Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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5. Juli 2012

Das Waldviertel rund um Sallingberg und Armschlag wird im Juli von einem Meer aus blühenden Mohnfeldern umgeben, das die sonst in Grün schattierte Landschaft mit weiß bis rosa-roten Facetten bereichert. Sie stechen in ihrer Farbvielfalt bereits aus weiter Entfernung aus der waldreichen Landschaft heraus und ziehen Insekten genauso wie mit Fotoapparaten bewaffnete Stadtmenschen an. Die Insekten suchen Nahrung, die Stadtmenschen die Ruhe des Waldviertels und die landschaftliche Schönheit sowie den Genuss. Vielerlei Genuss bietet hier der Mohn – als Nahrung verarbeitet in verschiedenen Speisen bishin zum Elixier nach altem überlieferten Rezept der Naturheilkunde. Es ist nicht irgend ein industriell gezüchteter Mohn, der hier soviel Beachtung findet, es ist der Graumohn, der vor Ort durch kleine bäuerlich geführte landwirtschaftliche Betriebe naturnah angebaut und meist im eigenen Betrieb zu den Produkten veredelt wird. Der Mohn ist hier ein Gesamtkunstwerk, ein Charakter des Waldviertels.

Wer Mohn als Speise nicht mag kann sich bei einer Wanderung der Blütenpracht erfreuen. Gerade jetzt im Hochsommer bietet das rauhe Waldviertel seine Vorteile durch angenehmes Klima im Gegensatz zu den hitzegeplagten Ebenen und Großstädten.

Die weiß-rosa-roten Graumohnfelder rund um Armschlag und Sallingberg aufgenommen bei einer Handbike-Wanderung…

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1. Juli 2011

Wos da Wö schafften in Sallingberg mit der Kombination aus hmbc – Holstuonarmusigbigbandclub – aus Vorarlberg und Zwettl 3 aus dem Waldviertel einen musikalischen Brückenschlag über die Seebühne zu legen: Austropop, moderne Blasmusik aus den Alpen, Brass – Jazz und Bigbandsound aus ganz Europa und zum Schluss Welthits von Take That und Sting bewegten die vielen Zuhörer trotz eisigem Wind und starkem Regen beim mitreißenden Open Air. Mit dieser Veranstaltung wurde ein neuer stimmungsvoller Ort für Aufführungen – die Seebühne in Sallingberg – entdeckt. Wir hoffen auf rege Fortsetzung. Eine exklusive Fotoreportage vom Konzert von hmbc Holstuonarmusigbigbandclub und Zwettl 3…

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30. August 2009

Waldviertler Dorfspiele SallingbergSallingberg war heuer Austragungsort der 8. Waldviertler Dorfspiele. Zeitgerecht zu den Wettkämpfen wurde beim Teich das neue Freizeitzentrum (fast) fertig und bildete das Zentrum für die Wettbewerbe. In vielen sportlichen, geschicklichen und künstlerischen Disziplinen traten die Mannschaften aus den Ortschaften Allentsteig, Altmelon mit Arbesbach, Echsenbach, Göpfritz an der Wild, Grafenschlag, Großgöttfritz, Ottenschlag, Pölla, Rapottenstein, Schönbach, Schwarzenau, Schweiggers, Waldhausen und Groß Globnitz (Zwettl) sowie Sallingberg gegeneinander an. Nach zwei Tagen Wettbewerb gewannen den 1. Platz Groß Globnitz, den 2. Platz Schwarzenau und den 3. Platz Sallingberg in der Mannschaftswertung. Die 9. Waldviertler Dorfspiele werden in der Nachbargemeinde Ottenschlag ausgetragen. Ein paar Eindrücke von den Wettbewerben…

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2. Mai 2009

Kamp im HöllfallEine ausgedehnte Tour durch das Waldviertel führte an die Quelle der Großen Krems und zum Ursprung des Kamp. Die Krems hat ihr Quellgebiet in der Nähe der sogenannten Vordereren und Hinteren Waldhäuser südlichen von Traunstein und etwas westlich von Martinsberg. Dort windet sich der Fluss noch als kleines Bächlein und entspringt hier einem etwas sumpfig anmutenden Waldstück, wo auch ein mooriger Teich mit vielen Lupinien und Erika anzufinden ist. Eine Waldquelle. Anfang Mai war der Waldboden an manchen Teilen noch mit Schnee bedeckt, wie die Fotos zeigen. Anschließend führte der Weg über Prettes nach Schönbach und dann weiter bei Petrobruck in den Höllfall zum Großen Kamp, der hier mit einem Wasserfall eine tiefe Furche in die Granitfelsen eingeschnitten hat. Im Wald säumen mehrere Häuser hohe Granitfelsen zu Bergen getürmt den Weg, auf denen Kiefern und Föhren sowie seltene Tannen wachsen. Jenen Weg bei der Ruine einer Wassermühle gingen bereits die Pilger am Zellerweg im Mittelalter.

Granitfelsen im Waldviertel beim HöllfallDie letzte Station jener Rundreise war Arbesbach. Ein Ort mit einer Burgruine und einem Turm auf einem Hügel. Darunter die Ortschaft. Solche befestigten Burgen säumten die Flusstäler der Krems und auch des Kamps bis zur Donau – heute noch erhalten sind die Burg Rapottenstein beim Purzelkamp, Teile der Burg Senftenberg, Gars am Kamp und Burg Ottenstein. Die Städte Zwettl und Horn zeigen mit der erhaltenen Stadtmauer noch heute ein Bild der damaligen Befestigungsanlagen.

Weiter zum Fotobericht entlang zum Ursprung des Kamp und der Krems sowie von Schönbach und Arbesbach…

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30. April 2009

Zwettl Stadtbefestigung mit Stadtturm und StadtmauerDie Stadt Zwettl am Zusammenfluss von Kamp und dem Fluß Zwettl gelegen war bereits vor dem 11. Jahrhundert eine slawische Siedlung bevor die Kuenringer begannen hier die Gegend zu besiedeln und das mittelalterliche Zwettl mit seiner Stadtmauer und den Türmen zu gründen. 1200 bekam Zwettl das Stadtrecht verliehen. Die imposanten Wehranlagen aus Stadtmauer, Türmen und Graben sind auch noch heute auf einer Länge von 900 Metern und sechs Stadttürmen erhalten. Viele der alten Häuser in der Stadt wurden in die Stadtmauer „eingebaut“, sodass bei vielen Umbauten alte versteckte Stücke der Mauer zum Vorschein kommen. Ein Fotobericht der Innenstadt Zwettls und der alten Stadtbefestigung…

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25. April 2009

An diesem Tag hatte man die Gelegenheit um 7:30 von Wien Südbahnhof Ost bishin nach Martinsberg-Gutenbrunn bzw. Sallingberg in einem Stück mit der Bahn zu reisen. Der Verein Landesbahn fuhr hierzu mit einer ÖBB 5042.14 (SGP VT 42.14)  über die Erdberger Lände, die Floridsdorfer Hochbahn, Stockerau und Absdorf-Hippersdorf bis zur Franz-Josefs-Bahn über Sigmundsherberg nach Schwarzenau. Hier bog der Dieseltriebwagen in Richtung Lokalbahn Zwettl-Martinsberg ab. In Zwettl gegen 11.07 Uhr angekommen gab es eine zweistündige Pause, wo man den alten Dieseltriebwagen am Bahnhof Martinsberg-Gutenbrunn der Lokalbahn Schwarzenau-Zwettl-MartinsbergEisenbahnviadukt über die Stadt und dem Kamp betrachten konnte. Am Bahnhof Zwettl traf man auch auf einen neun Schienenbus ÖBB 5047 sowie die Dampflokomotiven 92.2271 und 93.1434 des Martinsberger Lokalbahnvereins Bahnhof Heizhaus Zwettl. Nach der Mittagspause befuhr man noch die Strecke mit planmäßigen Personenverkehr über dem Kamp bzw. über dem Viadukt in Zwettl Stadt (Syrnau). Ab hier dann ging es außerfahrplanmäßig auf der seit dem 28. September 1986 für den Personenverkehr aufgelassenen Strecke über Schönau, Waldhausen, Grafenschlag, Neuhof-Ottenschlag bis nach Martinsberg-Gutenbrunn. Normalerweise verkehren hier nur Güterzüge mit Holz, Müll und Heizöl. Wie die Fotos zeigen erinnert die Strecke mit ihren Viadukten und Schluchten zum Teil an Gebirgsstrecken – so in der Nähe zum Ritschgraben zwischen der Haltestelle Kaltenbrunn und dem Bahnhof Grafenschlag und dem Viadukt über das Kremstal und die Große Krems beim Weyrerteich bei Ottenschlag (Bernreith, Biberschlag). ÖBB 5042 auf der Lokalbahn Schwarzenau-Zwettl-MartinsbergZwei Stunden nach der Abfahrt in Zwettl kam man in Martinsberg-Gutenbrunn an, wo man bis zum letzten Meter und dem Schluss jener Lokalbahnlinie fuhr, anschließend ging es retour. Wir stiegen beim Bahnhof Grafenschlag aus, wo es dann mit dem Auto weiter nach Sallingberg ging. Ein nicht alltäglicher Fotobericht von der Eisenbahnstrecke und der Zugfahrt, wo es sonst keinen Personenverkehr gibt…

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14. April 2009

Unweit von Ottenschlag befindet sich bei Bernreith der Weyrerteich. Ein Fischteich, wo sicherlich auch die Störche ihre Freude hätten. Der Teich liegt inmitten vom Wald des Stift Göttweigs und wird von der Großen Krems durchflossen. Hier kreuzt auch die Lokalbahn Schwarzenau – Zwettl Martinsberg-Gutenbrunn den Fluß und überquert ihn und die Schlucht des Kremstals mit einem hohen Eisenbahnviadukt. Heute rollen nur mehr Güterzüge über diese hohe Brücke – der Personenverkehr wurde 1986 eingestellt, ab und an verkehren Sonderzüge mit Dampflokomotiven des Lokalbahnverein Martinsberg Heizhaus Bahnhof Zwettl. Eine Fotoreportage vom Weyrerteich und dem Viadukt…

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25. März 2008

Bahnhof Waldhausen im WaldviertelEinst verkehrten hier täglich Personenzüge auf der Lokalbahn von Schwarzenau nach Martinsberg-Gutenbrunn über Zwettl und Waldhausen. Doch diese Zeit ist schon lang vorüber und heute dominiert hier ausschließlich der Holzverkehr. Von Sägewerken stapeln sich Bretter auf Bretter und warten auf ihren Abtransport per Bahn. Die Stationsgebäude der Strecke haben ausgedient – sie stehen verwaist neben dem Bahngleis und haben Passagiere im Warteraum schon lange nicht mehr Schutz geboten und Fahrdienstleiter gesehen. Es vergilbt die Aufschrift mit dem Ortsnamen am Bahnhof von Jahr zu Jahr und immer mehr Strauchwerk gewinnt an Territorium unter dem überdachten Vorplatz vor dem Dienstraum, wo einst der Bahnwärter Schranken und Fernmeldeapparate bediente. Nur ein paar neuere Werbeaufkleber der ÖBB aus den 80ern zeugen vom einstigen Personenverkehr und ermahnen die Passagiere auf Sauberkeit im Zug. Eine Fotoreportage von einer entrischen Stimmung in Waldhausen…

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