Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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12. Oktober 2011

Auf unserer Reise von China westwärts nach Europa durchquerten wir bereits die Mongolei wo wir zehn Tage mit einem Jeep das Land erkundeten. In Ulanbaatar bestiegen wir den Zug Nr. 6 der Transsibirischen Eisenbahn auf unserer nächsten Etappe Richtung Irkutsk und Baikalsee. Die Bahnfahrt dauerte wieder zwei Tage, wobei die Zeit mit der landschaftlichen Änderung sehr schnell verging. Die Steppen der Mongolei wichen bald den Birkenwälder der sibirischen Taiga und Tundra bis wir dann am folgenden Tag auf einer Seite nur mehr Wasser sahen: Wir waren am Ufer des Baikalsees angekommen. Während der Reise machten wir Bekanntschaft mit einem frisch verheirateten Paar aus Graz bzw. Linz bei ihrer Hochzeitsreise mit der Eisenbahn rund um die Welt. Das Bild hier zeigt die Ankunft mit der Lok in Irkutsk am Bahnhof. Ein paar Eindrücke von unserer Reise mit der Transsib von Ulanbaatar nach Irkutsk und Baikalsee…

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10. Oktober 2011

Nähert man sich von Ulanbaatar in den Gorkhi-Terelj Nationalpark so ändert sich die Landschaft zu einer mit Granitfelsen durchsetzten Hügellandschaft mit Tälern und Flüssen. In einem dieser Täler im sogenannten „Guru-Komplex“ wohnt eine riesengroße Schildkröte aus Stein, die das ganze Tal überragt. Der erste Anblick erinnert ein wenig an die Schildkröte Morla beim Hornberg in den Sümpfen der Traurigkeit aus der Unendlichen Geschichte. Jedoch war bei uns keine Traurigkeit im Tal zu spüren und auch die Sonne lachte durch das Tal. Den besten Eindruck über die Größe jener steinernen Schildkröte sieht man am Vergleichsbild mit Clarissa in der Fotoreportage.  Die Fotoreportage vom Turtle Rock im Gorkhi-Terelj Nationalpark in der Mongolei…

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9. Oktober 2011

Auf unserer Mongoleiexpedition übernachteten wir stets in Jurten bei Nomaden. An einem Abend luden uns die Familie des Freundes unseres Chauffeurs zu einem gemütlichen Abendessen in ihre Jurte ein. Traditionell wurde das Essen vor uns zubereitet und wir genossen einen recht amüsanten Abend im Gespräch mit den Gastgebern. Wir erfuhren viel über das Leben in der Mongolei, bekamen Bilder gezeigt und sangen zum Schluss gemeinsam Lieder aus Österreich und der Mongolei. Es fiel uns schwer am folgenden Tag die gemütliche Jurte zu verlassen um nach Ulan Baatar aufzubrechen. Eine Fotoreportage vom Abend aus der Jurte…

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8. Oktober 2011

Eine längere Etappe unserer Expedition bildete die Fahrt durch das Orchon-Tal flussaufwärts den Orkhon-Fluß zu seinem gewaltigen Wasserfall. Das breite Tal zeichnet sich durch seine abwechslungsreiche Landschaft von anfänglichem Granitgebirge bishin zu vulkanischen Bergmassiven aus. Die Berghänge sind neben großer Granit- und Vulkansteinbrocken mit Lärchenwäldern übersät. Auf dem grünen Talboden leben verstreut Nomaden in Jurten mit ihren Herden aus Pferden, Rindern, Ziegen und Schafen. Dazwischen schlängelt sich der immer breiter werdende smaragdgrüne Orkhon-Fluß. Auf unserer Reise begegneten wir Hirten mit ihren Herden sowie lustigen mongolischen Bergführern. Die Zeit im Tal wohnten wir bei einer mongolischen Nomadenfamilie nicht weit vom Wasserfall. Eine Fotoreportage von unserer Reise durch das Orchon-Tal in der Mongolei…

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6. Oktober 2011

Die Mongolei ist über weite Landstriche bis auf vereinzelte Nomaden in Jurten menschenleer. Hin und da gibt es doch nach 200 Kilometern Fahrt eine Siedlung, die ein wenig an die Zeit des Wilden Westens erinnert. An einer geraden Straße versammeln sich verschiedene Geschäfte und Lokale – Saloons – die für die Pausen Durchreisender als Herberge dienen. In den meisten Geschäften bekommt man neben den eigentlichen Waren noch Süßigkeiten. Als wir bei der Reise nach Kharkhorin (Karakorum) in einem dieser Dörfer Mittagspause machten, empfing uns folgende Idylle – zu sehen im Fotobericht… 

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6. Oktober 2011

Turtle at CharachorinDschingis Khan verlegte zu seiner Regierungszeit das Zentrum des mongolischen Weltreichs nach Kharkhorin, eine Stadt in einer Ebene am Fluss Orchon gelegen. Die Stadt überlebte die Zeit nicht – mit ihr kamen neue Herrscher und Beijing wurde unter Kublai Khan die neue Hauptstadt des mongolischen Reichs (später die chinesische Yuan-Dynastie). Bald wurde Karakorum vergessen und die Stadt verfiel – die Reste wurden als Steinbruch für das heute noch bestehende buddhistische Kloster Erdene Zuu im 16. Jhd. verwendet. Einzig und alleine eine steinerne Schildkröte überlebte den Verfall der Stadt. Ursprünglich stand sie an einem der Eckpunkte der Stadt – heute steht sie mitten auf einem Hügel oberhalb vom Kloster Erdene Dsuu gelegen. Wir besuchten Schildkröte, Ovo und Kloster mit unseren Guides bevor wir dem Fluß Orchon weiter ins Tal folgten. Die Fotoreportage zeigt die Schildkröte, ein Ovo mit wertvollen Rennpferdschädeln  und das buddhistische Kloster Erdene Dsuu mit den Heiligtümern, Stupa und Mönchen…

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5. Oktober 2011

Dank des unermüdlichen Einsatzes und Spürsinns unseres Fahrers ist es uns gelungen die überaus scheuen Takhi Wildpferde (Przewalski Pferd) in der Abenddämmerung im Hustai Nationalpark zu finden. Jene Wildpferde waren um 1960 in der freien Wildbahn ausgestorben und wurden dank eines Wiederauswilderungsprogramms aus Zoobeständen in ihrer ursprünglichen Heimat wiederangesiedelt. Ein Fotobericht von den Wildpferden und unserer Expedition…

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