Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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13. August 2010

Komm‘ mit nach Varasdin: Kein Operettenbericht

Posted by fuchur in Kroatien | Länder & Reisen | Musik | Ungarn

VarasdinNicht unweit von der ungarischen Grenze gelegen und auch von Graz aus leicht erreichbar liegt die kroatische Stadt Varaždin (deutsch Warasdin, ungarisch Varasd). Sie gilt als Tor zur historischen Steiermark und mit ihrer Festung als Bollwerk gegen die Osmanen. Berühmtheit erlangte die Stadt durch das Lied „Komm‘ mit nach Varazdin, solange noch die Rosen blühn’…“ aus der Operette Gräfin Marica von Emmerich Kálmán. Viel hat die Stadt mit der Operette nicht gemein, auch wenn sie mit ihrer Altstadt Barock geprägt ist und seit einigen Jahren in neuem Glanz erstrahlt. Einzig allein die Konditorei Gräfin Marica erinnert mit ihren Marica-Pralinen (nein, keine Kugeln) an die Operette. Dafür begrüßt ein seltsamer Kauz‘ im Frack und Zylinder die Passanten mit seiner Drehorgel, wie im Bildbericht zu sehen ist.

Die ungarische Fassung der Operette kennt seltsamerweise Varasdin nicht, denn dort fährt man nicht nach Varasdin, sondern ins schöne Kolozsvár (Klausenburg, Cluj Napoca) in Siebenbürgen: Es heißt frei übersetzt: „wie schön ist Kolozsvár – diese Stadt ist so wunderbar…“

Jetzt Schluss mit Operette, weiter im Bildbericht mit Ansichten von der Stadt Varazdin…

Nach Teplitz-Schönau, Csernowitz, Temesvár und Iglau ein weiteres Highlight in der k. & k. Rundreise…

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