Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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7. Mai 2014

Judith Butler Der Audimax war bereits zwei Stunden vor Beginn des Vortrages zum Bersten voll und es warteten noch weitere Menschen draußen in den Gängen auf Einlass. So hoch war das Interesse eine der wichtigsten zeitgenössischen Philosophinnen zu hören. Es ist bereits spät und es fehlt Zeit um den Vortrag in geeigneter Form hier zusammenzufassen – vielleicht reiche ich dies noch nach. Dafür präsentiere ich eine Fotostrecke aufgenommen während der anschließenden Diskussion, die mit den Worten Weil wir zerstören können sind wir verpflichtet es nicht zu tun. eingeleitet wurde. >> Weiter zur Fotoreportage über Judith Butler an der Universität Wien…

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25. Januar 2013

BOKU Ball 2013 in der Hofburg in Wien

Dieses Jahr hatte ich das große Glück eine Karte für den gefragten und seit Monaten ausverkauften BOKU-Ball in der Hofburg zu ergattern. Großen Dank gebührt dabei einer lieben Landschaftsarchitektur-Studentin die mir hier zu einer begehrten Karte verhalf.

Was macht den BOKU-Ball so einzigartig, dass er bereits lange im Voraus ausverkauft ist? Schwer zu sagen, denn Bälle gibt es in der Hofburg viele wo Walzer gespielt werden und man sein Tanzbein schwingt. Man muss es erlebt haben um den BOKU-Ball zu schätzen. Ein formenfrohes Fest, was sich in der Vielfalt an unterschiedlicher Bekleidung bei den Besucherinnen und Besuchern zeigt – viele Regionen im In- und Ausland waren durch Trachten vertreten. Das variantenreiche Spektrum setzte sich in der gespielten Musik vor Ort in den Sälen mit klassischer Tanzmusik über lateinamerikanische Rhythmen, groovige Disco- und Electrobeats bishin zu Schuhblattlern, Polka und Volkstänzen mit zünftiger Blas-, Chor-, oder Stanzlmusik fort.

Hierarchische Strukturen lösten sich im Ball auf – man traf Rektor und Professoren, Lehrende, Studierende und Alumni fröhlich am Tanzparkett oder in Gesprächen an den Tischen.Eine Fotoreportage vom BOKU-Ball aus der Hofburg…

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15. November 2012

Die Einladung zur Konferenz an die Andrássy Universität in Budapest gab mir die erste Möglichkeit mein Forschungsgebiet der Dissertation in Ungarn einem Fachpublikum zu präsentieren. Zwei Tage lang tagten Forscherinnen und Forscher aus ganz Europa mit ihren Dissertationsprojekten zu sehr unterschiedlichen Disziplinen im ehemaligen Palais Festetic. Die Tagung erlaubte mit einen Bogen mit historischem Bogen und europäischen Bezug interdisziplinär über Grenzen hinweg zu schlagen. Ein großes Lob sei den Veranstalterteam – unter anderem auch meiner Kollegin Era – gewidmet. Eine Fotoreportage von der Tagung und dem Programm…

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13. Juni 2012

Göttingen

Die Universitätsstadt Göttingen hat mit der Reformation, der Peregrination und der Entwicklung des ersten Pressewesens im Königreich Ungarn eine sehr große Bedeutung. Matthias Rát kam nach Göttingen und brachte von hier den Geist zur Gründung der ersten ungarischen Zeitschrift nach Pozsony (Bratislava bzw. Preßburg, heute Slowakei, damals zeitweise Hauptstadt des Königreich Ungarns) um dort den Magyar Hírmondó herauszugeben.

Auch heute spürt man die Anwesenheit von Gauß, Heyne, Habermas, Pauli, Riesz, Heisenberg, Schlözer, Husserl, Schopenhauer und andere ehemalige Universitätsangehörige wenn man so wie bei unserem Besuch durch die Straßen der Göttinger Innenstadt mit ihren Fachwerkhäusern schlendert. Auf der Durchreise nach Bremen besuchte ich Torsten und lernte so auch die Gänseliesel kennen, die bei der Promotion neuer Doctores eine große Rolle spielt. Ein Fotobericht aus Göttingen…

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24. April 2012

Die Hungarologiestudierende gemischten Semesters unternahmen unter der Leitung unserer Literaturlektorin Dr. Brigitta Pesti eine Exkursion zum Ungarischen Nationaltheater nach Budapest, wo wir eine außergewöhnlich informative Führung mit Einblicken hinter die Bühne des Hauses bekamen und uns die neue Interpretation Bánk Bán Junior des ungarischen National-Historienepos Bánk Bán besuchten. Eine sehr moderne freie – und insbesonders nasse Inszinierung mit viel Wasser als beherrschendes Bühnenelement neben der rohen Gewalt, die nach und nach sämtlichen Protagonisten widerfährt und das Wasser im Zeichen von Mord blutrot färbt.

Neben dem Theaterbesuch nutzten wir am Abend die Zeit um im Illegal! zu sein und den legendären Szimplakert mit seiner Musik und Athmosphäre zu genießen.

Am Folgetag entdeckte ich in einer Gasse nicht unweit der großen Synagoge in der Dohnányi utca eine verfallene Synagoge nicht weit von der Király utca. Sie soll demnächst revitalisiert und wieder mit Leben gefüllt werden. Fotos in der Galerie dokumentieren den derzeitigen Zustand.

Ein Bericht von der Exkursion in Fotos….

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25. August 2010

Andreas Pöschek beim Fotografieren. Foto: Clarissa PöschekFuchur in Ungarn – eine unendliche Geschichte. So titelt die deutsche Zeitschrift Rehatreff einen Bericht über Andreas Pöschek, sein Blog, die Fotografie, das Reisen und das Studium in Debrecen. Wenigstens ist letzteres mit der Sponsion im Mai zu keiner „unendlichen Geschichte“ geworden. Der Artikel aus dem Rehatreff ist hier als PDF zum Nachlesen abrufbar…

Mit freundlicher Genehmigung von Rehatreff.

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25. Juni 2010

ORF Interview beim FU HofpicknickEin Hörsaalpicknick gab es bereits im Herbst an der Finno-Ugristik, da es draußen regnete. Zum Sommersemesterabschluss meinte das Wetter es gut mit uns und wir konnten in der Wiese im Hof picknicken. Neben vielen Studenten, Mitarbeitern und Freunden der Abteilung und FU-Studienvertretung war auch der ORF mit einem Reporter vertreten, der von diesem höfischen Großereignis im Radio Burgenland und Radio Wien am Sonntag, dem 27. Juni 2010 um 19.30 Uhr mit Interviews berichten wird. Dabei erzähle ich über unsere Aktivitäten und Tätigkeit im Rahmen der Studienvertretung. Eine Fotoreportage vom Hof-Picknick gibt es hier…

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14. Juni 2010

SponsionBereits im April schloss ich mein Studium der Ungarischen Literaturwissenschaft ab. Die dazugehörige Sponsion fand unter Beisein der ganzen Familie, Verwandten und Freunde unter Dekan Prof. Franz Römer und Vizedekanin Prof. Andrea Seidler, meine Zweitprüferin und jetztige Dissertationsbetreuerin – statt. Nach der akademischen Feier folgte das akademische Mittagessen im Unibräu. Ein Fotobericht vom langen Tag…

(Fotos: Clarissa Pöschek, et al)

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15. Juni 2009

Schloß Belvedere WienAnikó und Lisa, bekannt vom Studium an der Universität Debrecen (2006) , kamen mit ihren Hamburger und Australischen Freunden auf einen Besuch nach Wien und verbrachten hier drei Tage Vollprogramm. Neben dem Vergnügen im Museumsquartier und dem Treiben am Naschmarkt gab es kulturelle Besuche im Schloß Belvedere und Schönbrunn samt Aufstieg zur Gloriette. Moderne Kunst bot die von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Müllverbrennung (Fernheizwerk) in der Spittelau. Ein paar Fotos von Hamburg meets Vienna…

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8. Mai 2009

Sponsion KathiKathi erhielt heute den krönenden Abschluß ihres Wirtschaftsstudiums an der WU Wien mit ihrer Sponsion. Alle Familienmitglieder, Verwandte, Freunde und Studienkolleginnen waren geladen um diesen Anlass nach der akademischen Feier würdig zu feiern. Tommi Thomas hob bei seiner Rede die wichtigsten Aspekte eines Studiums hervor. Ein paar Fotos vom freudigen Ereignis…

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20. März 2009

Sponsion ClarissaClarissa feierte ihren krönenden Abschluss an der Universität für Musik und Darstellenden Kunst in Wien mit ihrer Sponsion zur Magistra der Künste. „…Künstler sind jene, die von der Muse geküsst worden sind…“ sprach Helmut Krones bei der Laudatio – von ihnen bekam Clarissa auch einen Efeureif. Anschließend gab es etwas familiäres Tam-Tam und ein ordentliches Gelage an einer wohlgedeckten zeitlich nicht allzu kurz langgestreckten eckigen Tafelrunde. Einige Fotos dokumentieren die Sponsion mit allen Facetten…

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4. März 2009

Hamburg Hafen

Hamburg, Schiff im Hafen bei den Landungsbrücken

In Debrecen lernten sich Anikó, Lisa, Johanna und ich an der Universität 2007 im Februar kennen, wo wir gemeinsam Finno-Ugristik bzw. Ungarisch studierten. So kann man förmlich sagen, dass der Auslöser für meine Deutschland-Nordrundfahrt nach Hamburg die Ungarische Sprache ist, obwohl jene eher in einer Minderheit jenseits der 1-Prozent-Marke in Hamburg gesprochen wird. Vielmehr wird dort in Containern und Schiffen am Hafen verkehrt und in gewisser Weise nächtens auf der Reeperbahn. Trotz dieser Distanz zwischen Elbe und panonnischem Becken gibt es verbindende Elemente nach Ungarn: Das Institut für Finno-Ugristik an der Unversität Hamburg. Ein kleines Gebäude inmitten eines Villenviertels am Rande des Universitätscampus gelegen – ähnlich der Universität Debrecen beim Nagyerdő mit den Villen der ehemaligen Nomenklatura – lehrt man hier Ungarisch und Finnisch neben paar kleinen exotischen Sprachen, die nur dies- und jenseits des

Verladen von Waren in der Speicherstadt

Verladen von Waren in der Speicherstadt

Urals gesprochen werden und bei ihren Namen wie Wogulisch, Chantisch, eher an Star Treck als an rentier- und fischzüchtende Völker in Russland erinnern.

Nun, ich schweife ab – wieder zurück nach Hamburg, wo man es auch mit dem Fisch zutun hat – insbesondere am Fischmarkt und am Hafen. Der Hafen war offen, der Fischmarkt leider zu, denn jener hat nur am Sonntag geöffnet. Für meine nächste Hamburgreise muss ich einen Sonntag einplanen. (merken!)  Hamburg war eigentlich eine Zwischenstation auf meiner Reise von Wien nach Berlin zu einer Medienakademie, wo ich Rhetorikseminare besuchte. Auch wenn Hamburg vielleicht nicht ganz auf der Strecke zwischen Wien und Berlin per Eisenbahn liegt, fuhr ich zuerst nach Hamburg (über Berlin) für ein paar Tage, bevor ich dann wieder nach Berlin zur Medienakademie zurückfuhr.

Speicherstadt, Hamburger Hafen

Speicherstadt, Hamburger Hafen

Wie es der Zufall so will wohnte ich im schönen Stadtteil Altona – neben Stadtspaziergängen mit Lisa, Anikó und Johanna gingen wir auch zum Hafen. Der Hafen Freudenau oder auch jener in Krems ist ein Plantschbecken dagegen. Man weiß nicht, wo der Hamburger Hafen anfängt und wo er aufhört, hinter jeder Ecke beginnen neue Container wie Legosteine zu Türmen zu bauen und weitverzweigte Kanäle mit Docks zu öffnen. Faszinierend ist jene Backsteinarchitektur, die alles in einen architektonisch einzigartigen Rahmen setzt – vom Kontorviertel, wo einst die großen Broker aller Waren handelten bishin zur Speicherstadt und der Innenstadt ist alles aus Ziegelfassaden geschaffen. Beim Chilehaus sieht man die vollendete Perfektion, wenn man einer Hausecke begegnet, so spitz und scharf wie eine Rasierklinge. Man muss sich dafür die Fotos ansehen.

Reeperbahn St. Pauli in Hamburg

Reeperbahn, St. Pauli in Hamburg

Am Abend kehrten wir in einem Pub in der Nähe von St. Pauli ein, wo Anikós und Lisa mit Freunden bei einer Quizliga mitmachte. Davor gingen wir aber noch auf die Reeperbahn. Bisher kannte ich jenes nur in diversen Spiegel TV oder Focus TV Reportagen – die Tankstelle, den Supermarkt, die Polizeiinspektion – und die vielen Lokale.

Am nächsten Morgen ging es noch ins Café Paris aus dem 19. Jahrhundert – eigentlich ursprünglich eine Fleischhauerei Metzgerei. Dort serviert der Ober nicht nur gebrühten Kaffee im Kännchen, sondern richtig starken Kaffee wie man es in Wien oder Ungarn gewohnt ist.

Café Paris in Hamburg

Café Paris in Hamburg

Zum Schluss etwas Banales: Hamburg hat die literarisch-kreativsten Mistkübel Mülleimer. Neben ihrem Zweck der Müllaufnahme befindet sich ein Spruch auf diesem Stadtmöbel. (Vorsicht: Mistkübel ist in Hamburg unbekannt und kann Gelächter verursachen!)

Hier die Fotoreportage aus Hamburg…

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16. Oktober 2008

Bea Palya war mir bereits von ihren CDs Ágrol ágra („Von Ast zu Ast„) sowie Adieu les complexes vertraut. Ihre einzigartige Musik, deren Stil traditonelle ungarische Klänge und Gipsy mit modernen Akzenten bereichert macht Süchtig. Neben ihrer wunderschönen Stimme wirken Dudelsack, Sopransaxophon, Cymbalom, Ütő-Gordon, Tilinkó, Flöte, Kontrabass und eine vielzahl Schlaginstrumenter mit. Ist der Schwerpunkt ihrer Stücke in Ungarn, so finden sich auch grenzübergreifende Lieder mit französischen Bezügen. Nach dem Konzert konnten wir mit ihr noch plaudern und ein paar Fotos schießen. Eine Fotoreportage vom Konzert und danach…

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12. August 2008

Fast seit einer Woche bin ich jetzt in Judendorf-Straßengel, einem kleinen Ort unweit von Graz gelegen auf „Cluburlaub“ – abgeschnitten von jeglicher Zivilisation realisierte ich auch nur heute zufällig, dass Doppler und Gartmayer beim Spiel gegen ihre Trainingskollegen aus Russland – Barsouk und Kodolinsky – erfolgreich 2:1 gewannen und jetzt sogar die Weltmeister aus Brasilien – Marcio Araujo und Fabio Luiz – mit 2:1 hinter sich ließen und jetzt als Favorit in der Gruppe stehen.

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28. Juli 2008

Drei Tage war ich auf der Nyári Egyetem in Debrecen zu Gast und besuchte alte Freunde vom vorigen Jahr sowie Marlene, die heuer aus Wien dort studiert. Neben dem Studieren war am Wochenende etwas Kulturprogramm mit Erholung angesagt, weshalb die Hungarologiebegeisterten auf die von Debrecen nicht weit gelegene Hortobágyi Puszta einen Ausflug machten. Neben den typischen Klischees bekamen wir auch durch die Biologen und Zoologen des Nationalparks einen interessanten Einblick in das Pflanzen- und Tierreich der Steppenlandschaft in der Tiefebene. Das ungarische Wollschwein (Mangalica) bekamen wir auch zu Gesicht! In Debrecen hat sich über das Jahr wenig verändert: Die Renovierungen im Kossuth und Tóthfa Kollégium sind zu ende, selbst die Leveles Csárda und Kismandula Cukrázda sind in Betrieb. In der Megyessy Sétány wurde anlässlich des 10. Todestages von Wass Albert eine Statue zu seinem Ehren aufgestellt und im Békató (Froschteich) tummeln sich im Nagyerdő (Stadtwald) neben den alteingesessenen Fröschen und Fischen seit kurzem auch Wasserschildkröten (Teknősbéka). Am letzten Tag gab es noch einen Zwischenstopp in Budapest.   Eine Fotoreportage aus Debrecen und der Puszta…

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