Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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2. Mai 2009

Zum Ursprung der Großen Krems und des Kamp im Waldviertel

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Kamp im HöllfallEine ausgedehnte Tour durch das Waldviertel führte an die Quelle der Großen Krems und zum Ursprung des Kamp. Die Krems hat ihr Quellgebiet in der Nähe der sogenannten Vordereren und Hinteren Waldhäuser südlichen von Traunstein und etwas westlich von Martinsberg. Dort windet sich der Fluss noch als kleines Bächlein und entspringt hier einem etwas sumpfig anmutenden Waldstück, wo auch ein mooriger Teich mit vielen Lupinien und Erika anzufinden ist. Eine Waldquelle. Anfang Mai war der Waldboden an manchen Teilen noch mit Schnee bedeckt, wie die Fotos zeigen. Anschließend führte der Weg über Prettes nach Schönbach und dann weiter bei Petrobruck in den Höllfall zum Großen Kamp, der hier mit einem Wasserfall eine tiefe Furche in die Granitfelsen eingeschnitten hat. Im Wald säumen mehrere Häuser hohe Granitfelsen zu Bergen getürmt den Weg, auf denen Kiefern und Föhren sowie seltene Tannen wachsen. Jenen Weg bei der Ruine einer Wassermühle gingen bereits die Pilger am Zellerweg im Mittelalter.

Granitfelsen im Waldviertel beim HöllfallDie letzte Station jener Rundreise war Arbesbach. Ein Ort mit einer Burgruine und einem Turm auf einem Hügel. Darunter die Ortschaft. Solche befestigten Burgen säumten die Flusstäler der Krems und auch des Kamps bis zur Donau – heute noch erhalten sind die Burg Rapottenstein beim Purzelkamp, Teile der Burg Senftenberg, Gars am Kamp und Burg Ottenstein. Die Städte Zwettl und Horn zeigen mit der erhaltenen Stadtmauer noch heute ein Bild der damaligen Befestigungsanlagen.

Weiter zum Fotobericht entlang zum Ursprung des Kamp und der Krems sowie von Schönbach und Arbesbach…

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