menschenmassen an der Mauer führte. Wie Lemminge zog der Strom an Menschen über den schmalen Grat der Mauer und wurde aus der Ferne zu einer bunten Punktwolke. Weiter zur Fotoreportage von der Chinesischen Mauer…

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25. September 2011

Seoul Südkorea

Bevor die Abilympics
Wettbewerbe in Seoul beginnen hatten wir heute noch ein kulturell-kulinarisches Programm. Mahlzeiten in unterschiedlichen Restaurants wechselten mit alten traditionellen Palästen und Gebäuden ab. Eine Fotoreportage gibt einen kurzen Einblick…

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24. September 2011

Nach einem langen Flug kam das österreichische Team der Abilympics in Seoul an und widmete sich drei Tage vor den Bewerben der Kultur und Kulinarik um sich an die Zeitverschiebung und das Klima in Südkorea anzupassen. Der erste Besuch führte uns in den buddhistischen Tempel Bongeunsa in Seoul – nicht weit vom Hotel gelegen, wo wir alte hölzerne Tempel zwischen modernen gläsernen Neubauten bewunderten. Ein Fotobericht vom buddhistischen Tempel Bongeunsa in Seoul…

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24. September 2011

Floating Island in Hangang (Han River) SeoulDer Hangang (Han Fluss) durchfließt Seoul mit ihren über zehn Millionen Einwohnern wie ein breites Band. In dieses Band setzte man nach einer kurzen Bauzeit von nur etwas mehr als einem Jahr drei künstliche schwimmende Inseln. Sie berühren nicht den Grund des Gewässers wie bei Inseln üblich, sondern schwimmen auf dem Wasser und sind nur lose am Grund gegen abtreiben verankert. Auf den schwimmenden Inseln Viva, Vista und Terra befinden sich große moderne Gebäude wie ein Konzert- und Theatersaal, ein kulturelles Freizeitzentrum und ein Wasser-Freizeitpark. Eine Fotoreportage von der Floating Island im Han Fluss in Seoul…

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8. Juli 2011

Antoni Gaudí erschuf eine Fantasiewelt aus einem Wald und vielen Pflanzen eingebettet in seiner farbenfrohen und formenreichen Architektur. Von der großen Terrasse im Park genießt man ein Panorama über Barcelona mit einem Blick auf die 18 Türme der Sagrada Família bishin zum Port Olimpic mit dem Strand am Meer. Den Aufstieg zur Terrasse nimmt man über Wege entlang von Steinsäulen getragenen Hängen geziert mit Kakteen und Palmen. Ein Fotobericht zeigt den Parc Güell in seiner architektonischen Form- und Farbenpracht mit Ausblick über Barcelona…

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13. Juni 2011

Sagrada Familía

Den Sonntag widmeten wir komplett Antoni Gaudí und seiner Architektur. Der erste Weg führte uns zur mächtig-imposant wirkenden Kirche Sagrada Família. Gaudís Lebenswerk, welches mit seinen 18 verschiedenen Türmen noch immer eine Baustelle ist beeindruckte im Inneren durch den schlichten großen Raumkörper, der durch filigrane Architekturelemente wie die Säulen, durchsetzt ist. Sie erinnert ein wenig an alte gotische Kathedralen, besticht schafft aber durch die neukatalanische Architektur eine zeitgemäße Umsetzung eines spirituellen schlicht anmutenden Raumes, der zur Besinnung und Meditation einlädt. Gaudís typische organisch anmutende Elemente sind an vielen Stellen der Kirche wiederzufinden. Eine Fotoreportage vom Inneren und Äußeren der Sagrada Família in Barcelona…

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