Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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11. September 2013

Industriebergsteiger an den GasometernGeorg Kreisler widmete dem „Tauben vergiften im Park“ einst ein Lied, das zum Wienerlied-Hit von Insidern wurde. Die Tauben stellen in Wien eine Plage dar, sind aber gleichzeitig für viele ältere Wienerinnen und Wiener ein soziales Wesen, das gefüttert gehört. Die Taube muss in diesem Fall für Vieles herhalten. Als Ersatz sozialer Kontakte, als Konversationspartnerin oder gurrender Wegbegleiter. Trotz reichlich vorhandener Tierliebe unter den Bewohnerinnen und Bewohnern der Gasometer mussten wir die großen Backsteintürme vor dem Zugriff durch Tauben schützen. Zu viele dieser Kolonievögel waren in den letzten Jahren in die Gasometer gezogen und sorgten einerseits für große Konkurrenz bei den Singvögeln (es nisten hier Amseln, Nachtigall, Meise, Rotkehlchen und Hausrotschwanz) andererseits für ein Unbehagen bei den Bewohnern. Zeitgleich zur Revitalisierung 2001 wurden die Gasometer mit Falken besiedelt. Man sieht sie oder ihre Nachfolger an manchen Tagen rund um die Gasometer ihre Kreise ziehen, aber die Tauben haben durch ihre große Population keine Furcht mehr vor diesem Feind.

Nachdem Industrie-Bergsteiger aus Pannonien sämtliche Einflugschneisen der Tauben mit Gittern versperrten entspannte sich die Lage. Die Singvögel können wieder ungestört nisten und man hört ihre Rufe durch die Höfe tirilieren.

Eine Fotoreportage der Begsteiger an den Ziegelmauern der Gasometer während ihrer Arbeit…

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27. August 2013

Pinguin in Judendorf-StraßengelSeit über 50 Jahren sind zwei Pinguine in Judendorf-Straßengel in ihrem Exil heimisch. Nach der großen Hitzewelle im Juli bekamen sie zur Abwechslung vom Südpol Besuch. Ihr Kollege genoss die Zeit mit intensiven Therapien und neuen Bekanntschaften. Dank Evelyn und Kathi fühlte sich der Pinguin sichtlich wohl. Eine Fotoreportage vom Pinguin in Judendorf-Straßengel…

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28. April 2013

Grab des World Wide Web am Fuße des Herrmannskogels in WienLetzte Woche unternahm ich eine Wanderung auf den Herrmannskogel, bei der ich das Ende des World Wide Web – des Hypertextraumes des Internets – fand. Eigentlich wollte ich nur ein Gläschen Gemischten Satz (Weißwein) am Nußberg beim Ausblick über Wien genießen, doch dann nahm die Wanderung einen unverhofften Verlauf. Wien gilt seit dem Lieben Augustin als morbide Stadt, die diesen Ruf über die Jahrhunderte bis in die Zeit des Cyberspace erhalten konnte – denn wie sonst lässt sich die letzte Ruhestätte des Internets am Fuße des Herrmannkogels erklären. Nicht unweit von der Spitze des Herrmannkogels, kaum ein paar hundert Meter von der Habsburgwarte entfernt, sticht zwischen Buchen ein Grabstein mit der Aufschrift „www.“ hervor. Kein Ehrengrab.
Eine Fotoreportage zeigt den Aufstieg zum Herrmannskogel und das Grab des World Wide Web…

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3. April 2013

Waldviertler Jahreszeiten by Andreas Pöschek www.fuchur.at

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14. März 2013

Wattenmeer mit Leuchtturm Westerhever in Nordfriesland…sind die Fische im Wasser, und selten am Strand – heißt es in einem Lied aus den 1980er Jahren, was sich (leider) in meine musikalische Erinnerung der Kindheit eingenistet hat. Schöner als das Lied ist ein Besuch des Wattenmeeres und dabei die Weite des Strandes mit seinen Dünen und Deichen zu erleben. Auf der Reise von Berlin nach Bremen machten wir in St. Peter-Ording, in Nordfriesland – beinahe schon in Dänemark – halt und genossen zwei Tage an der Nordsee zwischen Dünen, Deichen, Wattenmeer und Leuchttürmen. Nicht weit lag der bekannte Leuchtturm von Westerhever mit seiner auffallenden Farbgebung. Man konnte ihn dank des schönen Wetters vom Strand aus sehen. Eine Fotoreportage aus dem Wattenmeer – zwischen Dünen, Deichen und Strand…

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21. Januar 2013

Riesenschneeballkugel im PraterDie Produktion von Riesenschneeballkugeln ™ erfordert neben einer ordentlichen Protion Schnee viele trainierte Freiwillige, die den kalten weißen Baustoff in Form rollen. Dafür fand sich an einem ruhigen Sonntagsnachmittag im Jänner eine Gruppe motivierter Schneeballkugelbauer im Prater ein, die in kurzer Zeit eine kleine Kugel zu einem rund zwei Meter Durchmesser messenden Ball formten. Viele Passanten und Spaziergänger auf der Prater Hauptallee schlossen sich den Schneekugelbauern an und halfen so zu einem raschen Heranwachsen der Größe der Kugel. Ein Fotobericht vom Riesenschneeballkugelrollen im Prater…

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29. August 2012

Der Schneeberg gilt als einer der Hausberge der Wiener und ist gleichzeitig höchster Berg Niederösterreichs. Ursprung des Wiener Hochquellwassers und Ziel vieler alpiner Schlapfen- und Stöckelschuhtouristen. Dank Zahnradbahn in Reptilienoptik wird diese alpine Stöckelschuhwanderungspilgerstätte zur Perfektion getrieben: So kommt noch so untrainierter Sonntagswanderer auf seine Kosten.
Wir – Clarissa, Lukas und ich wagten den Aufstieg um die Quelle unseres täglich frischen Naß aus der Leitung zu erkunden – dort, wo das Wiener Hochquellwasser seinen Ursprung hat. Unser Aufstieg begann in Puchberg mit dem Salamander-Express – der neumodischen alten Zahnradbahn, die uns auf 1796 Meter beförderte. Oben am Hochschneeberg beim Waxriegel angekommen wurde der Salamander vom Swisstrac abgelöst. Mit Hilfe des Swisstrac und vereinten Kräften von Clarissa und Lukas brachen wir über den Ochsenboden zum Klosterwappen auf. Ein Fotobericht vom Schneeberg…

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10. August 2012

Bei einem atemberaubenden Naturschauspiel nahmen die Sonne und eine herannahende Gewitterfront ihre Hauptrollen ein. Der Sonnenuntergang lieferte eine gewisse Dramatik hinzu. Unser Aufstieg von Rein über den Mühlbachgraben zum Mühlbachkogel gestaltete sich noch trocken wie auch der Abstieg über den Pleschkogel. Wir hatten Glück. Eine Fotoreportage vom Schauspiel…

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5. Juli 2012

Das Waldviertel rund um Sallingberg und Armschlag wird im Juli von einem Meer aus blühenden Mohnfeldern umgeben, das die sonst in Grün schattierte Landschaft mit weiß bis rosa-roten Facetten bereichert. Sie stechen in ihrer Farbvielfalt bereits aus weiter Entfernung aus der waldreichen Landschaft heraus und ziehen Insekten genauso wie mit Fotoapparaten bewaffnete Stadtmenschen an. Die Insekten suchen Nahrung, die Stadtmenschen die Ruhe des Waldviertels und die landschaftliche Schönheit sowie den Genuss. Vielerlei Genuss bietet hier der Mohn – als Nahrung verarbeitet in verschiedenen Speisen bishin zum Elixier nach altem überlieferten Rezept der Naturheilkunde. Es ist nicht irgend ein industriell gezüchteter Mohn, der hier soviel Beachtung findet, es ist der Graumohn, der vor Ort durch kleine bäuerlich geführte landwirtschaftliche Betriebe naturnah angebaut und meist im eigenen Betrieb zu den Produkten veredelt wird. Der Mohn ist hier ein Gesamtkunstwerk, ein Charakter des Waldviertels.

Wer Mohn als Speise nicht mag kann sich bei einer Wanderung der Blütenpracht erfreuen. Gerade jetzt im Hochsommer bietet das rauhe Waldviertel seine Vorteile durch angenehmes Klima im Gegensatz zu den hitzegeplagten Ebenen und Großstädten.

Die weiß-rosa-roten Graumohnfelder rund um Armschlag und Sallingberg aufgenommen bei einer Handbike-Wanderung…

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29. Juni 2012

Die Sommerhitze mit Temperaturen um die 35 Grad im Schatten hielt uns nicht davon ab eine Radtour entlang des Donauradweges von den Gasometern bis nach Orth an der Donau zu unternehmen um das neue Bionix-System am Handbike zu testen. Julia, Lukas und ich radelten zuerst durch den Prater um dann über die Donauinsel in die Lobau zu gelangen. Eine Fotoreportage vom Donauradweg in der Lobau…

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10. Oktober 2011

Nähert man sich von Ulanbaatar in den Gorkhi-Terelj Nationalpark so ändert sich die Landschaft zu einer mit Granitfelsen durchsetzten Hügellandschaft mit Tälern und Flüssen. In einem dieser Täler im sogenannten „Guru-Komplex“ wohnt eine riesengroße Schildkröte aus Stein, die das ganze Tal überragt. Der erste Anblick erinnert ein wenig an die Schildkröte Morla beim Hornberg in den Sümpfen der Traurigkeit aus der Unendlichen Geschichte. Jedoch war bei uns keine Traurigkeit im Tal zu spüren und auch die Sonne lachte durch das Tal. Den besten Eindruck über die Größe jener steinernen Schildkröte sieht man am Vergleichsbild mit Clarissa in der Fotoreportage.  Die Fotoreportage vom Turtle Rock im Gorkhi-Terelj Nationalpark in der Mongolei…

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8. Oktober 2011

Eine längere Etappe unserer Expedition bildete die Fahrt durch das Orchon-Tal flussaufwärts den Orkhon-Fluß zu seinem gewaltigen Wasserfall. Das breite Tal zeichnet sich durch seine abwechslungsreiche Landschaft von anfänglichem Granitgebirge bishin zu vulkanischen Bergmassiven aus. Die Berghänge sind neben großer Granit- und Vulkansteinbrocken mit Lärchenwäldern übersät. Auf dem grünen Talboden leben verstreut Nomaden in Jurten mit ihren Herden aus Pferden, Rindern, Ziegen und Schafen. Dazwischen schlängelt sich der immer breiter werdende smaragdgrüne Orkhon-Fluß. Auf unserer Reise begegneten wir Hirten mit ihren Herden sowie lustigen mongolischen Bergführern. Die Zeit im Tal wohnten wir bei einer mongolischen Nomadenfamilie nicht weit vom Wasserfall. Eine Fotoreportage von unserer Reise durch das Orchon-Tal in der Mongolei…

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5. Oktober 2011

Dank des unermüdlichen Einsatzes und Spürsinns unseres Fahrers ist es uns gelungen die überaus scheuen Takhi Wildpferde (Przewalski Pferd) in der Abenddämmerung im Hustai Nationalpark zu finden. Jene Wildpferde waren um 1960 in der freien Wildbahn ausgestorben und wurden dank eines Wiederauswilderungsprogramms aus Zoobeständen in ihrer ursprünglichen Heimat wiederangesiedelt. Ein Fotobericht von den Wildpferden und unserer Expedition…

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15. Juli 2011

Auf dem Weg mit dem Swiss Trac von Galtür im Paznauntal ins Montafon in Vorarlberg passiert man den Silvretta-Stausee an der Bielerhöhe. Das Bild der weidenden Rinderherden auf den Almen ist bekannt und für die Alpen nicht unüblich. Bei jeder Tageszeit und Witterung draußen weidende Pferde auf der Alm waren für mich eine Neuheit. Selbst bei fröstelnden Temperaturen und Neuschnee im Juli standen die Pferde auf der Alm auf sich selbst gestellt komplett ohne Einzäunung. Eine Fotoreportage von der Überquerung der Silvretta und den Pferden auf der Alm…

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8. Januar 2011

Haflinger in SallingbergDie erste Woche im neuen Jahr regierte in Sallingberg der Winter mit minus 19 Grad, sodass abgesehen von ein paar mutigen Pferden kaum wer freiwillig im Freien anzutreffen war. Man hatte beim Spaziergang die ganze Landschaft und die Wälder für sich. Eine Fotoreportage aus dem Waldviertel…

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