Willkommen bei Fuchur
Das tägliche Blog von Andreas Pöschek

Archiv für das Thema ‘Essay’

27   Dec

Zu Weihnachten ist bekannt und steht geschrieben, leuchtete ein heller Stern über Betlehem. Heute Nacht in Sallingberg war der Himmel hell erleuchtet mit dem Mond und einem Strahlenkranz. War man es bisher gewohnt Mondhöfe im kleinen Kreis rund um den Mond zu sehen, so war der Himmel heute nächtens mit einem überdimensional großem Lichthof – einer Aureole oder Korona - erhellt. Das Foto zeigt die Ausmaße in der Relation mit den kleinen Nachbarhäusern. Es sei angemerkt, der Lichtkreis ist kein Lichthof-Artefakt vom Objektiv oder von den Linsen, sondern eine Lichterscheinung durch Beugung des Mondlichts in den Wolken der Atmosphäre. Der Himmel in größerer Ansicht…



02   Jun

IP URSULA 2008 Universität Wien - Stadtschlaining: Das große MatchMottogeberin für das IP URSULA war die Bärin, welcher bei den finno-ugrischen Völkern große mythologischer Bedeutung zugemessen wird. So kam es am letzten Nachmittag zum ehrwürdigen Satz: The honeypot is empty – der letzte Tag in Stadtschlaining wurde noch groß gefeiert, bevor die Konferenzteilnehmer nach Wien zur Schlußkundgebung aufbrachen. Ein paar Fotos vom IP-Ausklang…



01   Jun

IP URSULA 2008 Universität Wien - Stadtschlaining: Das große MatchIn Stadtschlaining traf während dem IP ein erster Geschmack auf die Euro 2008 in Wien statt, als das Team Berlin für Deutschland mit Linn und Robert gegen Österreich, repräsentiert durch das Team Wien mit Julia und Michaela in Tischtennis antraten. Wir nahmen es aber nicht so ernst wie im Fußball – später trank man noch vereint am Abend das infoffizielle Fanbier aus dem 16er-Blech. So sieht man: Ein IP hat nicht nur anstrengende Zeiten mit den Vorträgen und Workshops – auch etwas Freizeitvergnügen erlaubt man sich nach getaner Arbeit am Abend. Ein Einblick über die Fotoreportage…



24   May

IP URSULA Stadtschlaining Universität Wien Finno-UgristikMorgen geht mit einem Vortrag über Gender in der bildenden Kunst die erste Woche der Konferenz vorüber. Bisher hörten wir Vorträge aus dem Kulturkreis finno-ugrischer Sprachen zu Gender in Literatur und Sprachwissenschaft. Auch mein Vortrag über Gender bei Übersetzungen aus dem Deutschen ins Ungarische und bei ungarischsprachigen Ausschreibungen kam heute auf das Programm. Das Wochenende steht im Zeichen der Kultur und Freizeit, bevor es am Montag wieder mit Vorträgen aus dem Bereich der Kunst fortgesetzt wird. Die Teilnehmer kommen von den Universitäten Berlin, Hamburg, Jyväskylä, Tartu, Wien, Debrecen, ELTE Budapest und Paris – die Zusammensetzung ist sehr gemischt von Italienern über Deutsche, Ungarn, Finnen, Esten, Komi und Udmurten sind auch Mari dabei. Ein Fotoberich gibt Einblicke in die erste Woche…



13   Oct

Ist es Zufall oder Absicht, dass heute am Freitag dem 13. sämtliche Fächer eines Professors am Institut für Finno-Ugristik entfallen sind? Keine dreizehn, aber vier Stunden waren gestrichen. Um diese vier Stunden neben dem Lesen von Grimm – nein keine Märchen, sondern die indogermanische Grammatik – sinnvoll zu nützen, fuhr ich in die Stadt zum Einkaufen und zum Friseur. Jener Friseur, der mich schon das vergangene Jahr haartechnisch betreute war nicht da. Das erste Mal, das ich hinkomme und er ist nicht da. Nur seine Kollegin. Er habe heute frei – meinte sie – prophylaktisch – fügte sie hinzu. Dass man Haare bei bestimmten Mondkonstellationen schneiden sollte ist mir bekannt, auch wenn ich darauf nicht achte. Dass man aber an bestimmten Freitagen weder Vorlesungen halten, noch mit Scheren hantieren sollte – das ist mir neu. Die heutige Ausgabe meines Zeitungsabos der HVG ist auch nicht angekommen. Aber das passiert allwöchentlich jeden Freitag. Der Postbote hat wohl jeden Freitag den 13.