Archiv für das Thema ‘Hungarologie’
|
25
Jun
|
|
Ein Hörsaalpicknick gab es bereits im Herbst an der Finno-Ugristik, da es draußen regnete. Zum Sommersemesterabschluss meinte das Wetter es gut mit uns und wir konnten in der Wiese im Hof picknicken. Neben vielen Studenten, Mitarbeitern und Freunden der Abteilung und FU-Studienvertretung war auch der ORF mit einem Reporter vertreten, der von diesem höfischen Großereignis im Radio Burgenland und Radio Wien am Sonntag, dem 27. Juni 2010 um 19.30 Uhr mit Interviews berichten wird. Dabei erzähle ich über unsere Aktivitäten und Tätigkeit im Rahmen der Studienvertretung. Eine Fotoreportage vom Hof-Picknick gibt es hier…
tweet Facebook
|
|
14
Jun
|
|
Bereits im April schloss ich mein Studium der Ungarischen Literaturwissenschaft ab. Die dazugehörige Sponsion fand unter Beisein der ganzen Familie, Verwandten und Freunde unter Dekan Prof. Franz Römer und Vizedekanin Prof. Andrea Seidler, meine Zweitprüferin und jetztige Dissertationsbetreuerin – statt. Nach der akademischen Feier folgte das akademische Mittagessen im Unibräu. Ein Fotobericht vom langen Tag…
(Fotos: Clarissa Pöschek, et al)
tweet Facebook
|
|
15
Jun
|
|
Anikó und Lisa, bekannt vom Studium an der Universität Debrecen (2006) , kamen mit ihren Hamburger und Australischen Freunden auf einen Besuch nach Wien und verbrachten hier drei Tage Vollprogramm. Neben dem Vergnügen im Museumsquartier und dem Treiben am Naschmarkt gab es kulturelle Besuche im Schloß Belvedere und Schönbrunn samt Aufstieg zur Gloriette. Moderne Kunst bot die von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Müllverbrennung (Fernheizwerk) in der Spittelau. Ein paar Fotos von Hamburg meets Vienna…
tweet Facebook
|
|
16
Oct
|
|
Bea Palya war mir bereits von ihren CDs Ágrol ágra (“Von Ast zu Ast“) sowie Adieu les complexes vertraut. Ihre einzigartige Musik, deren Stil traditonelle ungarische Klänge und Gipsy mit modernen Akzenten bereichert macht Süchtig. Neben ihrer wunderschönen Stimme wirken Dudelsack, Sopransaxophon, Cymbalom, Ütő-Gordon, Tilinkó, Flöte, Kontrabass und eine vielzahl Schlaginstrumenter mit. Ist der Schwerpunkt ihrer Stücke in Ungarn, so finden sich auch grenzübergreifende Lieder mit französischen Bezügen. Nach dem Konzert konnten wir mit ihr noch plaudern und ein paar Fotos schießen. Eine Fotoreportage vom Konzert und danach…
tweet Facebook
|
|
12
Aug
|
|
Fast seit einer Woche bin ich jetzt in Judendorf-Straßengel, einem kleinen Ort unweit von Graz gelegen auf “Cluburlaub” – abgeschnitten von jeglicher Zivilisation realisierte ich auch nur heute zufällig, dass Doppler und Gartmayer beim Spiel gegen ihre Trainingskollegen aus Russland – Barsouk und Kodolinsky – erfolgreich 2:1 gewannen und jetzt sogar die Weltmeister aus Brasilien – Marcio Araujo und Fabio Luiz – mit 2:1 hinter sich ließen und jetzt als Favorit in der Gruppe stehen.
tweet Facebook
|
|
28
Jul
|
|
Drei Tage war ich auf der Nyári Egyetem in Debrecen zu Gast und besuchte alte Freunde vom vorigen Jahr sowie Marlene, die heuer aus Wien dort studiert. Neben dem Studieren war am Wochenende etwas Kulturprogramm mit Erholung angesagt, weshalb die Hungarologiebegeisterten auf die von Debrecen nicht weit gelegene Hortobágyi Puszta einen Ausflug machten. Neben den typischen Klischees bekamen wir auch durch die Biologen und Zoologen des Nationalparks einen interessanten Einblick in das Pflanzen- und Tierreich der Steppenlandschaft in der Tiefebene. Das ungarische Wollschwein (Mangalica) bekamen wir auch zu Gesicht! In Debrecen hat sich über das Jahr wenig verändert: Die Renovierungen im Kossuth und Tóthfa Kollégium sind zu ende, selbst die Leveles Csárda und Kismandula Cukrázda sind in Betrieb. In der Megyessy Sétány wurde anlässlich des 10. Todestages von Wass Albert eine Statue zu seinem Ehren aufgestellt und im Békató (Froschteich) tummeln sich im Nagyerdő (Stadtwald) neben den alteingesessenen Fröschen und Fischen seit kurzem auch Wasserschildkröten (Teknősbéka). Am letzten Tag gab es noch einen Zwischenstopp in Budapest. Eine Fotoreportage aus Debrecen und der Puszta…
tweet Facebook
|
|
02
Jun
|
|
Mottogeberin für das IP URSULA war die Bärin, welcher bei den finno-ugrischen Völkern große mythologischer Bedeutung zugemessen wird. So kam es am letzten Nachmittag zum ehrwürdigen Satz: The honeypot is empty – der letzte Tag in Stadtschlaining wurde noch groß gefeiert, bevor die Konferenzteilnehmer nach Wien zur Schlußkundgebung aufbrachen. Ein paar Fotos vom IP-Ausklang…
tweet Facebook
|
|
31
May
|
|
Nun man möchte als Wiener meinen doch die Lokalitäten seines Musikgeschmacks innerhalb seiner Heimatstadt zu kennen – aber da wird man durch Berliner Teilnehmerinnen des IP URSULA eines Besseren belehrt und lernt so neue Lokale in seiner eigenen Wiener Heimatstadt an Orten kennen, wo man eigentlich einen Mistkübelraum erwartet hätte. So geschah es am Samstag, als wir die Donau – Verzeihung – das Donau – hinter dem Museumsquartier neben dem Notausgang des Leiner Möbelhauses entdeckten. Eine Berlinerin gab uns den Tipp, wir sollten mal dorthin schauen – da spiele es so geniale elektronische Musik die wir mögen und das Ambiente sei phänomenal. Nun, zuerst im Leopold wollten wir dann zu jenem neuen unbekannten Ort der Donau (sic!) wechseln, waren aber etwas verstört, als wir an jener Adressangabe abgesehen von einer Brandschutztüre mit ein paar Mistkübeln davor nichts fanden, was auf ein Lokal jeglicher Art hindeuten würde. Nichts. Plötzlich, in jener Minute, als wir uns schon auf den Weg weiter Richtung Mariahilferstraße machten, öffnete sich jene in Grau gehaltene Brandschutztüre und anstelle der zu erwartenden Mistkübler, die für jene Zeit etwas skurril gewesen wären (1 Uhr nachts) – kamen ein paar Leute aus dem Raum hinter der Türe mit Cocktailgläsern in der Hand begleitet von den Beats einer Drum & Base DJ Session – Ach, das muss es sein – dachten wir uns und schlüpften durch den offenen Türspalt in die dahinter liegenden Räumlichkeiten. Wir sind da. Die Donau. Nein, wurden wir aufgeklärt – DAS Donau. Das sei DAS Donau und nicht DIE Donau. Das sei ein großer Unterschied, machte uns der Türsteher aufmerksam. Gut, wir gingen weiter in die Tiefe von das/der/die Donau und fanden uns in einem großen Saal mit Säulen, bunten Bildprojektionen umhüllt von einem Soundteppich wieder, der uns in den Bann zog. Meine Pariser und Paduaer Kolleginnen und Kollegen – Ester, Lorenzo, Nina und Elena waren so wie ich vom Raum begeistert, nahmen Platz lauschten der Musik und schlürften Cocktails bis rund 3 Uhr nachts, als wir dann doch heimwärts aufbrachen. Der nächste Morgen war der große Tag des Abschieds – die große Abreise heimwärts. Sehr traurig marschierten wir die Mariahilferstraße runter, wo sich dann unsere Wege trennten. Aber es wäre nicht Wien wenn wir dabei nicht zufällig, Nicklas, einen medizinisch-informatischen Studienkollegen getroffen hätten. So ein Zufall. Ein ausführlicher Fotobericht schildert den Abend, der am Unicampus begann, seine Fortsetzung in DAS Donau fand und auf der Mariahilferstraße leider etwas traurig endete…
tweet Facebook
|
|
29
May
|
|
Nach dem IP Ursula in Stadtschlaining gab es bis zur Abschlussveranstaltung in Wien einen Tag frei, der durch das schöne Wetter richtiggehend am Ufer des Donaukanales genossen wurde, bevor es am Abend zu einer Darbietung von Péter Eszterházys Werk Egy Nő – Eine Frau – mit der Schauspielerin Dorka Gryllus – ins Collegium Hungaricum an der Salztorbrücke ging. So wie mit den Italienern und Französinnen lernte ich auch mit den Berlinern Wien von einer anderen Seite kennen – besser gesagt von Favoriten, einem Bezirk, den ich eher von Tichy, Siemens und dem Kaiser-Franz-Josefs-Spital, dem Böhmischen Prater, dem Thermalbad und Kurbad Oberlaa und Laaerberg kenne. Ausgegangen bin ich in Favoriten am Abend noch nie, außer vielleicht zum Chinesen am Reumannplatz oder in der Kurkonditorei Oberlaa. Nun man möchte meinen, Favoriten böte neben paar Beisln und Wettbüros nichts an nächtlicher Unterhaltung - dem war aber nicht so, als wir auf der Laxemburgerstraße, Höhe Quellenstraße eine große Bar mit Spielorgel (!) im eigenen Separé vorfanden. Der Ober überließ uns dann gleich dieses adrette Zimmer mit flauschigen Möbeln und wir verbrachten gemeinsam einen lustigen Abend bis zum Morgenanbruch. Zu so einem langen Tag gibt es gleich mehrere Fotoreportagen:
tweet Facebook
|
|
26
May
|
|
Der Eurovision Songcontest, der in Österreich durch die Nichtteilnahmen und den österreichischen Rekorden an letzten Plätzen langsam die Bedeutungslosigkeit eines Sack Reises in China übertrifft, bekam in Stadtschlaining – der zweitkleinsten Stadt Österreichs – neue Anhänger. Nicht nur hinter der Fernsehröhre schwitzten die Teilnehmer in Belgrad beim Versuch ihrer mehr oder weniger Singen anmutende Darbietung zu präsentieren – auch in Stadtschlaining schwitzten die IP URSULA Teilnehmer beim Daumendrücken für ihre Favoriten. Als dann nach einen mehrstündigen Abstimmslalom endlich “RUSSIA” zu hören war, kam bei Vielen ein erleichtertes Aufatmen – die Anderen nahmen es gelassen. Eine Fotoreportage vom gruppendynamischen Daumendrücken…
tweet Facebook
|
|
25
May
|
|
Nach dem gestrigen Ausflug ins benachbarte Bad Tatzmannsdorf fuhren wir heute mit einem gemieteten Bus und etwas zerstreuten unorientierten Fahrer nach Szombathely und Köszeg. Annkatrin aus Hamburg, Rajni aus Estland, Vasily aus Mari El (Sibieren) und ich schauten uns mit einigen anderen Studenten von der Universität Tartu (Estland) die zwei Städte an, die im Vergleich zu Stadtschlaining als Großstädte erschienen. Eine Fotoreportage von unserem Ausflug…
PS: Für mich war es die erste Fahrt ohne Passkontrole in das neue Schengenland Ungarn – die Esten staunten nicht schlecht, als wir ohne Passkontrolle in das finno-ugrische Land der Magyaren fuhren
tweet Facebook
|
|
24
May
|
|
Eine Karawane finno-ugrischer Gelehrter und Studenten zog von ihrer seit einer Woche vertrauten Heimat Stadtschlaining gegen Westen nach Bad Tatzmannsdorf, wo sie die gut erhaltenen Überreste vergangener magyarischen, slawischen und deutschen Siedlungen erblickten. Der Hunger nach der Wanderung war groß – die entdeckten Siedlungen aber ausgestorben und leer – nichts eßbares zu finden. Sie zogen hungrig mit knurrenden Mägen weiter – erblickten dann aber alsbald eine rettende Scheune, in der Bad Tatzmannsdorfer Eingeborene fremde Gäste gastfreundlich bewirteten. Wie eine Horde fielen sie in das Quartier ein und verzehrten alles, was ihnen angeboten wurde. Mit gefüllten Mägen ging es dann noch heimwärts. Eine Fotoreportage vom Zug der Finno-Ugrier durch das Burgenland…
tweet Facebook
|
|
06
Mar
|
|
Die Debreceni Nyári Egyetem ist zusammen mit der Universität Debrecen durch einen eigenen Stand auf der BeSt Bildungsmesse in Wien in der Stadthalle vertreten. Dieses Semester ist überhaupt etwas besonderes – so verbringen aus Debrecen neben den Gastprofessoren Prof. István Dobos und Pál Varga auch mehrere Studienkolleginnen, die ich dort kennenlernte ihr Auslandssemester hier in Wien. Wie es der Zufall so mag traf ich Katalin aus Debrecen, die hier in Wien für ihr Doktorat forscht und besuchte mit ihr József, Karcsi und Emese auf dem Stand der Uni Debrecen.
tweet Facebook
|
|
|