Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
Header image

28. April 2013

Grab des World Wide Web am Fuße des Herrmannskogels in WienLetzte Woche unternahm ich eine Wanderung auf den Herrmannskogel, bei der ich das Ende des World Wide Web – des Hypertextraumes des Internets – fand. Eigentlich wollte ich nur ein Gläschen Gemischten Satz (Weißwein) am Nußberg beim Ausblick über Wien genießen, doch dann nahm die Wanderung einen unverhofften Verlauf. Wien gilt seit dem Lieben Augustin als morbide Stadt, die diesen Ruf über die Jahrhunderte bis in die Zeit des Cyberspace erhalten konnte – denn wie sonst lässt sich die letzte Ruhestätte des Internets am Fuße des Herrmannkogels erklären. Nicht unweit von der Spitze des Herrmannkogels, kaum ein paar hundert Meter von der Habsburgwarte entfernt, sticht zwischen Buchen ein Grabstein mit der Aufschrift „www.“ hervor. Kein Ehrengrab.
Eine Fotoreportage zeigt den Aufstieg zum Herrmannskogel und das Grab des World Wide Web…

Post to Twitter Post to Facebook

24. März 2013

Miriam, Yvonne und Andi in CreglingenDer LKMF Baden-Württemberg erfreut sich immer mehr internationaler Beliebtheit im Ausland. Das zeigte sich beim Frühjahrstreffen in Creglingen, zu dem auch eine Delegation aus Österreich anreiste. Trotz winterlicher Verhältnisse, die einem Frühlingsfest nicht gerecht wurden, machten sich Miriam und ich aus Wien und Linz auf die Reise nach Creglingen. Neben dem fixen Programm gab es auch ausreichend Zeit um etwas „Sightseeing“ in Creglingen zu unternehmen.

Zahlreiche alte historische Fachwerkshäuser zieren des Stadtbild, das von einem eigenartig wirkenden Wohn-Haus-Turm überragt wird. (siehe das Foto). In dem Haus befindet sich neben der öffentlichen Toilettanlage im Erdgeschoß (Herren links, Damen rechts) eine mietbare Wohnung für Gäste in der Turmspitze. Nach der Stadtbesichtigung Ortsbesichtigung stärkten wir uns im Café zum Turm. Auf dem Rundgang begegneten uns einige Creglinger Eingeborene, die uns – abgesehen von einer verwirrten Wirtin – sehr freundlichen und offen gesinnt waren. Bernhard, Matthias, Silvan und viele mehr kümmerten sich um eine fabelhafte Organisation des Wochenendes. Eine Fotoreportage vom Turm in Creglingen…

Post to Twitter Post to Facebook

14. März 2013

Wattenmeer mit Leuchtturm Westerhever in Nordfriesland…sind die Fische im Wasser, und selten am Strand – heißt es in einem Lied aus den 1980er Jahren, was sich (leider) in meine musikalische Erinnerung der Kindheit eingenistet hat. Schöner als das Lied ist ein Besuch des Wattenmeeres und dabei die Weite des Strandes mit seinen Dünen und Deichen zu erleben. Auf der Reise von Berlin nach Bremen machten wir in St. Peter-Ording, in Nordfriesland – beinahe schon in Dänemark – halt und genossen zwei Tage an der Nordsee zwischen Dünen, Deichen, Wattenmeer und Leuchttürmen. Nicht weit lag der bekannte Leuchtturm von Westerhever mit seiner auffallenden Farbgebung. Man konnte ihn dank des schönen Wetters vom Strand aus sehen. Eine Fotoreportage aus dem Wattenmeer – zwischen Dünen, Deichen und Strand…

Post to Twitter Post to Facebook

10. März 2013

Berlin East Side Gallery Mauer mit Funkturm (Fernsehturm)Den Anfang einer Tour durch den Norden Deutschlands machte Berlin. Auch wenn man Berlin noch nicht zum „Hohen Norden“ zählen kann liegt die Stadt doch nördlicher als Wien und erinnerte mit den Schneemassen an sibirische Verhältnisse. Wo in Wien verschneite Gehsteige mit Salz freigepökelt werden türmen sich in Berlin die Schneemassen an jeder freien Stelle im Straßenbild und stellen manchmal größere Herausforderungen dar. Erste Stärkung gab es mit Waffeln im „Glücklich am Park“ am Akonaplatz in der Nähe der Kastanienallee. Nach etwas Überwindung schafft man dann auch den Weg vom Prenzlauer Berg (Akonaplatz) zur East Side Gallery. Diese ist eine Freiluftgalerie, die als Trägermaterial für die Malereien einen Streifen verbliebener Mauer aus der Zeit des Kalten Krieges verwendet. Nach dem Fall der Berliner Mauer bekam dieses verbleibende Mauerstück entlang der Spree eine künstlerische Gestaltung durch viele internationaler Künstler. Das Areal an beiden Seiten der Mauer ist an dieser Stelle heute noch leer und wartet auf einen großen Investor, der hier neue Gebäude errichten möchte. Dabei ist die East Side Gallery – das verbleibende historische Mauerstück jedoch im Weg und soll beseitigt werden. Die Untätigkeit der Politik die Mauer mit den Kunstwerken zu erhalten erzürnte die Bevölkerung und führte zu vielen Protestaktionen, die hoffentlich zu einem Fortbestand jener historisch-künstlerisch wertvollen Mauerteile führen. Sie sind ein Zeichen und zugleich ein Zeitzeuge für 28 Jahre Trennung einer Stadt in zwei Teile. Eine Fotoreportage von Berlin und der East Side Gallery…

Post to Twitter Post to Facebook

23. November 2012

21 Jahre nachdem der Westen und der Osten den Kalten Krieg überwunden hatte und Europa mithilfe der EU zu einem friedlichen Kontinent zusammenwuchs haben in Wien nach langer Vorarbeit West, Süd und Ost auf der Schiene zu einem Ort zusammengefunden. Alle großen Bahnverbindungen sind zu(g)künftig in einem Bahnhof vereint. Ein erster Lokalaugenschein am Hauptbahnhof während der Eröffnung der neuen Hochleistungsstrecke zwischen Wien und St. Pölten gab ein Bild von einem großzügig und barrierefrei gestalteten modernen Bahnhof. An vielen Ecken und Stellen wurde noch gebaut, trotzdem sah man bereits kleine wichtige Details wie redundant ausgeführte Aufzüge zu den Bahnsteigen um Ausfallsicher zu sein. Das auffällig gestaltete stromlinienförmige Dach mit seinen Flügeln überdeckt die breiten geräumigen Bahnsteige mit einer imposanten Architektur. Die Wände in den Geschoßen sind aus Natursteinen aus den Alpen gestaltet. Dank der netten Unterstützung eines begeisterten ÖBB Infra Mitarbeiters kann ich direkt vom Bahnhof berichten. Weiter zur Fotoreportage vom Hauptbahnhof in Wien…

Post to Twitter Post to Facebook

29. August 2012

Der Schneeberg gilt als einer der Hausberge der Wiener und ist gleichzeitig höchster Berg Niederösterreichs. Ursprung des Wiener Hochquellwassers und Ziel vieler alpiner Schlapfen- und Stöckelschuhtouristen. Dank Zahnradbahn in Reptilienoptik wird diese alpine Stöckelschuhwanderungspilgerstätte zur Perfektion getrieben: So kommt noch so untrainierter Sonntagswanderer auf seine Kosten.
Wir – Clarissa, Lukas und ich wagten den Aufstieg um die Quelle unseres täglich frischen Naß aus der Leitung zu erkunden – dort, wo das Wiener Hochquellwasser seinen Ursprung hat. Unser Aufstieg begann in Puchberg mit dem Salamander-Express – der neumodischen alten Zahnradbahn, die uns auf 1796 Meter beförderte. Oben am Hochschneeberg beim Waxriegel angekommen wurde der Salamander vom Swisstrac abgelöst. Mit Hilfe des Swisstrac und vereinten Kräften von Clarissa und Lukas brachen wir über den Ochsenboden zum Klosterwappen auf. Ein Fotobericht vom Schneeberg…

Post to Twitter Post to Facebook

14. August 2012

OberwölzOberwölz, die kleinste Stadt Steiermarks liegt am Fuße der Wölzer Tauern an der Straße zum Sölkpass, einer vielbefahrenen historischen Alpenquerung. Wer in die Stadt gelangen möchte muss eines der vier heute erhaltenen Stadttore passieren, denn die Stadt ist zur Gänze von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Mit 996 Einwohnern kommt die Stadt bevölkerungsmäßig beinahe an die 1200 Einwohner der Gasometer heran. Was die Gasometer mit Oberwölz verbindet ist eine umgebende Mauer. Der Innenraum der Gasometer ist von einer aus Tonziegeln gemauerten Außenwand umgeben während Oberwölz ringsum mit Steinmauern bewährt ist. Neben der historischen Stadtbefestigung zeigt sich ein mittelalterlicher Stadtkern mit gotischen Häusern und der Spitalskirche. Eine Fotoreportage zeigt die Stadt Oberwölz…

Post to Twitter Post to Facebook

10. August 2012

Bei einem atemberaubenden Naturschauspiel nahmen die Sonne und eine herannahende Gewitterfront ihre Hauptrollen ein. Der Sonnenuntergang lieferte eine gewisse Dramatik hinzu. Unser Aufstieg von Rein über den Mühlbachgraben zum Mühlbachkogel gestaltete sich noch trocken wie auch der Abstieg über den Pleschkogel. Wir hatten Glück. Eine Fotoreportage vom Schauspiel…

Post to Twitter Post to Facebook

17. Juni 2012

Bremen und St. Petersburg verbinden einerseits große philharmonische Orchester (In Bremen „die Glocke“) andererseits Kowalski aus St. Petersburg, den man heute wohl bereits als echten Bremer bezeichnen kann, auch wenn er nicht im Ensemble der Stadtmusikanten mitwirkt. Er war am Tag vor dem Sporttraining unser Gastgeber im DZK, wo er und Kristin uns auf der gemütlichen Terrasse in Empfang nahmen.

Bevor die österreichische Delegation aber in der Hängeschaukel einschlafen drohte besuchten wir noch die Probewohnung. In der Probewohnung angekommen hatte man das Gefühl in die Zukunft zu reisen, da dort alles vollautomatisch auf Knopfdruck gesteuert funktioniert. Knopf gedrückt und die Fenster mit Gardinen öffnen oder schließen sich. Weiterer Knopf gedrückt und die Hängekästen der Küche wandern hinunter oder hinauf. Auf der Fernbedienung einen anderen Knopf gedrückt und das Licht und der Wasserkocher gehen an. Backen muss man trotzdem selber.

Nachdem alle Finessen der Wohnung erprobt wurden widmeten sich die fleißigen Mädels noch C# (für Nicht-Informatik-Affine eine Programmiersprache) und der österreichische Wirtschaftslage, bevor es wieder zurück nach Österreich ging.

Eine Fotoreportage von der High-Tech-Wohnung, Kowalski und unserem Besuch…

Post to Twitter Post to Facebook

15. Juni 2012

Der BKMF unseres Nachbarlandes Deutschland rief zu einem Sportseminar mit Werder Bremen in seine Heimatstadt. Zuerst schreckte die Kombination aus hartem Sporttraining und Profifußball eines Bundesligavereines des großen Fußballnachbarn ab – aber dank des Zuspruches von Kristin, Eckhart und Jerome folgten Marlene, Miriam und ich dem Ruf in den hohen Norden zum DZK. Die österreichische Delegation besichtigte vor dem ersten Anpfiff die Heimat der Stadtmusikanten und das Haus des BKMFs. Eine Fotoreportage vom Stadtrundgang in Bremen…

Post to Twitter Post to Facebook

14. Juni 2012

Als wir in Bremen ankamen erwarteten uns sprichwörtlich nur die Stadtmusikanten, denn die Straßen und Plätze waren wie ausgestorben und verlassen. Dies gab die ideale Gelegenheit einen fotografischen Eindruck der historischen Altstadt festzuhalten bevor nach dem Fußballspiel Bremens Straßen im Freudentaumel erwachten. Bremens Altstadt menschenleer. Ein Fotobericht…

Post to Twitter Post to Facebook

13. Juni 2012

Göttingen

Die Universitätsstadt Göttingen hat mit der Reformation, der Peregrination und der Entwicklung des ersten Pressewesens im Königreich Ungarn eine sehr große Bedeutung. Matthias Rát kam nach Göttingen und brachte von hier den Geist zur Gründung der ersten ungarischen Zeitschrift nach Pozsony (Bratislava bzw. Preßburg, heute Slowakei, damals zeitweise Hauptstadt des Königreich Ungarns) um dort den Magyar Hírmondó herauszugeben.

Auch heute spürt man die Anwesenheit von Gauß, Heyne, Habermas, Pauli, Riesz, Heisenberg, Schlözer, Husserl, Schopenhauer und andere ehemalige Universitätsangehörige wenn man so wie bei unserem Besuch durch die Straßen der Göttinger Innenstadt mit ihren Fachwerkhäusern schlendert. Auf der Durchreise nach Bremen besuchte ich Torsten und lernte so auch die Gänseliesel kennen, die bei der Promotion neuer Doctores eine große Rolle spielt. Ein Fotobericht aus Göttingen…

Post to Twitter Post to Facebook

24. April 2012

Die Hungarologiestudierende gemischten Semesters unternahmen unter der Leitung unserer Literaturlektorin Dr. Brigitta Pesti eine Exkursion zum Ungarischen Nationaltheater nach Budapest, wo wir eine außergewöhnlich informative Führung mit Einblicken hinter die Bühne des Hauses bekamen und uns die neue Interpretation Bánk Bán Junior des ungarischen National-Historienepos Bánk Bán besuchten. Eine sehr moderne freie – und insbesonders nasse Inszinierung mit viel Wasser als beherrschendes Bühnenelement neben der rohen Gewalt, die nach und nach sämtlichen Protagonisten widerfährt und das Wasser im Zeichen von Mord blutrot färbt.

Neben dem Theaterbesuch nutzten wir am Abend die Zeit um im Illegal! zu sein und den legendären Szimplakert mit seiner Musik und Athmosphäre zu genießen.

Am Folgetag entdeckte ich in einer Gasse nicht unweit der großen Synagoge in der Dohnányi utca eine verfallene Synagoge nicht weit von der Király utca. Sie soll demnächst revitalisiert und wieder mit Leben gefüllt werden. Fotos in der Galerie dokumentieren den derzeitigen Zustand.

Ein Bericht von der Exkursion in Fotos….

Post to Twitter Post to Facebook

16. Oktober 2011

Die letzte Station auf unserer Transsib-Asienreise war Russlands Hauptstadt Moskau. Ein kurzer Zwischenstopp gab Zeit für einen Rundgang in der Stadt, wobei wir ursprünglich den Kreml besuchen wollten. Letzteres gelang uns nicht, da Herr Putin Medwedjew das große Erlöser-Tor (Spasskaya Turm Спасская башня) geschlossen hatte. Am Roten Platz (Красная Площадь, Krasnaja Ploschtschad) war emsiges Treiben mit Vorbereitungen oder Abbauarbeiten für eine Veranstaltung mit einer Konzertbühne. Wir sahen zum ersten mal jene Kulisse, die wir noch aus Kindheitstagen zu Zeiten des Kalten Krieges aus den Nachrichten des ORF mit den Berichten der Journalistin  Barbara Coudenhove-Kalergi kannten: Die Basiliuskathedrale mit den vielen bunten-golden glänzenden Zwiebeltürmen. Auf dem Weg zum Flughafen sahen wir noch das gerade fertig renovierte große Bolschoi-Theater (Большой театр) – für einen Besuch des Balletts reichte die Zeit leider nicht mehr. Ein Bildbericht gibt einen Eindruck über unseren Besuch in Moskau…

Y573EWPPHN3U

Post to Twitter Post to Facebook

10. Oktober 2011

Nähert man sich von Ulanbaatar in den Gorkhi-Terelj Nationalpark so ändert sich die Landschaft zu einer mit Granitfelsen durchsetzten Hügellandschaft mit Tälern und Flüssen. In einem dieser Täler im sogenannten „Guru-Komplex“ wohnt eine riesengroße Schildkröte aus Stein, die das ganze Tal überragt. Der erste Anblick erinnert ein wenig an die Schildkröte Morla beim Hornberg in den Sümpfen der Traurigkeit aus der Unendlichen Geschichte. Jedoch war bei uns keine Traurigkeit im Tal zu spüren und auch die Sonne lachte durch das Tal. Den besten Eindruck über die Größe jener steinernen Schildkröte sieht man am Vergleichsbild mit Clarissa in der Fotoreportage.  Die Fotoreportage vom Turtle Rock im Gorkhi-Terelj Nationalpark in der Mongolei…

Post to Twitter Post to Facebook