Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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3. April 2013

Waldviertler Jahreszeiten by Andreas Pöschek www.fuchur.at

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5. Juli 2012

Das Waldviertel rund um Sallingberg und Armschlag wird im Juli von einem Meer aus blühenden Mohnfeldern umgeben, das die sonst in Grün schattierte Landschaft mit weiß bis rosa-roten Facetten bereichert. Sie stechen in ihrer Farbvielfalt bereits aus weiter Entfernung aus der waldreichen Landschaft heraus und ziehen Insekten genauso wie mit Fotoapparaten bewaffnete Stadtmenschen an. Die Insekten suchen Nahrung, die Stadtmenschen die Ruhe des Waldviertels und die landschaftliche Schönheit sowie den Genuss. Vielerlei Genuss bietet hier der Mohn – als Nahrung verarbeitet in verschiedenen Speisen bishin zum Elixier nach altem überlieferten Rezept der Naturheilkunde. Es ist nicht irgend ein industriell gezüchteter Mohn, der hier soviel Beachtung findet, es ist der Graumohn, der vor Ort durch kleine bäuerlich geführte landwirtschaftliche Betriebe naturnah angebaut und meist im eigenen Betrieb zu den Produkten veredelt wird. Der Mohn ist hier ein Gesamtkunstwerk, ein Charakter des Waldviertels.

Wer Mohn als Speise nicht mag kann sich bei einer Wanderung der Blütenpracht erfreuen. Gerade jetzt im Hochsommer bietet das rauhe Waldviertel seine Vorteile durch angenehmes Klima im Gegensatz zu den hitzegeplagten Ebenen und Großstädten.

Die weiß-rosa-roten Graumohnfelder rund um Armschlag und Sallingberg aufgenommen bei einer Handbike-Wanderung…

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1. Juli 2011

Wos da Wö schafften in Sallingberg mit der Kombination aus hmbc – Holstuonarmusigbigbandclub – aus Vorarlberg und Zwettl 3 aus dem Waldviertel einen musikalischen Brückenschlag über die Seebühne zu legen: Austropop, moderne Blasmusik aus den Alpen, Brass – Jazz und Bigbandsound aus ganz Europa und zum Schluss Welthits von Take That und Sting bewegten die vielen Zuhörer trotz eisigem Wind und starkem Regen beim mitreißenden Open Air. Mit dieser Veranstaltung wurde ein neuer stimmungsvoller Ort für Aufführungen – die Seebühne in Sallingberg – entdeckt. Wir hoffen auf rege Fortsetzung. Eine exklusive Fotoreportage vom Konzert von hmbc Holstuonarmusigbigbandclub und Zwettl 3…

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1. Juli 2011

Die Vorarlberger Band Holstuonarmusigbigbandclub – kurz hmbc – spielt auf der neuen Seebühne in Sallingberg ihr erstes Konzert im Waldviertel. Andreas Broger, Bartholomäus Natter, Johannes Bär, Philipp Lingg und Stefan Bär waren bereits am Nachmittag da und machten den ersten Soundcheck auf der Insel. Das Open-Air und die Seebühne gehen auf die Initiative des Sallingberg-Waldviertler Kulturvereins Wos da wö zurück. Der erste Fotobericht von der Seebühne und den Proben…

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26. April 2011

Mit dem SwissTrac zum ersten Ausritt auf den OsterbrunnbergDas neue SwissTrac aus Tirol musste zu Ostern am Osterbrunnberg seine erste Bewährungsprobe stellen, als ich auf die höchste Erhebung bei Sallingberg lenkte. Dank des starken Motors konnten auch querfeldein große Steigungen im Wald  und morastig-gatschiges Dickicht am Ufer der Großen Krems einfach bewältigt werden. Der Osterbrunnberg gibt auf einer Seite eine schöne Aussicht über Rabenhof in den Osten des Waldviertels und wartet mit einer Besonderheit auf: Das Häusl auf der Spitze ist ein Luxus-Hochstand ohne den üblichen Pfosten auf einem Felsen. Von weitem schaut es deshalb wie ein „echtes Häusl am Berg“ aus. Eine Fotoreportage aus Sallingberg vom ersten Ausritt und „dem Häusl am Osterbrunnberg“…

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8. Januar 2011

Haflinger in SallingbergDie erste Woche im neuen Jahr regierte in Sallingberg der Winter mit minus 19 Grad, sodass abgesehen von ein paar mutigen Pferden kaum wer freiwillig im Freien anzutreffen war. Man hatte beim Spaziergang die ganze Landschaft und die Wälder für sich. Eine Fotoreportage aus dem Waldviertel…

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4. Januar 2011

Pferdeschlittenfahrt mit Noriker in SallingbergIn Sallingberg verwendet ein Hof für die Bewirtschaftung der Wälder Noriker als Zugpferde. So ist es kein seltener Anblick Holzfuhrwerke wie vor 100 Jahren durch die Ortschaft fahren zu sehen. (siehe Fotoreportage) Heute zogen Max und Bubi einen Pferdeschlitten, mit dem wir durch den tiefverschneiten Wald fuhren. Max und Bubi sind Pinzgauer Noriker aus Salzburg, die im Waldviertel aufwuchsen. Eine Fotoreportage berichtet vom Vergnügen…

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4. Januar 2011

Sonnenfinsternis in ÖsterreichAm 4. Jänner fand gegen 9:25 der Höhepunkt einer partiellen Sonnenfinsternis statt. Sie war nicht so spektakulär wie die totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999, da es sich nur geringfügig verdunkelte. Dank schönem Wetter konnte man mithilfe einer Lochkamera die Sonnensichel auf einen weißen Untergrund projizieren. Ein paar Eindrücke von der Sonnenfinsternis…

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29. Dezember 2010

Lässt man die Kamera etwas länger auf den Himmel blicken, so fängt sie ein ganzes Orchester an Sternen als Foto ein. Nach 30 Sekunden war der Himmel bereits mit einer riesengroßen Menge an hellen Gestirnen bedeckt. Entstanden ist die Aufnahme heute in Sallingberg dank einer wolkenlosen sternenklaren Nacht bei eisigen minus 12 °C. Da können 30 Sekunden Stillstehen wie eine Ewigkeit erscheinen.  (Für große Ansicht auf das Bild klicken)

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5. September 2010

Sölkpass in der Steiermark bei Schneefall im AugustIn der Steiermark gibt es nicht nur Waldwege, sondern auch Holzwege weit über der Baumgrenze. Will man einen dieser Holzwege begehen, so muss man nur dem Sölkpass vom Murtal ins Ennstal folgen. Dank der Klimaerwärmung gab es im Gebirge Neuschnee im August. Der Weg über dem Sölkpass war die erste Etappe von Graz nach Berlin und Hamburg über Bad Ischl. Nicht zu vergessen der wichtige obligatorische Zwischenstopp beim Zauner! Eine Fotoreportage…

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7. Januar 2010

Pferdegespann mit Holzfuhrwerk in SallingbergBei einem Spaziergang durch das verschneite Sallingberg begegneten wir einem Holzfuhrwerk mit zwei PS starkem Pferdegespann. Herr Gruber holte sich gerade frisches Brennholz aus seinem Wald und nutzte dafür seine Pferde als Zugtiere. Wären die Straßen nicht gestreut, könnte er auch dafür den Schlitten nutzen. „Viele meinen i spinn a wenig, aber so bin i“ – meinte Herr Gruber dazu, dass er als junger Bauer noch heute seine Pferde für die Hofarbeit einsetzt und nicht mit dem Traktor das Holz aus dem Wald holt. Im selben Augenblick fuhr ein hochmoderner ÖBB Postbus auf seiner Fahrt nach Ottenschlag vorbei (siehe 2. Bild). Zwei Fotos vom Pferdegespann…

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6. Januar 2010

Burg Rappottenstein der Familie Abensperg Traun im WaldviertelPünktlich nach dem Weihnachtstauwetter kehrt gefolgt auf den Jahreswechsel der Winter wieder ein und setzte dem Waldviertel eine Schneedecke auf. Was in Großbritannien die Sensation, ist hier im Waldviertel gewohnheit: Kälte gepaart mit Schnee. Die Burg Rappottenstein der Familie Abensperg und Traun sowie die Wackelsteine rund um Traunstein zeigt ein Fotobericht hier…

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30. August 2009

Waldviertler Dorfspiele SallingbergSallingberg war heuer Austragungsort der 8. Waldviertler Dorfspiele. Zeitgerecht zu den Wettkämpfen wurde beim Teich das neue Freizeitzentrum (fast) fertig und bildete das Zentrum für die Wettbewerbe. In vielen sportlichen, geschicklichen und künstlerischen Disziplinen traten die Mannschaften aus den Ortschaften Allentsteig, Altmelon mit Arbesbach, Echsenbach, Göpfritz an der Wild, Grafenschlag, Großgöttfritz, Ottenschlag, Pölla, Rapottenstein, Schönbach, Schwarzenau, Schweiggers, Waldhausen und Groß Globnitz (Zwettl) sowie Sallingberg gegeneinander an. Nach zwei Tagen Wettbewerb gewannen den 1. Platz Groß Globnitz, den 2. Platz Schwarzenau und den 3. Platz Sallingberg in der Mannschaftswertung. Die 9. Waldviertler Dorfspiele werden in der Nachbargemeinde Ottenschlag ausgetragen. Ein paar Eindrücke von den Wettbewerben…

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7. August 2009

Weißenkirchen in der WachauVom hohen Waldviertel kommend zogen wir über die Serpentinen des Seiberers in das Donautal und besuchten Dürnstein, Weißenkirchen und Sankt Michael. Bisher waren jene Orte nur als Durchfahrt von Wien kommend ins Waldviertel bekannt – dies soll sich ändern, weshalb wir einen ausgedehnten Ausflug in jene Städte und Orte an der Donau unternahmen. Den ersten Halt bildete Dürnstein – bekannt wegen der markanten Stiftskirche am Ufer der Donau und der Burgruine, in der nach der Legende  König Löwenherz von England gefangen war. Anschließend besuchten wir auch Weißenkirchen mit der gotischen Wehrkirche, die vom Hochwasser geschützt auf einen Hügel tront. Was für Auswirkungen das Hochwasser haben kann, sieht dies an der Kirche von Sankt Michael, ein paar Stromkilometer aufwärts: Dort flüchteten nach der Legende die Hasen auf das Kirchendach – man sieht sie noch heute als versteinerte Hasenfiguren am Dachgiebel, da sie sich nicht mehr hinunter trauten. All dies sieht man in der Fotoreportage aus der Wachau…

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2. Mai 2009

Kamp im HöllfallEine ausgedehnte Tour durch das Waldviertel führte an die Quelle der Großen Krems und zum Ursprung des Kamp. Die Krems hat ihr Quellgebiet in der Nähe der sogenannten Vordereren und Hinteren Waldhäuser südlichen von Traunstein und etwas westlich von Martinsberg. Dort windet sich der Fluss noch als kleines Bächlein und entspringt hier einem etwas sumpfig anmutenden Waldstück, wo auch ein mooriger Teich mit vielen Lupinien und Erika anzufinden ist. Eine Waldquelle. Anfang Mai war der Waldboden an manchen Teilen noch mit Schnee bedeckt, wie die Fotos zeigen. Anschließend führte der Weg über Prettes nach Schönbach und dann weiter bei Petrobruck in den Höllfall zum Großen Kamp, der hier mit einem Wasserfall eine tiefe Furche in die Granitfelsen eingeschnitten hat. Im Wald säumen mehrere Häuser hohe Granitfelsen zu Bergen getürmt den Weg, auf denen Kiefern und Föhren sowie seltene Tannen wachsen. Jenen Weg bei der Ruine einer Wassermühle gingen bereits die Pilger am Zellerweg im Mittelalter.

Granitfelsen im Waldviertel beim HöllfallDie letzte Station jener Rundreise war Arbesbach. Ein Ort mit einer Burgruine und einem Turm auf einem Hügel. Darunter die Ortschaft. Solche befestigten Burgen säumten die Flusstäler der Krems und auch des Kamps bis zur Donau – heute noch erhalten sind die Burg Rapottenstein beim Purzelkamp, Teile der Burg Senftenberg, Gars am Kamp und Burg Ottenstein. Die Städte Zwettl und Horn zeigen mit der erhaltenen Stadtmauer noch heute ein Bild der damaligen Befestigungsanlagen.

Weiter zum Fotobericht entlang zum Ursprung des Kamp und der Krems sowie von Schönbach und Arbesbach…

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