Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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17. Juli 2011

Ochsentaler Gletscher am Piz Buin

Der Aufstieg zur Wiesbadner Hütte am Piz Buin am Dreiländerdreieck zwischen der Schweiz, Vorarlberg und Tirol war von einem Manöver der Alpineinheit des Bundesheeres begleitet. Pinzgauer und Haflinger durchfuhren die Gegend und auf den Steilhängen seilten sich Soldaten ab, während andere Einheiten das Eis des Vermuntgletschers auf Skiern, Steigeisen und Pickel durchquerten. Wie Ameisen waren die einzelnen Züge auf den großen weißen Eisflächen von Ochsentaler Gletscher und Schneeglockengletscher zu sehen. Erst dieser Vergleich lässte die Größe der Gletscherspalten und Erhebungen im Eis erahnen. Über den Vermuntpass geht es weiter in die Schweiz. Eine Fotoreportage von der Wiesbadener Hütte und dem Piz Buin…

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15. Juli 2011

Auf dem Weg mit dem Swiss Trac von Galtür im Paznauntal ins Montafon in Vorarlberg passiert man den Silvretta-Stausee an der Bielerhöhe. Das Bild der weidenden Rinderherden auf den Almen ist bekannt und für die Alpen nicht unüblich. Bei jeder Tageszeit und Witterung draußen weidende Pferde auf der Alm waren für mich eine Neuheit. Selbst bei fröstelnden Temperaturen und Neuschnee im Juli standen die Pferde auf der Alm auf sich selbst gestellt komplett ohne Einzäunung. Eine Fotoreportage von der Überquerung der Silvretta und den Pferden auf der Alm…

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10. Juli 2011

Der Swiss Trac bewies auf der ersten Etappe der Tirol-Bergwanderungen seine Alpinfähigkeit im rauen karstigen Gelände. Galtür ist der Stützpunkt für einige Tirol-Bergwanderungen. Von hier aus führte die erste Wanderung (38 km) entlang des Jamtales zur Jamtalhütte (2165 m) an den Jamtalferner-Gletscher vor der Dreiländerspitze und dem Piz Blaisch Lunga (3224 m) bevor es am nächsten Tag über einen Pass nach Südtirol weiterging. Ein paar Impressionen von der Bergwanderung im Jamtal…

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12. Juni 2009

Staller Sattel - Defereggental OsttirolNach dem Ausflug ins Virgental ging es über Matrei in Osttirol weiter nach St. Jakob im Defereggental. Von nun an ging es immer weiter Bergauf zum Staller Sattel, einem Pass, der nach Südtirol führt. Die Besonderheit an jener Hochalpenstraße ist das Einbahnsystem auf der südtiroler Seite. Da die Straße in jenem Bereich nur für ein Auto auf der Fahrbahn in der Breite (oder Schmale ;-)) Platz bietet, heißt es von der vollen Stunde bis viertel nach Einbahn bergab und von der halben Stunde bis dreiviertel Einbahn bergauf. Oben am Pass ist die Wasserscheide zwischen Donau und Po, zwischen Süd- und Osttirol, die seit 1918 bestehende Grenze zwischen Österreich und Italien. Heute gibt es an jener Stelle keinen Halt wegen Grenzkontrollen, nur wegen der Einbahnregelung ist bei der Ampel bis zum grünen Licht für die Abfahrt zu warten. Neben einer sehr kargen Landschaft mit wenigen Lärchen, Zirben und Latschen dominieren zwei Seen und pyramidenförmige Bergspitzen das Panorama. Der Fotobericht gibt davon einen Eindruck…

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25. August 2008

Blauer Blitz der ÖBB im Hauptbahnhof Wörgl

Blauer Blitz der ÖBB in Wörgl Hbf.

Die Rückreise von Salzburg nach Judendorf-Straßengel war am Sonntag, 24. Aug. in Direktzügen nicht zu bewerkstelligen, weshalb ich die Fahrt über Innsbruck antrat. So verlief die dritte Etappe meiner Reise von Salzburg nach Innsbruck und die vierte von Innsbruck nach Graz mit dem ÖBB Eurocity EC 669. Jene Fahrt war sehr abwechslungsreich – zog ihre Strecke doch durch Tirol, Salzburg und die Steiermark. Der erste Streckenabschnitt war bereits durch die Fahrt von Salzburg bekannt und führte über Jenbach und Wörgl nach Kitzbühel. Einige Nostalgiezüge kamen dem Zug als Blauer Blitz, einem Krokodil und einer 110-er entgegen.

Sicht aus dem Speisewagen vor Zell/See

Sicht aus dem Speisewagen vor Zell/See

Anschließend folgten St. Johann in Tirol sowie Saalfelden. Das Wetter war prefekt für die Fahrt entlang des Zeller Sees mit den Hohen Tauern und dem Großglockner im Hintergrund. Bei Schwarzach/St. Veit bis Bischofshofen wurde wieder eine bereits aus der Herfahrt bekannte Strecke befahren, die dann bei Altenmarkt im Pongau und dem Schloß Tandalier über Radstadt und Schladming in die Steiermark führte. Anschließend ging es über Stainach-Irdning und Liezen nach Selzthal, wo der Zug gestürzt wurde und über Stadt Rottenmann, Trieben und St. Michael sowie Leoben nach Graz fuhr, wo mich bereits Franziska, Harald und Alexander am Hauptbahnhof erwarteten. Ein Bildbericht berichtet in mehreren Episoden von der Fahrt…

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24. August 2008

Da die ÖBB für mich keine passenden Direktzüge von Salzburg nach Graz für den Sonntag führte, beschloss ich die Rückreise über Innsbruck in der Bahn zu verbringen und so der liebsten Leitkuh™ Caro einen spontanen kurzentschlossenen Besuch abzustatten. Um 6.22 ging die Reise vom Salzburg Hauptbahnhof mit dem Eurocity EC 164 „Kaiserin Elisabeth“ los und führte  über Kufstein, Wörgl, Brixlegg, Jenbach und Schwaz nach Innsbruck, wo mich Caro am Hauptbahnhof empfing. Drei Stunden hatte ich Zeit, die Caro mit einem genialen Programm verplante: Einem Frühstück auf der Spitze der neuen Bergiselschanze. Die beste Idee für so einen sonnigen Moment! Oben im Restaurant der Schanze angekommen gab es ein Frühstück mit herrlichem Innsbruckblick. Anschließend wurden die letzten 30 Minuten vor der Zugabfahrt dafür genutzt, um im Eiltempo auch das Goldene Dachl zu bewundern. Die Fotoreportage vom Bergisel und dem Goldenen Dachl aus Innsbruck…

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22. August 2008

Übersichtskarte (anklicken)

Am Wochenende fuhr ich zu einer Veranstaltung nach Salzburg, wo Clarissa und ich uns im Festspielhaus Béla Bartóks Herzog Blaubart (Kékszakállú Herceg), Cantata Profana und den Wunderhirschen (Csodaszarvas) im Rahmen der Salzburger Festspiele anschauten. Die Strecke Graz-Salzburg ist mit dem Auto ohne weiteres in 3 Stunden zu bewältigen – mit der Bahn wurde es jedoch für mich über Klagenfurt respektive auf der Rückfahrt über Innsbruck zu einem kleinen Ausflug zur Leitkuh™ Caro mit schönen Landschaften, Tälern und Bergen.

1. Etappe: Graz-Klagenfurt

Wörthersee bei Klagenfurt

Wörthersee bei Klagenfurt

Zuerst mit dem Bus von Judendorf-Straßengel nach Graz stieg ich anschließend in den ÖBB IC Bus 857, einem Luxusbus mit Ledersitzen (Setra S 431 D). Der brachte mich in zwei Stunden über die Südautobahn A2 und das schöne Lavanttal mit Wolfsberg direkt nach Klagenfurt. Die ersten 141 km sind geschafft.

2. Etappe: Klagenfurt-Salzburg

Mölltal

Mölltal

Mit dem ÖBB IC 691 ging es von Klagenfurt weiter über Krumpendorf, Pörtschach und Velden dem sonnigen Wörthersee entlang bis nach Villach und Spittal/Millstättersee. Ab dann keuchte der Zug die neu zweigleisig ausgebaute steile Strecke entlang der Staustufen des Mölltales bis nach Mallnitz-Obervellach an die südliche Seite der Hohen Tauern mit direktem Blick auf den Ankogel. Nach der Fahrt durch die Tauernschleuse kam ich im Salzburgerland, im Gasteinertal, ans Tageslicht und passierte Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein.

Gasteinertal

Gasteinertal mit Bad Gastein

Im Tal der Salzach fuhr der Zug eng neben dem reißenden Gebirgsfluß über Schwarzach/St. Veit, St. Johann im Pongau bis nach Bischofshofen. Jenes Teilstück entlang der Salzach werde ich auf der Rückfahrt, der 4. Etappe nochmals passieren. Über Werfen mit einem Blick auf die hochgelegene Festung, Golling-Abtenau und Hallein fuhr der Zug in Salzburg Hauptbahnhof ein. Ich stieg aus, bevor der Zug sich in Richtung Wien weiter auf den Weg machte.

Fotoreportage von der Fahrt von Graz nach Salzburg über Klagenfurt…

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11. April 2008

Tiroler Schützen in Wien vor dem Parlament beim BundesratMehrere Tiroler Schützenkompanien waren aus vielen Teilen Tirols angereist – so auch Südtirol – und gaben vor dem Parlament dem Bundesrat mit Salutschüssen die Ehre und beeindruckten in der Bundeshauptstadt Wien mit ihrem Auftreten. Eine Fotoreportage berichtet von den Tiroler Schützen in Wien…

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