Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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25. August 2010

Andreas Pöschek beim Fotografieren. Foto: Clarissa PöschekFuchur in Ungarn – eine unendliche Geschichte. So titelt die deutsche Zeitschrift Rehatreff einen Bericht über Andreas Pöschek, sein Blog, die Fotografie, das Reisen und das Studium in Debrecen. Wenigstens ist letzteres mit der Sponsion im Mai zu keiner „unendlichen Geschichte“ geworden. Der Artikel aus dem Rehatreff ist hier als PDF zum Nachlesen abrufbar…

Mit freundlicher Genehmigung von Rehatreff.

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15. Juni 2009

Schloß Belvedere WienAnikó und Lisa, bekannt vom Studium an der Universität Debrecen (2006) , kamen mit ihren Hamburger und Australischen Freunden auf einen Besuch nach Wien und verbrachten hier drei Tage Vollprogramm. Neben dem Vergnügen im Museumsquartier und dem Treiben am Naschmarkt gab es kulturelle Besuche im Schloß Belvedere und Schönbrunn samt Aufstieg zur Gloriette. Moderne Kunst bot die von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Müllverbrennung (Fernheizwerk) in der Spittelau. Ein paar Fotos von Hamburg meets Vienna…

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28. Juli 2008

Drei Tage war ich auf der Nyári Egyetem in Debrecen zu Gast und besuchte alte Freunde vom vorigen Jahr sowie Marlene, die heuer aus Wien dort studiert. Neben dem Studieren war am Wochenende etwas Kulturprogramm mit Erholung angesagt, weshalb die Hungarologiebegeisterten auf die von Debrecen nicht weit gelegene Hortobágyi Puszta einen Ausflug machten. Neben den typischen Klischees bekamen wir auch durch die Biologen und Zoologen des Nationalparks einen interessanten Einblick in das Pflanzen- und Tierreich der Steppenlandschaft in der Tiefebene. Das ungarische Wollschwein (Mangalica) bekamen wir auch zu Gesicht! In Debrecen hat sich über das Jahr wenig verändert: Die Renovierungen im Kossuth und Tóthfa Kollégium sind zu ende, selbst die Leveles Csárda und Kismandula Cukrázda sind in Betrieb. In der Megyessy Sétány wurde anlässlich des 10. Todestages von Wass Albert eine Statue zu seinem Ehren aufgestellt und im Békató (Froschteich) tummeln sich im Nagyerdő (Stadtwald) neben den alteingesessenen Fröschen und Fischen seit kurzem auch Wasserschildkröten (Teknősbéka). Am letzten Tag gab es noch einen Zwischenstopp in Budapest.   Eine Fotoreportage aus Debrecen und der Puszta…

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2. Juni 2008

IP URSULA 2008 Universität Wien - Stadtschlaining: Das große MatchMottogeberin für das IP URSULA war die Bärin, welcher bei den finno-ugrischen Völkern große mythologischer Bedeutung zugemessen wird. So kam es am letzten Nachmittag zum ehrwürdigen Satz: The honeypot is empty – der letzte Tag in Stadtschlaining wurde noch groß gefeiert, bevor die Konferenzteilnehmer nach Wien zur Schlußkundgebung aufbrachen. Ein paar Fotos vom IP-Ausklang…

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6. März 2008

nyari egyetem debrecen b.JPGDie Debreceni Nyári Egyetem ist zusammen mit der Universität Debrecen durch einen eigenen Stand auf der BeSt Bildungsmesse in Wien in der Stadthalle vertreten. Dieses Semester ist überhaupt etwas besonderes – so verbringen aus Debrecen neben den Gastprofessoren Prof. István Dobos und Pál Varga auch mehrere Studienkolleginnen, die ich dort kennenlernte ihr Auslandssemester hier in Wien. Wie es der Zufall so mag traf ich Katalin aus Debrecen, die hier in Wien für ihr Doktorat forscht und besuchte mit ihr József, Karcsi und Emese auf dem Stand der Uni Debrecen.

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20. August 2007

Szatmár németi - satmar - Satu mare statuBevor es wieder zurück nach Wien ging machte ich noch einen Abstecher über die rumänische Grenze nach Siebenbürgen um mir die Stadt Szatmár Németi anzuschauen. Jener Ort, an dem 1711 zwischen den Habsburgern und den Ungarn unter der Führung von dem großen Anführer Rákoczi ein Frieden geschlossen wurde. Der Frieden hatte schwere Auswirkungen auf Ungarn. Rákoczi wurde in die Gefangenschaft im Exil in die Türkei verbannt, Ungarn bekam nach der Vertreibung der Türken die Macht der Habsburger zu spüren. Eine kleine Fotoreportage berichtet von dieser schönen Stadt und der Umgebung…

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19. August 2007

Kassa - Kosice - KaschauWas mit einem Ausflug während der Nyári Egyetem nach Borsi, dem Geburtsort von Franz Rákoczi II (Rákoczi II. Ferenc) begann – ich berichtete hier bereits – fand seine Fortsetzung in einem Ausflug nach Kassa, einer geschichtsträchtigen Stadt, die heute in der Slowakei liegt. Kassa wurde innerhalb der letzten Jahre sehr schön hergerichtet und blühte mit seinem sehr schönen erhaltenen historischen Stadtkern richtiggehend auf – man kann noch den Glanz aus der vergangenen K. u. K – Zeit spüren, wenn man den Hauptplatz neben dem Theater und der gotischen Kirche entlangspaziert. Ein markantes Detail erinnert an Wien: Im Geburtshaus des Grafen Andrássy, der mit Kaiser Franz Joseph und Elisabeth – Sissi – den Ausgleich 1867 realisierte – befindet sich eine Konditorei mit dem Namen Aida. Der Unterschied zu Wien: hier ist alles in rot und nicht in rosa-braun gehalten und es gibt keine Bedienung. Eine Fotoreportage berichtet von Kassa, Rákoczi, Andrássy und der Aida der anderen Art…

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17. August 2007

Debreceni Nyári EgyetemVier Wochen bestehend aus intensivem Ungarischstudium, Kultur- und Freizeitprogramm sind vorüber. Der Kurs trägt zu recht die Bezeichnung "Intensiv", denn innerhalb dieser vier Wochen haben wir vieles gelernt und zugleich ein großes Programm an Feiern, Ausflügen und Kulturveranstaltungen besucht. An ausgiebigen Schlaf war kaum zu denken. Der Arkadenhof (Díszudvar) der Universität gab den festlichen Rahmen für die Abschlussfeier, bevor am nächsten Tag die verbliebenen Studenten die Heimreise antraten. Die drei Fotografen (Fényképészek) lieferten sich noch auf der Feier ein kleines Duell – Nikon vs. Canon, wobei die Canonfraktion bestehend aus Monika und mir gegen die Nikonfraktion bestehend aus Sanyi, gewann 🙂 Eine Fotoreportage berichtet vom letzten Abend, der Feier und dem Duell…

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16. August 2007

Szemcsepp Debreceni Nyári EgyetemBevor die Debreceni Nyári Egyetem diese Woche zu ende ging, gab es nocheinmal ein traditionelles Táncház (Tanzhaus), bei dem wir diesesmal Tänze aus Szatmár und Ghymes in Begleitung mit einer Musikgruppe tanzten. Im Anschluß daran wurden zum letzten mal die obligatorischen oralen Szemcseppek (Augentropfen) verteilt, die als Präventivrezept gegen jegliche Krankheiten bei jedem Anlass verteilt und eingenommen wurden. Eine sensationelle Erfindung von Józsibácsi, dank der keiner der Studenten innerhalb der vier Wochen an Augenerkrankungen erkrankt sind. Fotos vom Tanzen und vom Abend…

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15. August 2007

foci mérkőzés - meccs debrecenAm vorletzten Abend kam es in Debrecen zu einem großen Fußballmatch zwischen den Studenten der Nyári Egyetem und den Organisatoren. Ein heiß umkämpftes Spiel, dessen Ausgang die Organisatoren für sich entschieden. Die Fotoreportage berichtet in Bildern vom schnellen Spiel am Debrecen DEAC Fußballfeld: weiter zur Fotoreportage…

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14. August 2007

Magyar TV m1 mtvDas Ungarische Fernsehen (mtv, Magyar TV) war heute auf der Debreceni Egyetem und interviewte einige Teilnehmer über die Uni und die ungarische Sprache. Was ist die Motivation, dass man ausgerechnet Ungarisch lernt, warum man gerade hier in Debrecen seinen Sommer verbringt und nicht am Meer… Am Freitag wird die Reportage auf MTV 1 ausgestrahlt. Foto vom Interview…

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14. August 2007

Kiejtési VersenyHeute fand im Kreis der Debreceni Nyári Egyetem ein Wettbewerb in schöner ungarischer Aussprache statt. Dabei ging es darum, einen Text mit möglichst guter Aussprache akzentfrei auf Ungarisch wiederzugeben. Ich startete als Nummer 12 mit Petöfi Sándors Gedicht Anyám Tyúkja (Das Huhn meiner Mutter) Auch Michi – sie startete als Nummer 1 – und Christina aus Wien waren mit dabei. Wen die Jury zum Gewinner kürte erfahren wir auf der Abschiedsfeier am Freitag – bis dahin heißt es sich zu gedulden und die >>> Fotos vom Wettbewerb anzuschauen…

Das Gedicht:

Anyám Tyúkja 

Ej, mi a kő! tyúkanyó, kend
A szobában lakik itt bent?
Lám, csak jó az isten, jót ád,
Hogy fölvitte a kend dolgát!

Itt szaladgál föl és alá,
Még a ládára is fölszáll,
Eszébe jut, kotkodácsol,
S nem verik ki a szobából.

Dehogy verik, dehogy verik!
Mint a galambot etetik,
Válogat a kendermagban,
A kiskirály sem él jobban.

Ezért aztán, tyúkanyó, hát
Jól megbecsűlje kend magát,
Iparkodjék, ne legyen ám
Tojás szűkében az anyám. –

Morzsa kutyánk, hegyezd füled,
Hadd beszélek mostan veled,
Régi cseléd vagy a háznál,
Mindig emberűl szolgáltál,

Ezután is jó légy, Morzsa,
Kedvet ne kapj a tyúkhusra,
Élj a tyúkkal barátságba'…
Anyám egyetlen jószága.

Petöfi Sándor
Vác, 1848. február

 

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12. August 2007

Skanzen NyíregyházaDer letzte Ausflug vor der Heimreise führte uns in den Norden bis in die heutige Slowakei und verband einige geschichtlich wichtige Orte. Im Skanzen (Freilichtmuseum) von Nyíregyháza bekamen wir zusammengesammelte alte Bauernhäuser zu sehen und konnten uns so in die Lebenssituation im 19. Jahrhundert versetzen. Anschließend besuchten wir das Renaissance-Schloß Pácin, welches sich mit dem Druck der Bibel auf Ungarisch unter Károlyi Gáspári verbindet. Den nördlichen Höhepunkt unserer Reise machte das Schloß Borsi (Borša) – dem Geburtshaus vom großen Rákoczi II. Ferenc (Franz), der 1772 für die Freiheit der Ungarn kämpfte. Das Schloß, dass heute nach der Nutzung als Getreidespeicher, Militärlager und Krankenhaus in einem sehr verwahrlosten Zustand sich befindet hat inmitten der Ruine die hölzerne Wiege, in der Rákoczi als kleines Kind lag. Da uns so viel Zeit überblieb, beschlossen wir die andere Gruppe von uns in Sárospatak einzuholen und dann mit ihnen gemeinsam nach Tokaj zu fahren. So konnten wir auch die Burg von Rákoczi besichtigen, indem noch heute ein Baum wächst, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. In Tokaj angekommen hatten wir einen Wandertag im 5 km langen Weinkeller unter der Erde, bevor wir dann bei vielen guten Tokajer Weinen ein traditionell ungarisches Nachtmahl serviert bekamen. >> Viele Fotos – von Pácin, über Borsi, Sárospatak und Tokaj sieht man hier…

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10. August 2007

Paprikás KrumplifőzésDie Wiese neben dem Kollégium verwandelte sich am 8. August in einen großen Lagerplatz, als in rund 10 Bográcskesseln Paprikás Krumpli – in Österreich als Kartoffelgulasch bekannt – um die Wette kochten. Hierbei ging es nicht um Geschwindigkeit, sondern um die Zubereitung einer außergewöhnlichen traditionellen ungarischen Speise. Welches Team bei diesem Wettbewerb gewann, erfahren wir am letzten Abend. Unser Team wurde von Jozsibácsi unterstützt, der kurzerhand den Bogrács komplett für sich einnahm und seine Kochpraxis darin verwirklichte. Es war gar nicht so einfach sich durch alle rund 10-15 verschiedene Paprikás Krumpli durchzukosten, wie man hier auf der Fotoreportage sehen kann…

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10. August 2007

Kuba bár Debreceni Nyári EgyetemHeute traf ich mich mit Melinda und Petra, die voriges Jahr in Debrecen mit mir studierten, im Kikötő in Debrecen. Das Kikötő ist eines unserer Stammlokale gewesen, wo wir fast täglich einkehrten. Anschließend ging es noch in die Kubabar, wo wir tanzten – eine Fotoreportage dokumentiert das Geschehen…

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