Willkommen bei Fuchur
Das tägliche Blog von Andreas Pöschek

Archiv für das Thema ‘Ungarn’

22   Feb

Sender BisambergSchon lange ist die Mittelwelle (MW) für den Radioempfang in Mitteleuropa aus der Mode und man vertraut Übertragungsmedien mit weniger Störungseinflüssen wie der Ultrakurzwelle (UKW) und der Kurzwelle (KW) für die fernen Kontinente. Seit 1933 prägten Masten die Silhouette des Bisambergs, einem der Hausberge Wiens. Nach den Zerstörungen infolge des 2. Weltkrieges wurde 1959 das heute vertraute Sendemastpaar errichtet und funkte mit den bekannten 1476 kHz (Südmast 120 Meter Höhe) und 585 kHz (Nordmast 265 Meter Höhe) das Radioprogramm des ORF auf Mittelwelle. 1995 wurde der Sendebetrieb eingestellt. Bis 2008 fanden noch zeitweise Übertragungen für Nachbar in Not sowie Minderheitenprogramme des ORF auf Radio 1476 statt. Danach kehrte Funkstille ein. Bald für immer, denn am 24. Februar 2010 werden die beiden Sendemasten gesprengt und abgetragen. Nur das unter Denkmalschutz stehende Sendegebäude aus dem Jahr 1933 bleibt mit der Sendeanlage stehen und soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Aber was ist ein Sender ohne Sendemast? In Ungarn wurde der aus dem selben Jahr stammende Lakihegyi adótorony (Sendeanlage Lakihegy) in der Nähe von Budapest unter Denkmalschutz gestellt und gilt mit seinen 314 Meter Höhe als höchster Sendemast Europas. Man wird sich an die neue Silhouette im Nordwesten Wiens gewöhnen müssen, wenn nur mehr am Kahlenberg der Sendeturm zu sehen ist und der Bisamberg unter den anderen senderlosen Bergen untergehen wird. Der heutige schöne Tag lud zu einem Ausflug ein, von dem eine Fotoreportage über die Sendemasten berichtet…



05   Jul

Triest Piazza d Unita - Piazza GrandeAls Judendorf-Straßengel und die Steiermark von alttestamenttarischen Fluten wie zu Noahs Zeiten heimgesucht wurden und man den Sonnenschein vergeblich am Horizont suchte, traten wir in unserer Ache die Flucht nach vorne Richtung Süden an.

In Triest erwartete uns der erhoffte Sonnenschein und eine leichte Brise von der Adria am Piazza Grande mit dem Blick über den Hafen und die Mole. Wir saßen auf einer Bank am Ufer, links hinter uns das Gebäude des Triester Lloyd, rechts das Gebäude der Generali – alles noch an seinem Platz wie vor einundneunzig Jahren, als hier der Hafen noch Österreich-Ungarn bediente. Selbst Triest - Trst - Trieste - Venetien und Friauldie Buchhandlung am Bahnhof erinnert uns in der Auslage daran, wo Kaiser Franz Joseph neben Sisi, Rudolf, Otto und andere Habsburger mit literarischen Zeitreisen in die Vergangenheit versammelt sind. Was Triest und Wien noch heute verbindet ist nicht nur die Südbahn (leider gibt es keien Direktzüge, welch eine Schande!) und die Autobahn, sondern die Kaffeekultur.

Hier befindet sich mit dem Café Tomasseo das älteste Kaffeehaus des heutigen Italiens, das 1830 von Tomaso Marcato eröffnet wurde. Noch wenn man heute in diesem Kaffeehaus in Thonetstühlen bei gußeisernen Marmortischen sitzt wird man an Wiens Kaffeehäuser erinnert. Doch soviel hier an Wien erinnert, war jenes Cáfe einer der vielen Ausgangspunkte für die Trennung vom Habsburger Vielvölkerstaat und Wien. Um 1848 wurde das Kaffeehaus zum Treffpunkt der italienischen Risorgimentobewegung, die eine nationale Vereinigung Italiens zu einen Staat verfolgte. Jene Idee der nationalen Unabhängigkeit verfolgte auch zu dieser Zeit Lajos Kossuth in Ungarn, der vom Exil aus Giuseppe Garibaldi mit einer Ungarischen Legion an Kämpfern unterstützte. Ungarn unterstützten in Folge eine weitere Revolution in Italien und Triest – die Espressorevolution.

Café Tomasseo TriesteWurde Kaffee bis 1935 durch aufbrühen und aufgießen zubereitet, erfand der aus Temesvár stammende und in Budapest studierende sowie Wien lebende Ungar Ferenc Illy die mit heißem unter Druck stehendem Dampf funktionierende vollautomatische Espressomaschine. Der erste Weltkrieg brachte ihn zum Isonzo und in Folge nach Triest, wo er eine Triestinerin heiratete und 1933 ein führendes Handelsunternehmen für Kaffee und Kakao aufbaute. Als er 1956 starb übernahm sein Sohn Ernő Illy den Betrieb und führte ihn zum qualitativ weltmarktführenden Erzeuger von Espressokaffee. Selbst Segafredo wurde überflügelt. Heute befindet sich mit András Illy das Unternehmen noch immer in Familienbesitz. Illy KaffeeDas Geheimnis für seinen exzellenten weltbesten Kaffee begründet die eigene direkte Auswahl der Kaffeebohnenanbaugebiete und wurde erst unlängst bei unabhängigen Tests als geschmacklich und technisch weltbester Kaffee bestätigt.

Weiter zur Fotoreportage aus Triest…



26   Jun

Nagykanizsa állomás Kanizsa BahnhofDer Bahnhof von Nagykanizsa findet seine Erwähnung in einem bekannten ungarischen Lied: Megy a gőzös megy a gőzös Kanizsára, kanizsai, kanizsai állomásra, elöl ül a masiniszta, hátul meg a krumplifejű Kovács Pista, Tisza Pisza, masiniszta.
Zu Deutsch: Fährt die Dampflok, fährt die Dampflok auf nach Kanizsa. Nach Kanizsa, nach Kanizsa zum Bahnhof. Vorne sitzt der Maschinist, hinten der kartoffelköpfige Kovács Pista, Maschinist ist Tisza Pista.

Nagykanizsa ist als solches ein großer Umsteigebahnhof wie Selzthal oder Attnang-Puchheim – dort fährt man im Allgemeinen nicht hin, sondern steigt um. So sahen wir uns an jenem Tag diesen berühmten Bahnhof, der Eingang in die ungarische Liedkunst gefunden hat an. Mit Liedkunst hat auch der Bahnhof von Kecskemét zu tun, indem der berühmte ungarische Komponist Zoltán Kodály zur Welt kam. Dieser wurde jedoch in keinem Lied verewigt.



25   Jun

Veszprém - Wesprim - WeißbrunnDie ungarischen Königinnen haben in Veszprém (Wesprim, Weißbrunn) ihre eigene Krönungsstadt. Bereits die Königin und Gemahlin Gisela (Gizella) vom ersten ungarischen König, dem Heiligen Stephan (Szent István Kirlály) wurde bereits hier im Dom mit einer eigenen Königinnenkrone gekrönt. Jene Tradition hielt sich bis zum Einmarsch der Türken 1526 (Mohács). Neben der Krönungsstadt war Veszprém auch der älteste Bischofssitz in Ungarn. Die Basilika hat eine wechselvolle Geschichte, da sie seit ihrer Gründung bis heute nach Zerstörungen (Brände, Erdbeben, Kriege,…) mehrmals neu errichtet wurde. Erst zu Ende des 19. Jahrhunderts wurde versucht die damlige barocke Kirche wieder in den ursprünglichen romansich-gotischen Zustand zu Giselas Zeiten zurückversetzen. Ausschlaggebend war hierfür ein Brand und so sehen wir heute eine Neo-Romanisch-Gotische Kirche. In der Stadt ist auch eine der ältesten ungarischen Universitäten zu finden, die jedoch zu anfänglicher Zeit nicht die traditionellen vier Fakultäten hatte, weshalb Pécs als älteste ungarische Universität gilt. Aus modernerer Zeit stammt das Veszprémi Nemzeti Színház (heute Petőfi Színház), welches der Otto-Wagner-Schüler Medgyaszay István im Sezessions- und Jugendstil errichtete. Den besten Überblick über die Stadt erhält man auf der Spitze des markanten Stadtturmes bzw. Feuerturmes (őrtorony, tűztorony). Ein Eindruck über die Stadt bietet die Fotoreportage…



25   Jun

Balaton Plattensee bei SzántódAm 25. Juni wurde es endlich nach dem Regen soweit warm, dass man sich doch für kurze Zeit in den See trauen konnte. Aber nur kurz, weshalb es ein paar Impressionen rund um den See auf Fotografien gibt. Unter anderem auch von einer verwaisten Lángosbude und dem alten Strand, wo wir früher immer Schwimmen gingen. Weiter zu den Fotos…



24   Jun

M7-es autopálya Kőröshegyi völgyhíd BalatonEinen imposanten Blick über die Engstelle des Plattensees zwischen Szántód und Tihany bekommt man auf der erst kürzhlich errichteten Autobahnbrücke bei Kőröshegy. Das schaurig-imposante Betonbauwerk mit zahlreichen monströs grauen Stützpfeilern erlaubt einen Blick vom Badacsony bishin über die ganze (!) Halbinsel Tihany mit ihren erloschenen Vulkanbergen und Wäldern. Jene Autobahnbrücke (M7-es autopálya kőröshegyi völgyhíd) spannt einen rund zwei Kilometer langen Bogen über das Tal von Kőröshegy. Während unten das Dorf mit seinen zwei Kirchen (eine hiervon gotisch) schlummert, dröhnt oben der Verkehr am Weg nach Budapest, Siófok oder Nagykanizsa und Kroatien. Man fragt sich, warum so ein kostspielig und nicht gerade ästhetisch anmutendes Brückenwerk hier gebaut werden musste, wo Ungarn in der Pannonischen Tiefebene als brettleben - ohne nennenswerte Berge – gilt. So existieren rings um den Plattensee doch ein paar Hügel – niedrige Berge. Konzipierte man die Autobahn ursprünglich direkt entlang den Sees mit Strecken quer durch die Ortschaften, so besann man sich vor der Fertigstellung vor paar Jahren doch auf eine Lösung abseits der Ortschaften, die jedoch durch die Hügelkette führte, weshalb es dann zu jener “Alpenautobahn” am Balaton kam.

Sie mag für viele Augen ein Schandfleck in der Natur sein, doch hat man von ihr den neusten und einen der schönsten Ausblicke über den Plattensee. Leider gibt es von dieser Aussicht kein Foto, da hohe Eisenpfeiler am Fahrbahnrand ein Stehenbleiben zum Fotografieren verhindern. Wie die Brücke aber verläuft, sieht man auf jenen Fotos…



24   Jun

BalatonföldvárAuch Balatonföldvár statteten wir einen Besuch ab. Jene Ortschaft ist der nächste Hafen zu Szántód und beherbergt einige Lokale in einer waldigen Parkanlage zwischen Eisenbahnlinie und Seeufer. Im Juni war noch keine Badesaison, so war der Ort ziemlich ausgestorben, abgesehen von ein paar Enten und Fischern am Hafen. Beide suchten in gewisser Weise nach etwas Essbaren. Die Enten mit dem Kopf unter dem Wasser, die Fischer ober Wasser. Wer sich stärken möchte bekommt in Balatonföldvár auch Filterkaffee, wie ein Plakat eines Lokals am Straßenrand einlädt. Ein Fotobericht aus Balatonföldvár…



23   Jun

Sarg von König Stephan dem HeiligenDen Balaton besuchten wir früher zum Schwimmen und zum Faulenzen. Diesesmal war auch etwas Kulturprogramm angesagt und so besuchten wir zuerst Székesfehérvár (zu deutsch: Stuhlweißenburg, latein Alba Regia Regina, kroat. Stolni Biograd) wo der ungarische Stammesführer Géza 970 die erste ungarische Hauptstadt gründete und wo 1001 sein Sohn, der Heilige König Stephan, gekrönt wurde. Die Stadt war unter den Árpáden und auch nachher bis zum Türkeneinfall 1524 ungarische Krönungsstadt und das Zentrum der weltlichen Macht Ungarns. Doch leider überdauerte die Zeit der anderen Herrschaften wie die Türken und die Habsburger lediglich die kleine Sankt Anna Kapelle. Die ursprüngliche Basilika wurde zerstört und unter Maria Theresia neu aufgebaut, die Burg ging verloren – seitdem prägen Barockbauten das Stadtbild. Das Székesfehérvár zur Landeshauptstadt unter König István wurde ist kein Zufall, liegt doch die Stadt an einem bereits unter den Slawen und Römern bekannten Verbindungsroute Richtung Balkan, Italien, dem Noricum und dem Norden. Auch heute noch ziehen wichtige Auto- und Eisenbahnverbindungen an Székesfehérvár vorbei: Bis zum Fall des Eisernen Vorhangs zogen Karawanen  Deutscher mit Campingwagen und Trabbi aus BRD und DDR von Győr kommend an Székesfehérvár vorbei zum Plattensee. Und die Budapester verkehrten über die Autobahn M7 zu ihren Ferienhäusern und Üdülős am Seeufer des Balatons. Alle auf der Durchreise – so auch wir bis zu jenem Ausflug, wo wir in Székesfehérvár halt machten. Die Fotoreportage berichtet darüber…



23   Jun

Szántód am Balaton - PlattenseeDie Endrődi Sándor utca in Szántód war Jahrelang für mehrere Wochen im Sommer unser Domizil am Balaton (Plattensee). Jeden Tag im und am Wasser sowie die Nachbarn prägten die Jahre. Zuletzt 1995 dort gibt es heuer nach 14 Jahren nach langer Zeit ein Wiedersehen mit Orsi, Réka, Anna, Peti, Pali, Adrienn, Jánoska, Huginéni, Lauranéni, Marianéni,… Der erste Eindruck nach sooo langer Zeit vom Balaton – von jenem Steg, wo wir immer ins Wasser gingen…



15   Jun

Schloß Belvedere WienAnikó und Lisa, bekannt vom Studium an der Universität Debrecen (2006) , kamen mit ihren Hamburger und Australischen Freunden auf einen Besuch nach Wien und verbrachten hier drei Tage Vollprogramm. Neben dem Vergnügen im Museumsquartier und dem Treiben am Naschmarkt gab es kulturelle Besuche im Schloß Belvedere und Schönbrunn samt Aufstieg zur Gloriette. Moderne Kunst bot die von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Müllverbrennung (Fernheizwerk) in der Spittelau. Ein paar Fotos von Hamburg meets Vienna…



09   May

András Schiff im Musikverein in WienSchiff András, wie ihm die Ungarn nennen spielte an jenem Abend Werke von Schumann und Beethoven. Als Draufgabe gab es drei Zugaben von Mendelssohn-Bartholdy und Schubert. Von Schubert waren es die Ungarischen Tänze, die aber nach Schiffs Meinung eher slowakische Tänze sind – ganz K. & K. wie er meinte – hier in Wien. Ein langes, aber geniales Konzert des Klaviervirtuosen. Würde ich hier ungarisch schreiben, so schriebe ich András Schiff klavierte – da es aber solche Verben im Deutschen nicht gibt, muss man sie mit umständlichen Substantiv-Verbkonstruktion ersetzen und langatmig formulieren: András Schiff spielte Klavier. Umständlich. Gut, dass die Musik überall über die Sprachen hinweg verstanden wird und seine Bedeutung hat. Am Papier auf paar Punkte reduziert kann sie jeder Musiker verstehen und als Stück gespielt jeder genießen. Ein paar Fotos vom Konzert und anschließend bei einem Treffen mit dem Maestro András Schiff…



06   May

Alida und Jozsef im Café PrückelAlida und Jozsef kamen auf ihrer Reise von Prag und Budapest auch in Wien vorbei und besuchten mich für einen Tag. Was kann man in Wien anderes machen als in Kaffeehäuser gehen – und dann ins Prückel? Zuerst vielleicht noch Wiener Schnitzel essen und nocheinmal ins Kaffeehaus gehen. Ein Fotobericht…



17   Apr

Rotfront Emigrantski Raggamuffin KollektivNachdem ich Rotfront Emigrantski Raggamuffin mit Dorka Gryllus (bekannt aus dem Film Der Knochenmann) bereits in Berlin im Kaffee Burger erleben konnte freute es mich, dass das Kollektiv vor ihrem Auftritt im A38 in Budapest auch nach Wien in den Ost-Klub kamen. Sie brachten den Flair der Berliner Russendisko mit an die Donau mit ungarischen, russischen und deutschen Texten. Im Juni erscheint ihre erste CD in den läden – bis dahin kann man sich hier die Fotos anschauen oder sie bei einen ihrer kommenden Auftritte hören. Weiter zu den Fotos…



06   Mar

Dorka Gryllus mit Rotfront im Kaffee BurgerWährend meines Berlinbesuches verbrachte ich einen Abend mit Alida, József, Karo, Matyi und Dani im Kaffee Burger – dem Ort der Russendisko – wo die Schauspielerin Dorka Gryllus zusammen mit der Band Rotfront auftrat und das Publikum mit fetzigen ungarischen sowie russischen Klängen aus einer Sphäre von traditioneller Musik mit Jazz, Funk, Blues, Hip-Hop und Reggea schaffte. Man sieht sie zur Zeit auf den Kinoleinwänden in einer der Hauptrollen vom Film Der Knochenmann. Bekannt ist sie auch aus Dallas-Pashamende sowie Gloomy Sunday (Ein Lied von Liebe und Tod).

Es freut mich, dass Rotfront und Dorka Gryllus am 17. April 2009 auch in Wien im Ost-Klub gastieren. Bereits 2008 hatten wir im Rahmen des IP Ursula das Vergnügen Dorka Gryllus im Stück Egy nő von Péter Eszterházy im Collegium Hungaricum zu sehen.

Weiter zu einer Fotoreportage aus Berlin im Kaffee Burger…



16   Oct

Bea Palya war mir bereits von ihren CDs Ágrol ágra (“Von Ast zu Ast“) sowie Adieu les complexes vertraut. Ihre einzigartige Musik, deren Stil traditonelle ungarische Klänge und Gipsy mit modernen Akzenten bereichert macht Süchtig. Neben ihrer wunderschönen Stimme wirken Dudelsack, Sopransaxophon, Cymbalom, Ütő-Gordon, Tilinkó, Flöte, Kontrabass und eine vielzahl Schlaginstrumenter mit. Ist der Schwerpunkt ihrer Stücke in Ungarn, so finden sich auch grenzübergreifende Lieder mit französischen Bezügen. Nach dem Konzert konnten wir mit ihr noch plaudern und ein paar Fotos schießen. Eine Fotoreportage vom Konzert und danach…