Willkommen bei Fuchur
Das tägliche Blog von Andreas Pöschek

Archiv für das Thema ‘Studieren’

14   Aug

Kiejtési VersenyHeute fand im Kreis der Debreceni Nyári Egyetem ein Wettbewerb in schöner ungarischer Aussprache statt. Dabei ging es darum, einen Text mit möglichst guter Aussprache akzentfrei auf Ungarisch wiederzugeben. Ich startete als Nummer 12 mit Petöfi Sándors Gedicht Anyám Tyúkja (Das Huhn meiner Mutter) Auch Michi – sie startete als Nummer 1 – und Christina aus Wien waren mit dabei. Wen die Jury zum Gewinner kürte erfahren wir auf der Abschiedsfeier am Freitag – bis dahin heißt es sich zu gedulden und die >>> Fotos vom Wettbewerb anzuschauen…

Das Gedicht:

Anyám Tyúkja 

Ej, mi a kő! tyúkanyó, kend
A szobában lakik itt bent?
Lám, csak jó az isten, jót ád,
Hogy fölvitte a kend dolgát!

Itt szaladgál föl és alá,
Még a ládára is fölszáll,
Eszébe jut, kotkodácsol,
S nem verik ki a szobából.

Dehogy verik, dehogy verik!
Mint a galambot etetik,
Válogat a kendermagban,
A kiskirály sem él jobban.

Ezért aztán, tyúkanyó, hát
Jól megbecsűlje kend magát,
Iparkodjék, ne legyen ám
Tojás szűkében az anyám. –

Morzsa kutyánk, hegyezd füled,
Hadd beszélek mostan veled,
Régi cseléd vagy a háznál,
Mindig emberűl szolgáltál,

Ezután is jó légy, Morzsa,
Kedvet ne kapj a tyúkhusra,
Élj a tyúkkal barátságba'…
Anyám egyetlen jószága.

Petöfi Sándor
Vác, 1848. február

 

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12   Aug

Skanzen NyíregyházaDer letzte Ausflug vor der Heimreise führte uns in den Norden bis in die heutige Slowakei und verband einige geschichtlich wichtige Orte. Im Skanzen (Freilichtmuseum) von Nyíregyháza bekamen wir zusammengesammelte alte Bauernhäuser zu sehen und konnten uns so in die Lebenssituation im 19. Jahrhundert versetzen. Anschließend besuchten wir das Renaissance-Schloß Pácin, welches sich mit dem Druck der Bibel auf Ungarisch unter Károlyi Gáspári verbindet. Den nördlichen Höhepunkt unserer Reise machte das Schloß Borsi (Borša) – dem Geburtshaus vom großen Rákoczi II. Ferenc (Franz), der 1772 für die Freiheit der Ungarn kämpfte. Das Schloß, dass heute nach der Nutzung als Getreidespeicher, Militärlager und Krankenhaus in einem sehr verwahrlosten Zustand sich befindet hat inmitten der Ruine die hölzerne Wiege, in der Rákoczi als kleines Kind lag. Da uns so viel Zeit überblieb, beschlossen wir die andere Gruppe von uns in Sárospatak einzuholen und dann mit ihnen gemeinsam nach Tokaj zu fahren. So konnten wir auch die Burg von Rákoczi besichtigen, indem noch heute ein Baum wächst, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. In Tokaj angekommen hatten wir einen Wandertag im 5 km langen Weinkeller unter der Erde, bevor wir dann bei vielen guten Tokajer Weinen ein traditionell ungarisches Nachtmahl serviert bekamen. >> Viele Fotos – von Pácin, über Borsi, Sárospatak und Tokaj sieht man hier…

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10   Aug

Paprikás KrumplifőzésDie Wiese neben dem Kollégium verwandelte sich am 8. August in einen großen Lagerplatz, als in rund 10 Bográcskesseln Paprikás Krumpli – in Österreich als Kartoffelgulasch bekannt – um die Wette kochten. Hierbei ging es nicht um Geschwindigkeit, sondern um die Zubereitung einer außergewöhnlichen traditionellen ungarischen Speise. Welches Team bei diesem Wettbewerb gewann, erfahren wir am letzten Abend. Unser Team wurde von Jozsibácsi unterstützt, der kurzerhand den Bogrács komplett für sich einnahm und seine Kochpraxis darin verwirklichte. Es war gar nicht so einfach sich durch alle rund 10-15 verschiedene Paprikás Krumpli durchzukosten, wie man hier auf der Fotoreportage sehen kann…

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10   Aug

Kuba bár Debreceni Nyári EgyetemHeute traf ich mich mit Melinda und Petra, die voriges Jahr in Debrecen mit mir studierten, im Kikötő in Debrecen. Das Kikötő ist eines unserer Stammlokale gewesen, wo wir fast täglich einkehrten. Anschließend ging es noch in die Kubabar, wo wir tanzten – eine Fotoreportage dokumentiert das Geschehen…

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04   Aug

Hortobágy Halásztó TiszatóDer zweite große Ausflug führte uns in zwei Landschaftsgebiete, die eng an die Theiß (Tisza) gebunden sind. Einerseits in die Puszta, die  vor der Theißregulierung bis ins 19. Jahrhundert Auland der Theiß war und andererseits in die Sumpf- und Seegebiete vom Theißsee (Tisza-tó), welcher im Rahmen eines Flußkraftwerkes errichtet wurde. Beide gebiete zählen mit ihren Wasser- und Steppenflächen zu einem Vogelparadies seltener Arten, die wir durch Zoologen vor Ort erklärt bekamen und mit Teleskopen von Beobachtungsposten sehen konnten. Unsere Tour verlief abseits von Kitsch und Pusztaromantik inmitten des Naturschutzgebietes. Um zu den Vögeln zu gelangen fuhren wir mit der Kisvonat (Schmalspurbahn) in das Seengebiet der Hortobágyer Puszta. Einige Fotos zeigen die Landschaft und uns beim Erkunden…

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03   Aug

Szalonnasütés és Retro-Buli a Nyári Egyetemen DebrecenNach zwei Wochen Nyári Egyetem hieß es von rund der hälfte der Gruppe abschied zu nehmen, die nur für zwei Wochen nach Debrecen kam. Bei einem traditionellen ungarischen Ritual, dem Szalonnasütés, einem Brauch wo Speck – oder mehr oder minder Fett – auf einem Spieß über einem offenen Feuer gebraten wird. Abtropfendes Fett wird auf das Stück Brot aufgetropft und zusammen mit Zwiebeln, Paprika und Paradeiser genüsslich unter klarem Sternenhimmel im Kreis um das Feuer mit den anderen gegessen. Pusztaromantik mit Kalorien. Um jene Kalorien abzuarbeiten tanzte man fleißig zu Beats aus den 70er und 80ern in der Retro Buli. Hier gibt es Fotos vom Szalonnasütés und der Retro-Buli…

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03   Aug

Nyári EgyetemDer Unterricht auf der Nyári Egyetem gestaltet sich sehr abwechslungsreich. So behandelt unsere Gruppe am Vormittag literarische Texte wie Novellen und Gedichte bishin zu populären Liedern aus den 80ern. Den Nachmittag über widmen wir uns speziellen Sachthemen wie beispielsweise am Freitag dem Kochen oder Kunstrichtungen aus dem 19. Jahrhundert. Unsere Gruppe aus ungarischen Muttersprachlern ist sehr vielseitig – so nehmen hier Leute aus Slowenien, Kroatien, Polen, Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Österreich teil. Ein paar Fotos berichten von unserer Gruppe und den Kaffeepausen…

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29   Jul

Zum 80. Geburtstag der Debreceni Nyári Egyetem waren alle Teilnehmer zu einem Fest in der unmittelbaren Umgebung von Debrecen geladen. Die Hinreise war ein Ausflug mit der Zsuzsi Kisvonat (Susi Schmalspurbahn). Der Sonntag war ein Spektakel mit Volkstanzgruppen und guter frischen ungarischen Küche direkt vor Ort in der Wildnis gekocht. Eine Reportage berichtet hier mit Fotos von einem schönen gemütlichen Sonntag…

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28   Jul
Kirándulás Debreceni Nyári Egyetem MiskolcDebreceni Nyári Egyetem. Auf dem Programm stand zu lesen Miskolc. Eine Stadt im Nordosten Ungarns, die eher wegen ihre Schwerindustrie und das Hüttenwesen bekannt ist als für ihre Sehenswürdigkeiten. Obwohl die Reise als großen Schlußpunkt in Cserépfalu und weitere Aufenthalte z.B. in Lilafüred – einem sehr schönen Kurort inmitten vom Bükk-Wald und Gebirge – beinhaltete, hieß die Tour Miskolc. Viele zogen es deshalb vor eher nach Eger zu touren als nach Miskolc. Das führte dazu, dass viele Studenten keinen Platz mehr auf der Eger-Liste mehr fanden, weshalb sie sich mit einem Ausflug nach Miskolc abfinden mussten, was aber im Nachhinein betrachtet kein Fehler war – die Tour war schön, wir hatten unsere Freude, was man anhand der Fotoreportage gut sehen kann – sehr international von Japan über Ungarn bishin nach Hietzing und auch Berlin war dieser Tisch bunt gemischt. Weiter zur Fotoreportage…

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27   Jul

Debreceni Nyári Egyetem TáncházDie Debreceni Nyári Egyetem vermittelt nicht nur Ungarisch als Sprache, sondern viel mehr das magyarische Kulturgut durch ein breites Spektrum an speziellen Kursen. So gab es gestern am Abend Táncház, die traditionelle Art in der Gemeinschaft zu tanzen und als Neuling auch die Tänze zu erlernen. Begleitet von einer traditionellen Musikgruppe und einem Tanzlehrpaar schwung man zu Csárdás und Verbunkos neben den Tanzbein den ganzen Körper im Takt zu Musik aus Szatmár. Hier geht es zur Fotoreportage…

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24   Jul

Debreceni Nyári EgyetemNach einem halben Jahr Debrecenabstinenz wieder Debrecen! Am Sonntag begann die Sommeruniversitaet in Debrecen, zu der Michaela und ich aus Wien anreisten, um hier vier Wochen uns tagtaeglich mit Ungarisch auseinanderzusetzen. Am Montag gab es bereits die erste richtige Buli – zu Deutsch: Feier, Neudeutsch: Party, bei der auch einige ungarische Platten erklangen – zu unserer großen Freude. Und so sieht man uns in geselliger Laune tanzend und amuesierend auf den Fotos der Welcome-Party – weiter zu den Fotos….

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30   Jun

Sommerabschlussfeier 2007Wir Hungarologen und die Fennistenkollegen feierten am Freitag den Abschied vom alten Semester bei einem gemütlichen Nachmittag im Hof vor dem Institut. Unsere Lektorin Márta bekam als Andenken für ihre Rosszcsontjai eine kleine Überraschung überreicht. Eine spezielle Fotoreportage berichtet vom Ereignis…

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20   Jun

Seit dem Wintersemester 2004 ging dieselbe Gruppe jede Woche auf die Uni, um gemeinsam Ungarisch zu lernen. Jetzt – 3 Jahre später – versammelte sich jene Gruppe zum letzten Mal bei den Sprachübungen IV. Von rund 30 Beginnern in der ersten Einheit blieb eine Handvoll bis zum Schluß über, die heute unsere beste und liebgewonnene Sprachlehrerin Márta in die große freie ungarische Welt entließ. > Eine kleine Fotoreportage von unserem letzten Unterricht…

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11   Jun

Mit Bianca Achatz und Christina Tanzer wurde ich im Team zur neuen Studienrichtungsvertretung der Finno-Ugristik an der Universität Wien gewählt. Die kommenden zwei Jahre wird es unsere Aufgabe sein uns um die Anliegen der Studententinnen und Studenten zu kümmern. Ein paar Neuigkeiten hierzu gibt es bereits auf der neuen Webpräsenz von uns auf www.finno-ugristik.at 

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01   Feb

Nach langer Zeit gibt es wieder was neues. Diesesmal sogar multimedial einen Videoclip.

Ein Videospot präsentiert die Universität Debrecen:

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