Über einige Monate hinweg wurde heimlich geplant und organisiert, um eine Feier zu Papas 70er auf die Beine zu stellen, zu der Bekannte, Freunde, Studienkollegen, Nachbarn aus Sallingberg und Verwandte geladen waren. Es gelang jene Feier “geheim” zu organisieren – erst in der letzten Phase registrierte Papa die Vorbereitungen, rechnete jedoch nicht mit so einem großen Fest. Erst als am Tag davor ein großes Partyzelt für 70 Personen im Garten Gestalt annahm kam ein großes “Ahhhh – Ohhhh” aus seinem staunenden Mund. Der Hauptorganisatorin Mama sei großer Dank erwiesen!
Mein eigener Geburtstag wurde kurzerhand um fast ein halbes Jahr auf den Tag genau vorverlegt und so kam es zum gemeinsam gefeierten 100er. Zuerst war ich über diese Vorverlegung skeptisch, im Nachhinein ist es als Herbstkind doch nicht so schlecht auch einmal bei Gewitter und Sonnenschein eine Geburtstagsparty im Grünen zu schmeißen anstelle sich bei Punsch und Novemberregen im Freien zu begnügen (die Christkindlmärkte haben es bis 12. November noch nicht geschafft zu öffnen – das ist aber gut so).
Die Party begann bei Sonnenschein – doch der Wind zog schon auf und blies die Kerzen frühzeitig auf den Torten aus (siehe Fotos) – später spendierte Zeus paar Blitze und Donner zur Feier – dank Zelt blieben wir dem Unwetter stand und feierten gemütlich darunter bis nach Mitternacht weiter. Clarissa holte sich paarmal eine kalte “Waldviertler Dusche” von oben (siehe Fotos) und versorgte uns die ganze Zeit mit Speis und Trank. Einzig und alleine auf die Suche nach der Waldquelle gingen wir nicht, denn dazu war es doch zu nass und dunkel – auch wenn Spezialisten vom Fach vor Ort bei der Feier waren.
Z
uerst gab es eine vielzahl von Kuchen – man meinte fast in einer Konditorei zu stehen wenn man das Buffet betrachtete (siehe Fotos) – neben Mamas Spezialitäten steuerten Ildi und Frau Haslauer Torten und Kuchen bei. Danach folgte ein kaltes Buffett zur Stärkung und zur Mitternachtseinlage gab es Mamas Kesselgulasch (Bográcsgulyás) als Höhepunkt des Abends. Vorerst für ein Kochen auf offenem Feuer im Kessel vorbereitet kam dann doch die Küche wegen dem Regen zum Zug – das änderte aber nichts an dem vorzüglich köstlichen original-ungarischen Geschmack.
Die weiteste Reise zur Feier nahm Michaela aus der Steiermark auf sich um in das tiefe Waldviertel vorzudringen, während viele Nachbarn und auch Sallingbergs Bürgermeister Leopold Bock zur Feier die Ehre gaben. Aus dem Wiener Raum kamen etliche Verwandte und Freunde – zu viele, um alle aufzuzählen.
Der folgende Tag begann mit einem Frühstück für die noch anwesenden Gäste der Feier und auch Pfarrer Josef Reisenbichler aus Ottenschlag kam für einen Sprung spontan vorbei, da die Kunde über Mamas sagenhafte Gulasch bis in die Kirche von Ottenschlag die Runde gemacht hat – und das wollte sich unser Pfarrer nicht entgehen lassen.
No
rmalerweise halte ich Feiern bei denen ich anwesend bin in Fotografien fest. Diesesmal wollte ich aber das Fest selbst ohne dem Fotografieren genießen, weshalb es nur eine kleine Anzahl an Fotografien gibt die ich Monika, Sepp, Stefan, Rene und Feri verdanke.
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