Der tägliche Blog von Andreas Pöschek
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23. Juni 2009

Auf den Spuren der ungarischen Königinnen und Könige: 1. Station Székesfehérvár

Posted by fuchur in Länder & Reisen | Ungarn

Sarg von König Stephan dem HeiligenDen Balaton besuchten wir früher zum Schwimmen und zum Faulenzen. Diesesmal war auch etwas Kulturprogramm angesagt und so besuchten wir zuerst Székesfehérvár (zu deutsch: Stuhlweißenburg, latein Alba Regia Regina, kroat. Stolni Biograd) wo der ungarische Stammesführer Géza 970 die erste ungarische Hauptstadt gründete und wo 1001 sein Sohn, der Heilige König Stephan, gekrönt wurde. Die Stadt war unter den Árpáden und auch nachher bis zum Türkeneinfall 1524 ungarische Krönungsstadt und das Zentrum der weltlichen Macht Ungarns. Doch leider überdauerte die Zeit der anderen Herrschaften wie die Türken und die Habsburger lediglich die kleine Sankt Anna Kapelle. Die ursprüngliche Basilika wurde zerstört und unter Maria Theresia neu aufgebaut, die Burg ging verloren – seitdem prägen Barockbauten das Stadtbild. Das Székesfehérvár zur Landeshauptstadt unter König István wurde ist kein Zufall, liegt doch die Stadt an einem bereits unter den Slawen und Römern bekannten Verbindungsroute Richtung Balkan, Italien, dem Noricum und dem Norden. Auch heute noch ziehen wichtige Auto- und Eisenbahnverbindungen an Székesfehérvár vorbei: Bis zum Fall des Eisernen Vorhangs zogen Karawanen  Deutscher mit Campingwagen und Trabbi aus BRD und DDR von Győr kommend an Székesfehérvár vorbei zum Plattensee. Und die Budapester verkehrten über die Autobahn M7 zu ihren Ferienhäusern und Üdülős am Seeufer des Balatons. Alle auf der Durchreise – so auch wir bis zu jenem Ausflug, wo wir in Székesfehérvár halt machten. Die Fotoreportage berichtet darüber…

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