Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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29. Juli 2013

DSCF3926-Segeln mit David Six am AtterseeDas Salzkammergut inspiriert seit vielen Epochen Musiker, Schriftsteller und Künstler bei ihrem Schaffen. Gustav Mahler hatter hier sein Komponierhäusl, Thomas Bernhard seinen Hof, Franz Lehár seine Villa, Peter Altenberg sein Kaffeehaus und WMozart wie Gustav Klimt ihre Seen.

Mit viel Musik ausgestattet zogen wir in den Attersee um einem aufkommendem Gewitter mit einem Konzert aus Mozart, Queen, Bach, Led Zeppelin, Hendrix auf unserem Segelboot zu begegnen. Die Kunst nahm den Kampf mit den aufkommenden tiefschwarzen bis dunkelblauen Wolkenfronten auf. Lediglich die Blasmusikkapelle aus Weyregg traute sich in das Duell einzumischen und durchbrach Mozarts Klarinettenkonzert mit dem Radetzkymarsch. Wir waren bereits das letzte Boot am See, der Wind blies immer heftiger und wir griffen zu immer kräftigere Musik. Letztendlich mussten wir aufgeben und an Land – das Gewitter gewann den Kampf. Selbst Pinky and the Brains Titelmelodie (die sich aus ungeklärter Ursache zwischen Mozarts Klarinettenkonzert und Bachs Kantate auf eine CD einschlich) schaffte es mit ihrer Weltherrschaft nicht gegen die Naturgewalten siegreich zu sein.

Ein Fotobericht vom Segelkonzert am Attersee…

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2. Juni 2012

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Eine Trompete, ein Saxophon, Schlagzeug und eine durchdringende Gesangsstimme vereinten sich mit dem virtuosen Elektroklangkünstler Parov Stelar zu einer Klangwolke, die mit ihrem abwechslungsreichen Improvisationen die Tabakfabrik erfüllten. Das Publikum war begeistert und swingte im Takt der Musik exstasisch mit. Als Unterstützung traten vor Parov Stelar die Linzer Musiker A. G.  Trio, Mister Wu und La Rochelle auf. Die Musik lässt sich hier im Blog ohne der Atmosphäre schwer wiedergeben, als Ersatz folgen Fotos im Fotobericht von der speziellen Architektur der Tabakfabrik.

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6. April 2011

Parov Stelar

Der Ausnahme-DJ Parov Stelar aus Linz gab in Graz eines seiner wenigen Konzerte in Österreich und trat zusammen mit seiner Band im Orpheum auf. Grund genug für uns aus Wien anzureisen und die Musiker zu hören: Saxophon, Trompete, Bass, Schlagzeug, Gesang und nicht zuletzt der DJ selbst gaben eine fulminante musikalische Show ab. Ein Videomitschnitt vom Konzert:

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9. März 2011

Als ich Miriam in Linz besuchte trafen wir auf dem Weg vom Gelben Krokodil auf eine Samba-Gruppe. Heiße Samba-Tanzrythmen erklangen auf der Landstraße und begleiteten auf dem Weg bis zum  Bahnhof. Hier ein Video mit echtem Sambafeeling:

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6. März 2011

Krautschädl in der Szene WienDie Szene Wien wurde zu einer Versammlung aller Oberösterreicher in Wien, als die Welser Band Krautschädl ihr neues Album GemmaGemma präsentierten. Aber auch Waldviertler schafften es sich unter die Goiserer, Ausseer, Mühlviertler und Innviertler zu mischen und so neben den neuen Liedern auch alte bekannte Hits wie „Mein Pferd“ zu hören. Wer wissen möchte, was ein „Krautschädl“ genau ist, kann sich ein Exemplar im Fotobericht näher anschauen. Wir waren Backstage dabei. Ein Fotobericht vom Konzert…

Und hier ein kleiner Mitschnitt:

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23. Februar 2011

Linz Gehsteig der ZukunftDie Linzer Gehsteige werden optimiert und beschleunigt. So wurde erst kürzlich eine schnelle Spur für junge Menschen und eine langsame Spur für alte Menschen errichtet. Langsame Personen mit Buckel oder Stock haben links zu gehen, flotte Personen mit Aktentasche und schnellen Schritten recht. Gehsteig der Zukunft nennt sich dies, wenn man der Aufschrift auf der Teststrecke Glauben schenkt. Diese strikte Trennung beabsichtigt laut Beschreibung den Fußgeherverkehr auf der hochfrequentierten Linzer Landstraße zu beschleunigen. In der Tat, man kommt schneller voran – ein System mit schneller und langsamer Spur, das auch vielleicht für Wiens Mariahilferstraße überlegenswert wäre? Zu bedenken sei aber: Es gibt auch Langsame junge Menschen und schnelle alte Menschen. Ein paar Fotos vom sogenannten Gehsteig der Zukunft (Teststrecke)…

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5. September 2010

Sölkpass in der Steiermark bei Schneefall im AugustIn der Steiermark gibt es nicht nur Waldwege, sondern auch Holzwege weit über der Baumgrenze. Will man einen dieser Holzwege begehen, so muss man nur dem Sölkpass vom Murtal ins Ennstal folgen. Dank der Klimaerwärmung gab es im Gebirge Neuschnee im August. Der Weg über dem Sölkpass war die erste Etappe von Graz nach Berlin und Hamburg über Bad Ischl. Nicht zu vergessen der wichtige obligatorische Zwischenstopp beim Zauner! Eine Fotoreportage…

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24. Juni 2010

In Linz zu Besuch bei MiriamEigentlich wollte ich schon länger nach Linz um endlich die neue Pöstlingbergbahn auszuprobieren. Es scheiterte aber einerseits am Gedränge während des Kulturhauptstadtjahres und andererseits daran, dass meine Diplomarbeit noch fertigzustellen war. Jetzt endlich – nach der Sponsion – hätte ich es schaffen können. Doch es gelang mir wieder nicht, obwohl ich in Linz war um einen neuen Anlauf für die “Reise mit der Pöstlingbergbahn” zu wagen.

Dieses Mal störte es mich aber überhaupt nicht – ganz im Gegenteil: Es war schön in Linz zu sein und nicht an die Pöstlingbergbahn zu denken, denn noch schöner war es sich mit Miriam zu treffen und gemeinsam Zeit zu verbringen, die wie im Flug vergangen ist. Jetzt habe ich ein ganz besonderen Grund öfters nach Linz zu fahren… Ein Fotobericht aus Linz…

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29. Mai 2009

Griaß eichErster kurzer Besuch in Linz09. Während Graz im Jahr 2003 als Kulturhauptstadt in allen Medien nach ihrem Motto: Graz darf alles. Nur nicht unbemerkt bleiben. – in allen Medien überpräsent war und selbst in Wien mit dem Sujet„Willkommen in Wien, dem schönsten Vorort von Graz“ warb, so geht es Linz gemächlich und ruhig wie ein Donaudampfer an und bestätigt die Stereotypen über Linz wie dem der ewigen HLinz09 Kulturhauptstadt Europas 2009altestelle (Linz an der Tramway) durch die Ausstellung Nur durchgereist im Adalbert Stifter Haus, wo man Erlebnisse verschiedener Größen mit Linz nachgehen kann – wie zum Beispiel von Alfred Polgár, der meinte von Linz kenne er nur den Bahnhof und die Linzer Torte, oder Herzmanovsky-Orlando, der schrieb „Linz ist bloß eine sehr, sehr große Haltestelle“. Die Eröffnung der Pöstlingbergbahn mit ihren neuen modernen zeitgemäßen Wägen und der gezeigten Verbundenheit zur alten Tradition durch edel gestaltete Fahrzeuge mag diesen Eindruck der Durchfahrt und Haltestelle verstärken. Wenn man jedoch sich traut auch hinter die Kulissen zu blicken, so wird man feststellen, das auch Linz ein Programm der Vielfalt bietet, was langsam in Fahrt kommt – so auch Höhenrausch (siehe Foto) wo man Linz über den Dächern mit einem Riesenrad am Offenem Kulturhaus Oberösterreich erkunden kann. Ab Juni ist auch das neu renovierte Schloßmuseum ein Anziehungspunkt neben dem Lentos Museum am Donauufer gegenüber vom Ars Electronica Center, wo auf dem neuen Haus ein Café am Dach einen Blick über Linz und die Donau freigeben. Weitere Besuche folgen – bis dahin die erste Fotoreportage…

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