Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
Header image

20. Juni 2014

slackliners-gasometerWir hatten allerlei abenteuerlustige mediale Kletterkünstler in den Gasometern zu Gast. Medicopter 117 machte den Anfang mit den Gasometern als Drehort für eine spektakuläre Rettung aus der Fassade. Es folgten weitere Extremkletterer und selbst der Komissar aus Tatort war mit der Ziegelmauer der Gasometer konfrontiert. Nicht zuletzt waren voriges Jahr Berufsbergsteiger in der Gasometer-Fassade damit beschäftigt die historische Ziegelfassade durch feinmaschige Gitter gegen Taubenbelagerungen zu schützen.

Heute spannten die Wiener Slackliners zwischen Gasometer B und C auf einer Distanz von rund 150 Metern in 70 Metern Höhe über dem Straßenniveau von Spitze zu Spitze der Gasometer mehrere Seile, an denen sie in luftiger Höhe bei herannahendem Gewitter und Sturm zwischen den zwei ehemaligen Gasbehältern balancierten. Selbst der Innenhof vom Gasometer B wurde zum Schauplatz atemberaubender Akrobatik, die von zahlreichen Bewohnern aus den eigenen Wohnungsfenstern verfolgt wurden. Spiderman war gestern.

Eine Fotoreportage zeigt Impressionen vom Balanceakt zwischen den zwei Gasometern…

 

Post to Twitter Post to Facebook

3. März 2013

Ausblick vom GasometerSeit dem Einzug in den Gasometer 2001 hat sich das Gebiet rund um die Gasometer doch ein Wenig geändert. Auch wenn die Schritte sehr zaghaft sind und die >Gstettn< rund um das südliche Umfeld der Gasometer bis heute als Gstettn und nicht als Park vorzufinden ist, wird rundherum gebaut. Einen Rundblick aus ca. 60 Meter Höhe über Wien und das Gasometerumfeld zeigt folgende Fotoreportage aufgenommen an einem der ersten frühlingshaften Tage des Jahres. Weiter zum Ausblick über Wien von den Gasometern….

14. Februar 2011

Gasometer WienGing es nach den ursprünglichen Plänen vom Stadterweiterungsgebiet „Mehrwert Simmering“ würde man an dieser Stelle im Sommer in einem Schwimmteich Abkühlung finden und im Winter am Eis mit Schlittschuhen Runden drehen können. Ein Rundgang vor Ort zeigt uns aber, dass in den letzten zehn Jahren kaum etwas mehr aus den Plänen wurde. Verwaiste Gärten und leerstehende Häuser zwischen Schlachthausbahn, Hallergasse und Eyzinggasse geben ein besonderes Idyll neben den wenigen Neubauten jenseits der Schlachthausbahn. Der Schwimmteich wurde bereits vor seiner Errichtung trockengelegt, wenn es nach den neuen Plänen der Stadtentwicklung geht. Ein Spaziergang rund um die G’stettn mit einigen Ansichten…

Post to Twitter Post to Facebook

13. Februar 2011

Sonnenuntergang Gasometer SchildIch beende den Gasometer-Schwerpunkt dieser Woche mit einem Sonnenuntergang über Wien. Vom Schild-Zubau überblickt man die ganze Skyline von Wien mit dem Wasserturm in Favoriten und den neuen Hochhäusern am Wienerberg. Der „Honiglöffel“ im Arsenal (Funkturm) versteckt sich in der Laterne vom Dach des Gasometers B. Zu den Aufnahmen vom Sonnenuntergang über Wien…

Post to Twitter Post to Facebook

11. Februar 2011

Schneeberg vom Gasometer aus GesehenDie Fenster der Wohnungen in den Gasometern öffnen sich in einer Höhe ab rund 38 Metern über dem Straßenniveau und geben so einen Blick über ganz Wien frei. Bei klarem Himmel ohne Dunst reicht die Fernsicht bis zum rund 65 Kilometer entfernt gelegenen Schneeberg. Gestern gelang es mir nach zehnjährigem Bewohnen der Gasometer den schneebedeckten Gipfel auf einem Foto festzuhalten. Aufgenommen mit einem 400mm f/5.6 Objektiv. Im Anschluss folgte eine Wanderung auf den nicht weit gelegenen Laaerberg, von dem aus man alle vier Gasometer als große Burgen aus dem Häusermeer herausragend wahrnehmen kann. Einige Fotoimpressionen des Schneebergs und der Gasometer.

Post to Twitter Post to Facebook

24. Januar 2011

Gasometer vom Bahnorama aus gesehen mit dem Arsenal im VordergrundBlickt man vom Bahnorama Aussichtsturm nach Osten, so sieht man den großen Gebäudekomplex des Arsenal – einer Kaserne, die 1849 errichtet wurde – und gleich dahinter die vier Gasometer. Dank der Perspektive würde man meinen, diese Backsteinbauten wären direkte Nachbarn. Aber das täuscht: Auch wenn die Bauten sich mit ihrer Ziegelfassade ähnlich schauen sind die Gasometer rund 50 Jahre jünger (1896) und doch ein paar Kilometer voneinander entfernt. Der Bahnorama-Turm wurde im Zuge der Errichtung des neuen Wiener Hauptbahnhofes errichtet und befindet sich neben dem Südtirolerplatz. Zu den Panoramafotos…

Post to Twitter Post to Facebook

6. Dezember 2010

Die ZeitHeuer kommt der Kriminalkomissar Kottan als Film ins Kino und fand mit den Drehorten vergangener Folgen Eingang in die Tageszeitung Die Zeit. So widmet sich die Zeit den alten legendären Kulissen der Kottanfolgen und beschreibt die Gasometer mit ihrem Wandel vom alten Gasspeicher über die Gazometer-Raves bishin zu den heutigen Bewohnern und der Gasometer Community. Der Autor meint, das Leben hier sei verebbt, weil die Diskussionen im Forum innerhalb der zehn Jahre abgenommen haben. In dieser Richtung hat der Autor recht. Die Diskussionen sind nicht mehr so impulsiv und hitzig wie vor neun Jahren, als die junge Gemeinschaft an neuen Gasometerbewohnern einzog und das Bedürfnis hatte jedes Ereignis seinem Umfeld mitzuteilen und zu kommentieren. Ein Vorläufer von Facebook sozusagen. Nach neun Jahren hat Alltag im Leben der Gasometerbewohner eingekehrt und es haben sich Freundeskreise sowie Strukturen etabliert, die auf eher altmodische Formen der Kommunikation zurückgreifen und sich vermehrt „offline“ treffen. Nichtsdestotrotz geht der Bassenatratsch in der Community weiter, nur auf anderen Wegen. Der Artikel ist in Die Zeit hier nachlesbar (Gasometer unter „Turmübungen“…)

Post to Twitter Post to Facebook

29. Oktober 2010

Letzte Woche besuchte Tobias Müller von Der Standard-Redaktion die Gasometer und führte ein Interview mit Herrn Schaller und mir über die Entwicklung der Gasometer durch. Dabei kam das einzigartige Wohngefühl in den vier ehemaligen Gasometern genauso zu Wort wie die missliche Entwicklung rund um die ehemaligen Industrieflächen rund um die Gasbehälter. Dort, wo heute Schwimmteich, Park und Allee liegen sollten verfallen heute menschenleere Häuser. Denn zur Realisierung all der Inhalte der Hochglanzprospekte mit denen man um Käufer der Wohnungen warb kam es nicht. Nachdem die Gasometer voll bezogen wurden starben langsam alle Projekte im Umfeld aus den ursprünglichen Plänen – der Schwimmteich „zog“ aus Simmering in die Seestadt nach Aspern. Ob er dort gebaut wird? Neue Akzente versucht die Mall durch Fachetablierung und neue Geschäfte, die bereits mit der Klangfarbe erste Erfolge zeigen. Weiter zum Interview und Artikel im Der Standard…

Post to Twitter Post to Facebook

26. Juni 2010

Gasometer WebsiteNach rund einem halben Jahr Entwicklung ging meine neue Gasometer-Website online. Sie ersetzt die bisherige Website auf www.wiener-gasometer.at mit einem zeitgemäßen Design und bietet den Besuchern neben aktuellen Informationen und neuen Bildmaterial auch Zugang zum Konzertprogramm und zu Tickets. Führungen können direkt gebucht werden. Mittels Web 2.0 sind die Gasometer auch in Twitter, Facebook & Co. vertreten. Das Angebot ist auf Deutsch (wiener-gasometer.at), Englisch (gasometer.org) und Ungarisch (gasometer.hu) verfügbar.

Ein Einblick auf wiener-gasometer.at…

Post to Twitter Post to Facebook

3. Juni 2010

Thievery Corporation WienThievery Corporation war heute in den Gasometern in Wien zu Gast und vertrieben den Dauerregen musikalisch! In einem über drei Stunden dauernden Konzert boten sie ihre breite Palette von Indien, Asien über Arabien bishin zu Südamerika. Mit jedem Lied wechselte die Sängerin oder der Sänger, was die Vielfalt an musikalischer Darbietung steigerte. Ein paar Fotografien fangen die Stimmungen und wechselnde Formation von Thievery Corporation auf der Bühne ein. Weiter zu den Fotos…

Post to Twitter Post to Facebook

12. Mai 2010

SimmeringDie Simmeringer Skyline hat sich innerhalb des letzten halben Jahres geändert. So fielen zwei der ehemals fünf Schlote des Kraftwerkes Simmerings dem Abbruch zum Opfer. Im Idyll der Gstettn zwischen Gasometer und dem Bezirk Simmering zeigt sich noch so anderer kleine Schlot, bevor dieser nach den Planungen der Stadterweiterung auch fallen soll. Denn hier, wo derzeit noch Fuchs und Hase zwischen Glashäusern der Gärtner und kleinen Häusern leben ist vieles geplant. Doch was, das ist sich die Stadtplanung selbst nicht mehr sicher. War es anfänglich ein Schwimmteich mit großem Park, so wurde es zu einer gemischt-bebauten Nutzung umgewidmet, den eine breite vierspurige Durchzugsstraße ziert. Kein einladender Ort zum Plantschen noch zum Wohnen – viele der neu hinzugezogenen Familien im Stadterweiterungsgebiet fühlen sich deshalb betrogen und geben ihren Protest in einer Bürgerinitiative kund. Doch bis diese neue „Gemüseautobahn“ Simmering gebaut wird, kann man Simmerings Skyline genießen… Foto größer…

Post to Twitter Post to Facebook

22. März 2009

Gasometer Wien - Simmering mit Ville Verde und Fernheizwerk / Kraftwerk SimmeringNeue Einsichten und Ansichten von den Gasometern bekam ich diesen Sonntag, als für die Dreharbeiten für einen japanischen Werbespot ein Filmteam aus 30 Leuten mit viel großem Gerät die Gasometer einen Tag besuchten. Neben Aufnahmen in den Gasometern gab es auch schöne Aussichten aus der Ferne – vom Dach eines Gebäudes in näherer Umgebung. Jene Ansichten sind neu und bisher ungewohnt. Für 30 Sekunden wurden mehrere Tage in Wien gearbeitet – beim Gasometer selbst rund 3 Tage. Eine Fotoreportage zeigt jene Bilder und die Dreharbeiten…

Post to Twitter Post to Facebook

14. Dezember 2008

Nach der etwas längeren Weihnachtspause liefere ich den Fotobericht von der Feier anlässlich der 30 Jahresringe Geburtstagsfeier in der Gasobar im Gasometer nach. Es freute mich besonders, dass auch Freunde aus Rumänien und Innsbruck die lange Anreise nicht scheuten und zur Feier kamen. Auch gab es bereits lang nicht mehr gesehene Freunde wie Stefan und Petra beim Fest, die mit ihrer Tochter – was für eine Überraschung für alle! – kamen. Weiter zu der Fotoreportage…

Post to Twitter Post to Facebook

22. März 2008

bankueberfall-bankraub-gasometer-bawag.jpgAuf dem Heimweg gehe ich noch schnell zum Anker um Gebäck zu kaufen, als plötzlich ein schwarz bekleideter Mensch mit einer Vollmaskierung überstürzt aus der unmittelbar daneben befindlichen Bankfiliale der BAWAG Richtung Ausgang rennt. Der Verkäuferin fällt vor Schreck das Kipferl runter. Wenige Minuten später war die Polizei da, der Bankräuber aber bereits über alle Berge verschwunden. Eine schnell eingeleitete Großfahndung blieb ergebnislos. Die Bank blieb dann den Rest des Tages geschlossen. Jene Anker-Filiale direkt neben der BAWAG war vor nicht allzu langer Zeit bereits Ziel eines Einbruches – es stellt sich die Frage, ob sich die Einbrecher nicht in der Türe geirrt haben. (Foto: Davroi)

Post to Twitter Post to Facebook

2. März 2008

gasometer-ente.jpgDer Standard war an einem Märztag vor dem großen Sturm Emma bei mir zu Gast, um Wien von oben über die Gasometer zu erblicken und darüber im Online-Standard eine Fotoreportage zu erstellen. Vom eingerüsteten Steffl des Stephansdomes über die neu errichteten Gebäude rings um die Gasometer gibt die Reportage einen breiten überblick – doch seht hier selbst im Standard…

Post to Twitter Post to Facebook