Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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4. Oktober 2011

Von Beijing fuhren Clarissa und ich mit der Transsibirischen Eisenbahn mit dem Zug K23, Wagen Nr. 6 nach Ulaanbaatar,

um dann in der Mongolei mit einem Jeep das Land zu erkunden. Die Fahrt dauerte zwei Tage und war in der Nacht mit Umspuren wegen der unterschiedlichen Spurbreiten zwischen China und der Mongolei unterbrochen. Ein paar Stunden

 


dauerte das Spektakel, bis alle Waggons des Zuges von der chinesischen auf die mongolische Spurbreite umgestellt waren. Das Highlight ab der mongolischen Grenze war der mongolische Speisewagen, der durch seine geschnitzte Holzvertäfelung beeindruckte. Wir machten es uns in unserem Zweibett-Luxusabteil der chinesischen Staatsbahn bequem, dessen Waggon mit einem Kohleofen beheizt wurde und dank eines kohlegefeurten Samovars immer heißes Wasser für einen Tee lieferte. Ein Fotobericht aus Zug Nr. K 23 zwischen Beijing und Ulaanbaatar…

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3. Oktober 2011

Tian'anmen Tor der Verbotenen Stadt in Beijing - PekingEin Rückblick zum Besuch in Beijing auf der Transsibreise im Oktober 2011: Kommunistische Auswüchse war ich bereits aus der Zeit des Ostblocks vor 1989 gewöhnt oder hatte zumindest eine Ahnung damit umzugehen. Auf jene Indoktrininerung und Ergebenheit der Bevölkerung gegenüber dem sozialistischen Machtsystem wie sie in Beijing zu unserem Besuch vorherrschte war ich im 21. Jahrhundert nicht eingestellt. Für die Benützung von stinknormalen Aufzügen österreichischer Bauart in Bahnhöfen benötigte man offizielle gestempelte Genehmigungen am Papier der Bahnhofsgeneraldirektion: Erinnerungen aus dem Zeichentrickfilm Asterix erobert Rom mit dem Passierschein A38 werden wach und zeigen, dass der Film nicht übertreibt. Der Paternosterführerschein an der Goethe Universität in Frankfurt/Main ist ein Klacks dagegen.

Um die chinesische Kultur trotzdem zu entdecken war es notwendig die breiten mit Menschenmassen vollgestopften Straßen zu verlassen und sich in die kleineren Wohnsiedlungen – Hutongs – zu begeben. Dort begegneten wir bei einem morgendlichen Spaziergang die Bevölkerung Beijings im Alltag – wie im Beihai-Park hinter der Verbotenen Stadt, den Menschen für ihre allmorgendlichen Qigong-Übungen nutzten. Eine Fotoreportage aus Beijing…

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2. Oktober 2011

Die erste Etappe auf der Fahrt mit der Transsib durch die Mongolei war ein kurzer Zwischenstopp in Peking mit einem Ausflug zur Chinesischen Mauer. Ausgerechnet an jenem Tag gab es in China Nationalferien, was zu einem riesengroßen „Krabbeln“ zahlloser chinesischer Menschenmassen an der Mauer führte. Wie Lemminge zog der Strom an Menschen über den schmalen Grat der Mauer und wurde aus der Ferne zu einer bunten Punktwolke. Weiter zur Fotoreportage von der Chinesischen Mauer…

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