Willkommen bei Fuchur
Das tägliche Blog von Andreas Pöschek

Archiv für das Thema ‘Waldviertel’

07   Jan

Pferdegespann mit Holzfuhrwerk in SallingbergBei einem Spaziergang durch das verschneite Sallingberg begegneten wir einem Holzfuhrwerk mit zwei PS starkem Pferdegespann. Herr Gruber holte sich gerade frisches Brennholz aus seinem Wald und nutzte dafür seine Pferde als Zugtiere. Wären die Straßen nicht gestreut, könnte er auch dafür den Schlitten nutzen. “Viele meinen i spinn a wenig, aber so bin i” – meinte Herr Gruber dazu, dass er als junger Bauer noch heute seine Pferde für die Hofarbeit einsetzt und nicht mit dem Traktor das Holz aus dem Wald holt. Im selben Augenblick fuhr ein hochmoderner ÖBB Postbus auf seiner Fahrt nach Ottenschlag vorbei (siehe 2. Bild). Zwei Fotos vom Pferdegespann…



06   Jan

Burg Rappottenstein der Familie Abensperg Traun im WaldviertelPünktlich nach dem Weihnachtstauwetter kehrt gefolgt auf den Jahreswechsel der Winter wieder ein und setzte dem Waldviertel eine Schneedecke auf. Was in Großbritannien die Sensation, ist hier im Waldviertel gewohnheit: Kälte gepaart mit Schnee. Die Burg Rappottenstein der Familie Abensperg und Traun sowie die Wackelsteine rund um Traunstein zeigt ein Fotobericht hier…



30   Aug

Waldviertler Dorfspiele SallingbergSallingberg war heuer Austragungsort der 8. Waldviertler Dorfspiele. Zeitgerecht zu den Wettkämpfen wurde beim Teich das neue Freizeitzentrum (fast) fertig und bildete das Zentrum für die Wettbewerbe. In vielen sportlichen, geschicklichen und künstlerischen Disziplinen traten die Mannschaften aus den Ortschaften Allentsteig, Altmelon mit Arbesbach, Echsenbach, Göpfritz an der Wild, Grafenschlag, Großgöttfritz, Ottenschlag, Pölla, Rapottenstein, Schönbach, Schwarzenau, Schweiggers, Waldhausen und Groß Globnitz (Zwettl) sowie Sallingberg gegeneinander an. Nach zwei Tagen Wettbewerb gewannen den 1. Platz Groß Globnitz, den 2. Platz Schwarzenau und den 3. Platz Sallingberg in der Mannschaftswertung. Die 9. Waldviertler Dorfspiele werden in der Nachbargemeinde Ottenschlag ausgetragen. Ein paar Eindrücke von den Wettbewerben…



07   Aug

Weißenkirchen in der WachauVom hohen Waldviertel kommend zogen wir über die Serpentinen des Seiberers in das Donautal und besuchten Dürnstein, Weißenkirchen und Sankt Michael. Bisher waren jene Orte nur als Durchfahrt von Wien kommend ins Waldviertel bekannt – dies soll sich ändern, weshalb wir einen ausgedehnten Ausflug in jene Städte und Orte an der Donau unternahmen. Den ersten Halt bildete Dürnstein – bekannt wegen der markanten Stiftskirche am Ufer der Donau und der Burgruine, in der nach der Legende  König Löwenherz von England gefangen war. Anschließend besuchten wir auch Weißenkirchen mit der gotischen Wehrkirche, die vom Hochwasser geschützt auf einen Hügel tront. Was für Auswirkungen das Hochwasser haben kann, sieht dies an der Kirche von Sankt Michael, ein paar Stromkilometer aufwärts: Dort flüchteten nach der Legende die Hasen auf das Kirchendach – man sieht sie noch heute als versteinerte Hasenfiguren am Dachgiebel, da sie sich nicht mehr hinunter trauten. All dies sieht man in der Fotoreportage aus der Wachau…



02   May

Kamp im HöllfallEine ausgedehnte Tour durch das Waldviertel führte an die Quelle der Großen Krems und zum Ursprung des Kamp. Die Krems hat ihr Quellgebiet in der Nähe der sogenannten Vordereren und Hinteren Waldhäuser südlichen von Traunstein und etwas westlich von Martinsberg. Dort windet sich der Fluss noch als kleines Bächlein und entspringt hier einem etwas sumpfig anmutenden Waldstück, wo auch ein mooriger Teich mit vielen Lupinien und Erika anzufinden ist. Eine Waldquelle. Anfang Mai war der Waldboden an manchen Teilen noch mit Schnee bedeckt, wie die Fotos zeigen. Anschließend führte der Weg über Prettes nach Schönbach und dann weiter bei Petrobruck in den Höllfall zum Großen Kamp, der hier mit einem Wasserfall eine tiefe Furche in die Granitfelsen eingeschnitten hat. Im Wald säumen mehrere Häuser hohe Granitfelsen zu Bergen getürmt den Weg, auf denen Kiefern und Föhren sowie seltene Tannen wachsen. Jenen Weg bei der Ruine einer Wassermühle gingen bereits die Pilger am Zellerweg im Mittelalter.

Granitfelsen im Waldviertel beim HöllfallDie letzte Station jener Rundreise war Arbesbach. Ein Ort mit einer Burgruine und einem Turm auf einem Hügel. Darunter die Ortschaft. Solche befestigten Burgen säumten die Flusstäler der Krems und auch des Kamps bis zur Donau – heute noch erhalten sind die Burg Rapottenstein beim Purzelkamp, Teile der Burg Senftenberg, Gars am Kamp und Burg Ottenstein. Die Städte Zwettl und Horn zeigen mit der erhaltenen Stadtmauer noch heute ein Bild der damaligen Befestigungsanlagen.

Weiter zum Fotobericht entlang zum Ursprung des Kamp und der Krems sowie von Schönbach und Arbesbach…



30   Apr

Zwettl Stadtbefestigung mit Stadtturm und StadtmauerDie Stadt Zwettl am Zusammenfluss von Kamp und dem Fluß Zwettl gelegen war bereits vor dem 11. Jahrhundert eine slawische Siedlung bevor die Kuenringer begannen hier die Gegend zu besiedeln und das mittelalterliche Zwettl mit seiner Stadtmauer und den Türmen zu gründen. 1200 bekam Zwettl das Stadtrecht verliehen. Die imposanten Wehranlagen aus Stadtmauer, Türmen und Graben sind auch noch heute auf einer Länge von 900 Metern und sechs Stadttürmen erhalten. Viele der alten Häuser in der Stadt wurden in die Stadtmauer “eingebaut”, sodass bei vielen Umbauten alte versteckte Stücke der Mauer zum Vorschein kommen. Ein Fotobericht der Innenstadt Zwettls und der alten Stadtbefestigung…



25   Apr

An diesem Tag hatte man die Gelegenheit um 7:30 von Wien Südbahnhof Ost bishin nach Martinsberg-Gutenbrunn bzw. Sallingberg in einem Stück mit der Bahn zu reisen. Der Verein Landesbahn fuhr hierzu mit einer ÖBB 5042.14 (SGP VT 42.14)  über die Erdberger Lände, die Floridsdorfer Hochbahn, Stockerau und Absdorf-Hippersdorf bis zur Franz-Josefs-Bahn über Sigmundsherberg nach Schwarzenau. Hier bog der Dieseltriebwagen in Richtung Lokalbahn Zwettl-Martinsberg ab. In Zwettl gegen 11.07 Uhr angekommen gab es eine zweistündige Pause, wo man den alten Dieseltriebwagen am Bahnhof Martinsberg-Gutenbrunn der Lokalbahn Schwarzenau-Zwettl-MartinsbergEisenbahnviadukt über die Stadt und dem Kamp betrachten konnte. Am Bahnhof Zwettl traf man auch auf einen neun Schienenbus ÖBB 5047 sowie die Dampflokomotiven 92.2271 und 93.1434 des Martinsberger Lokalbahnvereins Bahnhof Heizhaus Zwettl. Nach der Mittagspause befuhr man noch die Strecke mit planmäßigen Personenverkehr über dem Kamp bzw. über dem Viadukt in Zwettl Stadt (Syrnau). Ab hier dann ging es außerfahrplanmäßig auf der seit dem 28. September 1986 für den Personenverkehr aufgelassenen Strecke über Schönau, Waldhausen, Grafenschlag, Neuhof-Ottenschlag bis nach Martinsberg-Gutenbrunn. Normalerweise verkehren hier nur Güterzüge mit Holz, Müll und Heizöl. Wie die Fotos zeigen erinnert die Strecke mit ihren Viadukten und Schluchten zum Teil an Gebirgsstrecken – so in der Nähe zum Ritschgraben zwischen der Haltestelle Kaltenbrunn und dem Bahnhof Grafenschlag und dem Viadukt über das Kremstal und die Große Krems beim Weyrerteich bei Ottenschlag (Bernreith, Biberschlag). ÖBB 5042 auf der Lokalbahn Schwarzenau-Zwettl-MartinsbergZwei Stunden nach der Abfahrt in Zwettl kam man in Martinsberg-Gutenbrunn an, wo man bis zum letzten Meter und dem Schluss jener Lokalbahnlinie fuhr, anschließend ging es retour. Wir stiegen beim Bahnhof Grafenschlag aus, wo es dann mit dem Auto weiter nach Sallingberg ging. Ein nicht alltäglicher Fotobericht von der Eisenbahnstrecke und der Zugfahrt, wo es sonst keinen Personenverkehr gibt…



15   Apr

Europäischer Stacheligel BraunbrustigelUnser neuer Gartenbewohner erwachte nach dem Winter und vertrat für einen kurzen Rundgang die Füße – jedoch nicht lange, denn nachdem er an ein paar Erdäpfeln schmatzte rollte er sich auf der Gartenbank zusammen und zog es vor doch noch etwas zu schlafen. Dabei entfernten wir ihm rund zwanzig Ein-Cent große Zecken aus seinem Stachelkleid. Katze Maciata fand den neuen Nachbarn interessant. Wir waren uns uneinig, ob es sich hier um einen Europäischen Braunbrustigel oder einen Europäischen Stacheligel handelt. Frau oder Herr Mecki zog sich dann für ein weiteres Schläfchen in einen Laubhaufen zurück. Ein Fotobericht vom Igel im Garten…



14   Apr

Unweit von Ottenschlag befindet sich bei Bernreith der Weyrerteich. Ein Fischteich, wo sicherlich auch die Störche ihre Freude hätten. Der Teich liegt inmitten vom Wald des Stift Göttweigs und wird von der Großen Krems durchflossen. Hier kreuzt auch die Lokalbahn Schwarzenau – Zwettl Martinsberg-Gutenbrunn den Fluß und überquert ihn und die Schlucht des Kremstals mit einem hohen Eisenbahnviadukt. Heute rollen nur mehr Güterzüge über diese hohe Brücke – der Personenverkehr wurde 1986 eingestellt, ab und an verkehren Sonderzüge mit Dampflokomotiven des Lokalbahnverein Martinsberg Heizhaus Bahnhof Zwettl. Eine Fotoreportage vom Weyrerteich und dem Viadukt…



13   Apr

Störche Ottenschlag - Storch WaldviertelKaum war der Winter vor einer Woche im Waldviertel ausgezogen, so sind die Störche wieder eingeflogen. Obwohl in den Wäldern noch Schnee vorzufinden ist und mancher Teich noch zugefroren waren die Bewohner des Storchennestes gegenüber vom Schloß in Ottenschlag bereits da. Ein Fotobericht zeigt das Storchenpaar…



12   Apr

Osternachtfeier mit Feuerweihe im Stift ZwettlDie Osternacht wird in Stift Zwettl und in Sallingberg bei einem großen Osterfeuer gefeiert. Bei sternenklarem blauen Himmel loderten die Flammen mit sprühenden Funken den Sternen entgegen. Ein paar Impressionen…



09   Apr

SallingbergIn der Karwoche setzte sich in Sallingberg im Waldviertel plötzlich doch der Frühling durch und lud zu Wanderungen ein. Trotz relativ hoher Temperaturen um die 20°C lag in den Wäldern Schnee und der Fischerteich in Heubach war mit einer relativ dicken Eisschicht überzogen. Eine Tour von rund 15 Kilometer führte uns von Sallingberg ausgehend über das Lerchenfeld zum Heubachkogel, dem alten Forsthaus in Heubach vom Stift Zwettl und anschließend weiter über den Miniwald und dem Fischerwald bis nach Kaltenbrunn, wo wir an die Bahnlinie zwischen Zwettl und Martinsberg-Gutenbrunn stießen. Über die Höfsäge ging es dann zurück zum Bleßberg und Voitschlag, bevor wir über Hoflüß und Hirschenschlag nach Sallingberg heimkehrten. Die zweite Wanderung ging über den Steinriegel in den Wald bei Scheiben und von dort anschließend in das tiefe Kremstal zur Großen Krems bis zur Rabenhofer Säge der Familie Tauer. Eine Fotoreportage von Eindrücken im Wald…



01   Jan

Heubach Lugendorf SallingbergDas neue Jahr beginnt bei klarem Sonnenschein, jedoch eiskaltem Wind. Die untergehende Sonne über Lugendorf und Heubach bei Sallingberg. Das Foto in großer Ansicht…



14   Jul

Papa erfreut über die Torte: Alles für mich :-)Über einige Monate hinweg wurde heimlich geplant und organisiert, um eine Feier zu Papas 70er auf die Beine zu stellen, zu der Bekannte, Freunde, Studienkollegen, Nachbarn aus Sallingberg und Verwandte  geladen waren. Es gelang jene Feier “geheim” zu organisieren – erst in der letzten Phase registrierte Papa die Vorbereitungen, rechnete jedoch nicht mit so einem großen Fest. Erst als am Tag davor ein großes Partyzelt für 70 Personen im Garten Gestalt annahm kam ein großes “Ahhhh – Ohhhh” aus seinem staunenden Mund. Der Hauptorganisatorin Mama sei großer Dank erwiesen!

Michaela versteckt sich hinter der Torte :-)Mein eigener Geburtstag wurde kurzerhand um fast ein halbes Jahr auf den Tag genau vorverlegt und so kam es zum gemeinsam gefeierten 100er. Zuerst war ich über diese Vorverlegung skeptisch, im Nachhinein ist es als Herbstkind doch nicht so schlecht auch einmal bei Gewitter und Sonnenschein eine Geburtstagsparty im Grünen zu schmeißen anstelle sich bei Punsch und Novemberregen im Freien zu begnügen (die Christkindlmärkte haben es bis 12. November noch nicht geschafft zu öffnen – das ist aber gut so).

Die Kerzen auf den Geburtstagstorten nach dem Sturm: ausgeblasen Die Party begann bei Sonnenschein – doch der Wind zog schon auf und blies die Kerzen frühzeitig auf den Torten aus (siehe Fotos) – später spendierte Zeus paar Blitze und Donner zur Feier – dank Zelt blieben wir dem Unwetter stand und feierten gemütlich darunter bis nach Mitternacht weiter. Clarissa holte sich paarmal eine kalte “Waldviertler Dusche” von oben (siehe Fotos) und versorgte uns die ganze Zeit mit Speis und Trank. Einzig und alleine auf die Suche nach der Waldquelle gingen wir nicht, denn dazu war es doch zu nass und dunkel – auch wenn Spezialisten vom Fach vor Ort bei der Feier waren.

ZAlle lauschen gespannt...uerst gab es eine vielzahl von Kuchen – man meinte fast in einer Konditorei zu stehen wenn man das Buffet betrachtete (siehe Fotos) – neben Mamas Spezialitäten steuerten Ildi und Frau Haslauer Torten und Kuchen bei. Danach folgte ein kaltes Buffett zur Stärkung und zur Mitternachtseinlage gab es Mamas Kesselgulasch (Bográcsgulyás) als Höhepunkt des Abends. Vorerst für ein Kochen auf offenem Feuer im Kessel vorbereitet kam dann doch die Küche wegen dem Regen zum Zug – das änderte aber nichts an dem vorzüglich köstlichen original-ungarischen Geschmack.

Die weiteste Reise zur Feier nahm Michaela aus der Steiermark auf sich um in das tiefe Waldviertel vorzudringen, während viele Nachbarn und auch Sallingbergs Bürgermeister Leopold Bock zur Feier die Ehre gaben. Aus dem Wiener Raum kamen etliche Verwandte und Freunde – zu viele, um alle aufzuzählen.

Die >Jugend< versammelt: Michaela, ich, Rene und StefanDer folgende Tag begann mit einem Frühstück für die noch anwesenden Gäste der Feier und auch Pfarrer Josef Reisenbichler aus Ottenschlag kam für einen Sprung spontan vorbei, da die Kunde über Mamas sagenhafte Gulasch bis in die Kirche von Ottenschlag die Runde gemacht hat – und das wollte sich unser Pfarrer nicht entgehen lassen.

NoAndi, Michaela - Birnenschnaps und Wein, was darfs als nächstes sein...rmalerweise halte ich Feiern bei denen ich anwesend bin in Fotografien fest. Diesesmal wollte ich aber das Fest selbst ohne dem Fotografieren genießen, weshalb es nur eine kleine Anzahl an Fotografien gibt die ich Monika, Sepp, Stefan, Rene und Feri verdanke.

Weiter zur Fotoreportage vom 100er Gartenfest in Sallingberg…



04   May

Treffen in SallingbergNeben dem harten Rhythmiktraining von Matthias genossen die anderen den Mainachmittag im Garten bei Sonnenschein. Die Fotoreportage zeigt einen Einblick…