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17
Nov
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Julcsi, Ildikó, Edit, Zsófi, Enikő, Zsuzsa, Brigi, Palcsi und ich waren heute abend Geburtstag(e) bei Palcsi feiern. Dabei ging es wieder einmal lustig zu – wir hatten den ganzen Abend unseren Spaß – und mit uns Edits Schildkröten auch, wie man an der Fotoreportage von Palcsi, Enikő und Edit sehen kann. Weiter zur Fotoreportage…
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15
Nov
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Dieses Wochenende (10.-11.11.2006) fand hier in Debrecen das 2. Folkmásfél Volkstanz- und Volksmusikfestival statt. Másfél, was soviel wie einendhalb auf Deutsch bedeutet, wurde hier sogar überzogen: 2 Tage lang wurde ohne Unterbrechung durchgefeiert. Viele Volksmusikgruppen verschiedenster Stilrichtungen und Tanzgruppen aus den einzelnen Ortschaften wirkten mit. Aber auch als Besucher blieb man nicht hocken – alles war in Bewegung! Und weil Bewegung schnell hungrig macht, gab es vor dem Saal ein Bográcsgulyás (Kesselgulasch), Lepcsánka (in Fett herausgebackene Kartoffel-Gemüseknödel), Grammeln uvm. Ich bin jetzt nach dem Wochenende geschafft und benötige zwei Tage Schlaf. Wieso? Schaut Euch die Fotoreportage an…
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10
Nov
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Ildikó, Brigi, Julcsi, Edit, Zsófia, Erzsi, Edit, Palcsi und ich versammelten uns im Tótfakollégium bei Enikő, um ihr zu ihrem Geburtstag zu gratulieren. Noch etwas vom schwungvollen Abend im Retroclub von gestern müde, war der heutige Abend eher ein gemütliches Beisammensitzen bei frischen Palatschinken, Kuchen und Popcorn. Wie jedesmal hatten wir unseren Spaß – Ildikó und Julcsi machten dann noch einen Wettbewerb in Grimassenschneiden, was in der Fotoreportage auch seine Dokumentation fand. Weiter zur Fotoreportage…
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09
Nov
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Nach einer fast zehntätigen Ausgehpause rockte es heftig im neu erkundeten Retroclub in Debrecen. Nachdem Zsuzsa den heißen Tipp zu diesem Club bekam, testeten ein paar standhafte Studenten aus dem Campushotel den Club im Zentrum Debrecens. Erinnerungen an den Country Club in Szombathely wurden wach, als wir zu neuen ungarischen als auch alt bekannten Hits tanzten, sangen und amüsierten. Die Fotoreportage zeigt uns im Club, den wir sicher noch öfter besuchen werden. Weiter zur Fotoreportage aus dem Retro-Club…
Und für all jene, die nicht wissen, was im Country Club in Szombathely war, gibt es hier die "alte" Fotoreportage aus dem Jahr 2005…
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27
Oct
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Ich staunte am Wochenende nicht schlecht, als ich bei einem Spaziergang durch das Stadtwäldchen in Budapest (Városliget) hinter dem Hősők tere den Eislaufplatz mit eislaufenden Leuten sah – bei plus zwanzig Grad Celsius! Etwas ungewöhnlich.
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26
Oct
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Am Donnerstag trafen sich Julcsi, Ildikó, Enikő, Edit, Zsófi und ich bei Palcsi. Wir spielten Risiko, kochten Rakott Krumpli (eine Art Erdäpfelauflauf mit Kolbász) und hatten einen gemütlichen Abend. Siehe auch die Fotoreportage, wie es Palcsi schafft Julcsis chinesisches Reich von dutzenden von Streitkräften auf ein Mann zu reduzieren. Hier die Fotoreportage…
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25
Oct
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Was in Wien der Prater oder der Lainzer Tiergarten, ist in Budapest ein Wald bei der Endstelle der Strassenbahnlinie 41. Die Strecke dieser Strassenbahnlinie ist eine Fahrt aufs Land. Man beginnt die Fahrt im Zentrum Budapests beim Móricz Zsigmond tér und endet am Stadtrand Budapests inmitten eines Waldes. Die Strassenbahnschienen verlaufen zuerst durch die Vorstadt aus Plattenbauten, verlässt diese aber rasch und fährt entlang des Ufer eines Teiches, streift Felder und eine Koppel mit Pferden, bis man nach einer rund 20 minütigen Fahrt durch den bunten Wald an der Endstelle ankommt. Hier gehts zur Fotoreportage…
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24
Oct
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Das letzte Wochenende war ich nicht nur im Zentrum Budapests unterwegs, sondern machte einen kleinen Abstecher nach Alt-Buda, dem frühen Kern der einen Stadt von Budapest. Dieser alte Kern liegt nicht im Zentrum der Stadt, sondern etwas abseits am Donauufer in der Nähe der Árpád híd (Brücke). Dort entsteht ein Kontrast zwischen alten kleinen Häusern aus dem 18. sowie 19. Jahrhundert und typischer Ostblockarchitektur der Plattenbauten aus den 60-er und 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts. Das Ganze übertrumpft noch die Ausgrabungen der römischen Stadt Aquincum, dem antiken Vorläufer Budapests. Man sieht ein römisches Amphietheater – oder seine Reste – umgeben von alten Biedermeierhäusern – und im Hintergrund lugt die 8-stöckige Plattenburg hervor. Óbuda war sehr leer – nur eine Katze empfing uns auf einem Autodach, der ich diese Fotoreportage widmen möchte Hier gehts weiter zur Fotoreportage von Óbuda…
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23
Oct
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Während die Studenten der Technischen Universität in Budapest am Nachmittag im Rahmen einer Gedenkfeier ein Denkmal für die gefallenen Studenten von 1956 feierlich enthüllten, kam es an vielen anderen Plätzen in der Innenstadt zu Auseinandersetzungen zwischen radikalen Gruppen von Demonstranten mit der Polizei. Als Besucher der einzelnen Ausstellungen merkte ich von den Auseinandersetzungen anfänglich gar nichts – die Stadt war friedlich. Durch die Anwesenheit der vielen internationalen Staatsrepräsentanten gab es vermehrtes Polizeiaufkommen, aber mehr war nichts Außergewöhnliches zu bemerken. Am Montag Nachmittag begann jedoch die Lage zu eskalieren. Hier gibt es ein Video von der Panzerfahrt der ausschreitenden Demonstranten zu sehen…
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22
Oct
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Wie die Spaziergänge von heute und gestern gezeigt haben, gibt es in Budapest derzeit keinen Fleck, wo man nicht zumindest eine Fahne wehen sieht. Selbst das Donauufer ist von der Margithíd beginnend bis zur Erzsébethíd ein langes hohes rot-weiß-grünes Band, das von verschiedenen Künstlern gestaltet wurde. Selbst das schönste größte Gebäude an der Donaupromenade, das Parlament, strahlt in der Nacht in ungarns Farben gekleidet. Fotogalerie hier anschauen…
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22
Oct
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Am Sonntag war die Andrássy út Bühne für Situationen während der Revolution 1956. Schauspieler stellten mit Fahrzeugen und Geräten aus jener Zeit das Leben dar. Die Bevölkerung Budapests bishin zu den Freiheitskämpfern und den Flüchtlingen, die nach Österreich flohen sowie den sowjetischen Truppen, fanden alles seines Darstellung. Viele Passanten besuchten jene lebende Ausstellung, die ich hier in einer Fotoreportage dokumentierte…
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21
Oct
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Im Rahmen der Revolutionsgedenkfeiern in Budapest wurden alte Panzer und Fahrzeuge aus 1956 an Originalschauplätzen der damaligen Revolution imn der Umgebung des Corvin köz aufgestellt und mit Schauspielern besetzt, die Szenen aus der Revolution nachstellten. Corvin köz zählt zu einem der tragischen Plätze in Budapest von 1956, wo Ungarn hart kämpfend Widerstand gegen die sowjetische Armee leistete. Zoli und ich wurden von Studenten in einem offenen Laster hinaufgezogen und fuhren mit rot-weiß-grünen Fahnen winkend durch die Straßen von Budapest, so wie sie es auch vor 50 Jahren taten. Passanten und Schaulustige winkten und jubelten uns vom Straßenrand sowie aus den Fenstern der Häuser zu, als ob es vor 50 Jahren wäre. In einem Fotobericht habe ich dieses friedliche Schauspiel hier dokumentiert…
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21
Oct
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Angekommen in Budapest traf ich mich mit Zoli und fuhr zu allererst eine Runde mit neuester und vor allem Europas längster Straßenbahngarnitur – dem neuen Combino. Anschließend begannen wir eine Tour zu den Schauplätzen der Revolution vor 50 Jahren. an vielen Orten herrschte Trauer. Menschen mit gesenkten Häuptern, einer Kerze in der Hand oder vor sich, dachten an ihre im Kampf um die Freiheit Ungarns gefallene Helden. Weiter zur Fotoreportage…
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20
Oct
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Dieses lange Wochenende unternehme ich einen Ausflug nach Budapest, wo ich Zoli von der Sommeruni in Szombathely treffe. Auf dem Programm steht ein Besuch der tragischen Revolutionsstätten aus der Zeit vor 50 Jahren, an denen zwischen 23. Oktober 1956 und 4. November jenes Jahres Geschichte geschrieben wurde. Kílián Laktanya (Kiliankaserne), Corvin köz, Tűzoltó utca,…
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19
Oct
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Das Apolló Mozi (Apollokino) lud diesen Donnerstag in Debrecen zu dem Frankofón Ejszaka – auf Deutsch Frankofone Nacht – ein. Gezeigt wurden von 20 Uhr bis 6 am Morgen alte französische Kultfilme – wie unter anderem den Film Jules et Jim von François Truffaut. So waren Gerard Depardieu – aber auch Oskar Werner aus Wien – hier in Debrecen auf der Leinwand zu Gast. Nach 3 Filmen gab ich aber um 1 Uhr auf und begab mich nachhause, denn um 8 Uhr hatte ich bereits wieder ein Seminar zu Finnugrischer Phonologie auf der Uni, auf dem ich nicht schlafen wollte. Zsófi, Enikő, Zsuzsa, Nóri und Gergő blieben bis zum Morgen mit Decken und Kaffee ausgestattet im Kino.
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