Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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14. Juni 2012

Als wir in Bremen ankamen erwarteten uns sprichwörtlich nur die Stadtmusikanten, denn die Straßen und Plätze waren wie ausgestorben und verlassen. Dies gab die ideale Gelegenheit einen fotografischen Eindruck der historischen Altstadt festzuhalten bevor nach dem Fußballspiel Bremens Straßen im Freudentaumel erwachten. Bremens Altstadt menschenleer. Ein Fotobericht…

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13. Juni 2012

Göttingen

Die Universitätsstadt Göttingen hat mit der Reformation, der Peregrination und der Entwicklung des ersten Pressewesens im Königreich Ungarn eine sehr große Bedeutung. Matthias Rát kam nach Göttingen und brachte von hier den Geist zur Gründung der ersten ungarischen Zeitschrift nach Pozsony (Bratislava bzw. Preßburg, heute Slowakei, damals zeitweise Hauptstadt des Königreich Ungarns) um dort den Magyar Hírmondó herauszugeben.

Auch heute spürt man die Anwesenheit von Gauß, Heyne, Habermas, Pauli, Riesz, Heisenberg, Schlözer, Husserl, Schopenhauer und andere ehemalige Universitätsangehörige wenn man so wie bei unserem Besuch durch die Straßen der Göttinger Innenstadt mit ihren Fachwerkhäusern schlendert. Auf der Durchreise nach Bremen besuchte ich Torsten und lernte so auch die Gänseliesel kennen, die bei der Promotion neuer Doctores eine große Rolle spielt. Ein Fotobericht aus Göttingen…

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2. Juni 2012

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Eine Trompete, ein Saxophon, Schlagzeug und eine durchdringende Gesangsstimme vereinten sich mit dem virtuosen Elektroklangkünstler Parov Stelar zu einer Klangwolke, die mit ihrem abwechslungsreichen Improvisationen die Tabakfabrik erfüllten. Das Publikum war begeistert und swingte im Takt der Musik exstasisch mit. Als Unterstützung traten vor Parov Stelar die Linzer Musiker A. G.  Trio, Mister Wu und La Rochelle auf. Die Musik lässt sich hier im Blog ohne der Atmosphäre schwer wiedergeben, als Ersatz folgen Fotos im Fotobericht von der speziellen Architektur der Tabakfabrik.

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24. April 2012

Die Hungarologiestudierende gemischten Semesters unternahmen unter der Leitung unserer Literaturlektorin Dr. Brigitta Pesti eine Exkursion zum Ungarischen Nationaltheater nach Budapest, wo wir eine außergewöhnlich informative Führung mit Einblicken hinter die Bühne des Hauses bekamen und uns die neue Interpretation Bánk Bán Junior des ungarischen National-Historienepos Bánk Bán besuchten. Eine sehr moderne freie – und insbesonders nasse Inszinierung mit viel Wasser als beherrschendes Bühnenelement neben der rohen Gewalt, die nach und nach sämtlichen Protagonisten widerfährt und das Wasser im Zeichen von Mord blutrot färbt.

Neben dem Theaterbesuch nutzten wir am Abend die Zeit um im Illegal! zu sein und den legendären Szimplakert mit seiner Musik und Athmosphäre zu genießen.

Am Folgetag entdeckte ich in einer Gasse nicht unweit der großen Synagoge in der Dohnányi utca eine verfallene Synagoge nicht weit von der Király utca. Sie soll demnächst revitalisiert und wieder mit Leben gefüllt werden. Fotos in der Galerie dokumentieren den derzeitigen Zustand.

Ein Bericht von der Exkursion in Fotos….

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29. Oktober 2011

Die Tageszeitung KURIER berichtet in seiner heutigen Tagesausgabe über die Erfolge der österreichischen Mannschaft bei den Abilympics in Seoul:

Abilympics: Österreicher holen zwei Silbermedaillen
Berufsweltmeisterschaft – Mit zwei Silbermedaillen stellte Österreich bei den internationalen Berufswettbewerb en für Menschen mit Behinderungen, den Abilympics, das erfolgreichste europische Team. Der Wiener Andreas Pöschek sicherte sich im Bewerb Studiofotografie den zweiten Platz, ebenso wie Rudolf Jochum aus Vorarlberg im Bewerb Holzschnitzen. Mer als 1000 Teilnehmer traten in Seoul in 40 Berufen zum Wettbewerb an. 15 österreichische Fachleute mit Behinderungen stellten bei den Wettkämpfen in neun Disziplinen ihr großes berufliches Können unter Beweis.  Die nationale Ausscheidungsbewerbe werden von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA veranstaltet. Den Siegern wurde die Teilnahme an den Abilympics ermöglicht.

Fotos vom Pressetermin in Seoul…

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16. Oktober 2011

Die letzte Station auf unserer Transsib-Asienreise war Russlands Hauptstadt Moskau. Ein kurzer Zwischenstopp gab Zeit für einen Rundgang in der Stadt, wobei wir ursprünglich den Kreml besuchen wollten. Letzteres gelang uns nicht, da Herr Putin Medwedjew das große Erlöser-Tor (Spasskaya Turm Спасская башня) geschlossen hatte. Am Roten Platz (Красная Площадь, Krasnaja Ploschtschad) war emsiges Treiben mit Vorbereitungen oder Abbauarbeiten für eine Veranstaltung mit einer Konzertbühne. Wir sahen zum ersten mal jene Kulisse, die wir noch aus Kindheitstagen zu Zeiten des Kalten Krieges aus den Nachrichten des ORF mit den Berichten der Journalistin  Barbara Coudenhove-Kalergi kannten: Die Basiliuskathedrale mit den vielen bunten-golden glänzenden Zwiebeltürmen. Auf dem Weg zum Flughafen sahen wir noch das gerade fertig renovierte große Bolschoi-Theater (Большой театр) – für einen Besuch des Balletts reichte die Zeit leider nicht mehr. Ein Bildbericht gibt einen Eindruck über unseren Besuch in Moskau…

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12. Oktober 2011

Auf unserer Reise von China westwärts nach Europa durchquerten wir bereits die Mongolei wo wir zehn Tage mit einem Jeep das Land erkundeten. In Ulanbaatar bestiegen wir den Zug Nr. 6 der Transsibirischen Eisenbahn auf unserer nächsten Etappe Richtung Irkutsk und Baikalsee. Die Bahnfahrt dauerte wieder zwei Tage, wobei die Zeit mit der landschaftlichen Änderung sehr schnell verging. Die Steppen der Mongolei wichen bald den Birkenwälder der sibirischen Taiga und Tundra bis wir dann am folgenden Tag auf einer Seite nur mehr Wasser sahen: Wir waren am Ufer des Baikalsees angekommen. Während der Reise machten wir Bekanntschaft mit einem frisch verheirateten Paar aus Graz bzw. Linz bei ihrer Hochzeitsreise mit der Eisenbahn rund um die Welt. Das Bild hier zeigt die Ankunft mit der Lok in Irkutsk am Bahnhof. Ein paar Eindrücke von unserer Reise mit der Transsib von Ulanbaatar nach Irkutsk und Baikalsee…

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10. Oktober 2011

Nähert man sich von Ulanbaatar in den Gorkhi-Terelj Nationalpark so ändert sich die Landschaft zu einer mit Granitfelsen durchsetzten Hügellandschaft mit Tälern und Flüssen. In einem dieser Täler im sogenannten „Guru-Komplex“ wohnt eine riesengroße Schildkröte aus Stein, die das ganze Tal überragt. Der erste Anblick erinnert ein wenig an die Schildkröte Morla beim Hornberg in den Sümpfen der Traurigkeit aus der Unendlichen Geschichte. Jedoch war bei uns keine Traurigkeit im Tal zu spüren und auch die Sonne lachte durch das Tal. Den besten Eindruck über die Größe jener steinernen Schildkröte sieht man am Vergleichsbild mit Clarissa in der Fotoreportage.  Die Fotoreportage vom Turtle Rock im Gorkhi-Terelj Nationalpark in der Mongolei…

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9. Oktober 2011

Auf unserer Mongoleiexpedition übernachteten wir stets in Jurten bei Nomaden. An einem Abend luden uns die Familie des Freundes unseres Chauffeurs zu einem gemütlichen Abendessen in ihre Jurte ein. Traditionell wurde das Essen vor uns zubereitet und wir genossen einen recht amüsanten Abend im Gespräch mit den Gastgebern. Wir erfuhren viel über das Leben in der Mongolei, bekamen Bilder gezeigt und sangen zum Schluss gemeinsam Lieder aus Österreich und der Mongolei. Es fiel uns schwer am folgenden Tag die gemütliche Jurte zu verlassen um nach Ulan Baatar aufzubrechen. Eine Fotoreportage vom Abend aus der Jurte…

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8. Oktober 2011

Eine längere Etappe unserer Expedition bildete die Fahrt durch das Orchon-Tal flussaufwärts den Orkhon-Fluß zu seinem gewaltigen Wasserfall. Das breite Tal zeichnet sich durch seine abwechslungsreiche Landschaft von anfänglichem Granitgebirge bishin zu vulkanischen Bergmassiven aus. Die Berghänge sind neben großer Granit- und Vulkansteinbrocken mit Lärchenwäldern übersät. Auf dem grünen Talboden leben verstreut Nomaden in Jurten mit ihren Herden aus Pferden, Rindern, Ziegen und Schafen. Dazwischen schlängelt sich der immer breiter werdende smaragdgrüne Orkhon-Fluß. Auf unserer Reise begegneten wir Hirten mit ihren Herden sowie lustigen mongolischen Bergführern. Die Zeit im Tal wohnten wir bei einer mongolischen Nomadenfamilie nicht weit vom Wasserfall. Eine Fotoreportage von unserer Reise durch das Orchon-Tal in der Mongolei…

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6. Oktober 2011

Die Mongolei ist über weite Landstriche bis auf vereinzelte Nomaden in Jurten menschenleer. Hin und da gibt es doch nach 200 Kilometern Fahrt eine Siedlung, die ein wenig an die Zeit des Wilden Westens erinnert. An einer geraden Straße versammeln sich verschiedene Geschäfte und Lokale – Saloons – die für die Pausen Durchreisender als Herberge dienen. In den meisten Geschäften bekommt man neben den eigentlichen Waren noch Süßigkeiten. Als wir bei der Reise nach Kharkhorin (Karakorum) in einem dieser Dörfer Mittagspause machten, empfing uns folgende Idylle – zu sehen im Fotobericht… 

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6. Oktober 2011

Turtle at CharachorinDschingis Khan verlegte zu seiner Regierungszeit das Zentrum des mongolischen Weltreichs nach Kharkhorin, eine Stadt in einer Ebene am Fluss Orchon gelegen. Die Stadt überlebte die Zeit nicht – mit ihr kamen neue Herrscher und Beijing wurde unter Kublai Khan die neue Hauptstadt des mongolischen Reichs (später die chinesische Yuan-Dynastie). Bald wurde Karakorum vergessen und die Stadt verfiel – die Reste wurden als Steinbruch für das heute noch bestehende buddhistische Kloster Erdene Zuu im 16. Jhd. verwendet. Einzig und alleine eine steinerne Schildkröte überlebte den Verfall der Stadt. Ursprünglich stand sie an einem der Eckpunkte der Stadt – heute steht sie mitten auf einem Hügel oberhalb vom Kloster Erdene Dsuu gelegen. Wir besuchten Schildkröte, Ovo und Kloster mit unseren Guides bevor wir dem Fluß Orchon weiter ins Tal folgten. Die Fotoreportage zeigt die Schildkröte, ein Ovo mit wertvollen Rennpferdschädeln  und das buddhistische Kloster Erdene Dsuu mit den Heiligtümern, Stupa und Mönchen…

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5. Oktober 2011

Dank des unermüdlichen Einsatzes und Spürsinns unseres Fahrers ist es uns gelungen die überaus scheuen Takhi Wildpferde (Przewalski Pferd) in der Abenddämmerung im Hustai Nationalpark zu finden. Jene Wildpferde waren um 1960 in der freien Wildbahn ausgestorben und wurden dank eines Wiederauswilderungsprogramms aus Zoobeständen in ihrer ursprünglichen Heimat wiederangesiedelt. Ein Fotobericht von den Wildpferden und unserer Expedition…

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4. Oktober 2011

Von Beijing fuhren Clarissa und ich mit der Transsibirischen Eisenbahn mit dem Zug K23, Wagen Nr. 6 nach Ulaanbaatar,

um dann in der Mongolei mit einem Jeep das Land zu erkunden. Die Fahrt dauerte zwei Tage und war in der Nacht mit Umspuren wegen der unterschiedlichen Spurbreiten zwischen China und der Mongolei unterbrochen. Ein paar Stunden

 


dauerte das Spektakel, bis alle Waggons des Zuges von der chinesischen auf die mongolische Spurbreite umgestellt waren. Das Highlight ab der mongolischen Grenze war der mongolische Speisewagen, der durch seine geschnitzte Holzvertäfelung beeindruckte. Wir machten es uns in unserem Zweibett-Luxusabteil der chinesischen Staatsbahn bequem, dessen Waggon mit einem Kohleofen beheizt wurde und dank eines kohlegefeurten Samovars immer heißes Wasser für einen Tee lieferte. Ein Fotobericht aus Zug Nr. K 23 zwischen Beijing und Ulaanbaatar…

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3. Oktober 2011

Tian'anmen Tor der Verbotenen Stadt in Beijing - PekingEin Rückblick zum Besuch in Beijing auf der Transsibreise im Oktober 2011: Kommunistische Auswüchse war ich bereits aus der Zeit des Ostblocks vor 1989 gewöhnt oder hatte zumindest eine Ahnung damit umzugehen. Auf jene Indoktrininerung und Ergebenheit der Bevölkerung gegenüber dem sozialistischen Machtsystem wie sie in Beijing zu unserem Besuch vorherrschte war ich im 21. Jahrhundert nicht eingestellt. Für die Benützung von stinknormalen Aufzügen österreichischer Bauart in Bahnhöfen benötigte man offizielle gestempelte Genehmigungen am Papier der Bahnhofsgeneraldirektion: Erinnerungen aus dem Zeichentrickfilm Asterix erobert Rom mit dem Passierschein A38 werden wach und zeigen, dass der Film nicht übertreibt. Der Paternosterführerschein an der Goethe Universität in Frankfurt/Main ist ein Klacks dagegen.

Um die chinesische Kultur trotzdem zu entdecken war es notwendig die breiten mit Menschenmassen vollgestopften Straßen zu verlassen und sich in die kleineren Wohnsiedlungen – Hutongs – zu begeben. Dort begegneten wir bei einem morgendlichen Spaziergang die Bevölkerung Beijings im Alltag – wie im Beihai-Park hinter der Verbotenen Stadt, den Menschen für ihre allmorgendlichen Qigong-Übungen nutzten. Eine Fotoreportage aus Beijing…

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