Willkommen bei Fuchur
Das tägliche Blog von Andreas Pöschek
25   Jun

Balaton Plattensee bei SzántódAm 25. Juni wurde es endlich nach dem Regen soweit warm, dass man sich doch für kurze Zeit in den See trauen konnte. Aber nur kurz, weshalb es ein paar Impressionen rund um den See auf Fotografien gibt. Unter anderem auch von einer verwaisten Lángosbude und dem alten Strand, wo wir früher immer Schwimmen gingen. Weiter zu den Fotos…

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24   Jun

M7-es autopálya Kőröshegyi völgyhíd BalatonEinen imposanten Blick über die Engstelle des Plattensees zwischen Szántód und Tihany bekommt man auf der erst kürzhlich errichteten Autobahnbrücke bei Kőröshegy. Das schaurig-imposante Betonbauwerk mit zahlreichen monströs grauen Stützpfeilern erlaubt einen Blick vom Badacsony bishin über die ganze (!) Halbinsel Tihany mit ihren erloschenen Vulkanbergen und Wäldern. Jene Autobahnbrücke (M7-es autopálya kőröshegyi völgyhíd) spannt einen rund zwei Kilometer langen Bogen über das Tal von Kőröshegy. Während unten das Dorf mit seinen zwei Kirchen (eine hiervon gotisch) schlummert, dröhnt oben der Verkehr am Weg nach Budapest, Siófok oder Nagykanizsa und Kroatien. Man fragt sich, warum so ein kostspielig und nicht gerade ästhetisch anmutendes Brückenwerk hier gebaut werden musste, wo Ungarn in der Pannonischen Tiefebene als brettleben - ohne nennenswerte Berge – gilt. So existieren rings um den Plattensee doch ein paar Hügel – niedrige Berge. Konzipierte man die Autobahn ursprünglich direkt entlang den Sees mit Strecken quer durch die Ortschaften, so besann man sich vor der Fertigstellung vor paar Jahren doch auf eine Lösung abseits der Ortschaften, die jedoch durch die Hügelkette führte, weshalb es dann zu jener “Alpenautobahn” am Balaton kam.

Sie mag für viele Augen ein Schandfleck in der Natur sein, doch hat man von ihr den neusten und einen der schönsten Ausblicke über den Plattensee. Leider gibt es von dieser Aussicht kein Foto, da hohe Eisenpfeiler am Fahrbahnrand ein Stehenbleiben zum Fotografieren verhindern. Wie die Brücke aber verläuft, sieht man auf jenen Fotos…

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24   Jun

BalatonföldvárAuch Balatonföldvár statteten wir einen Besuch ab. Jene Ortschaft ist der nächste Hafen zu Szántód und beherbergt einige Lokale in einer waldigen Parkanlage zwischen Eisenbahnlinie und Seeufer. Im Juni war noch keine Badesaison, so war der Ort ziemlich ausgestorben, abgesehen von ein paar Enten und Fischern am Hafen. Beide suchten in gewisser Weise nach etwas Essbaren. Die Enten mit dem Kopf unter dem Wasser, die Fischer ober Wasser. Wer sich stärken möchte bekommt in Balatonföldvár auch Filterkaffee, wie ein Plakat eines Lokals am Straßenrand einlädt. Ein Fotobericht aus Balatonföldvár…

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23   Jun

Sarg von König Stephan dem HeiligenDen Balaton besuchten wir früher zum Schwimmen und zum Faulenzen. Diesesmal war auch etwas Kulturprogramm angesagt und so besuchten wir zuerst Székesfehérvár (zu deutsch: Stuhlweißenburg, latein Alba Regia Regina, kroat. Stolni Biograd) wo der ungarische Stammesführer Géza 970 die erste ungarische Hauptstadt gründete und wo 1001 sein Sohn, der Heilige König Stephan, gekrönt wurde. Die Stadt war unter den Árpáden und auch nachher bis zum Türkeneinfall 1524 ungarische Krönungsstadt und das Zentrum der weltlichen Macht Ungarns. Doch leider überdauerte die Zeit der anderen Herrschaften wie die Türken und die Habsburger lediglich die kleine Sankt Anna Kapelle. Die ursprüngliche Basilika wurde zerstört und unter Maria Theresia neu aufgebaut, die Burg ging verloren – seitdem prägen Barockbauten das Stadtbild. Das Székesfehérvár zur Landeshauptstadt unter König István wurde ist kein Zufall, liegt doch die Stadt an einem bereits unter den Slawen und Römern bekannten Verbindungsroute Richtung Balkan, Italien, dem Noricum und dem Norden. Auch heute noch ziehen wichtige Auto- und Eisenbahnverbindungen an Székesfehérvár vorbei: Bis zum Fall des Eisernen Vorhangs zogen Karawanen  Deutscher mit Campingwagen und Trabbi aus BRD und DDR von Győr kommend an Székesfehérvár vorbei zum Plattensee. Und die Budapester verkehrten über die Autobahn M7 zu ihren Ferienhäusern und Üdülős am Seeufer des Balatons. Alle auf der Durchreise – so auch wir bis zu jenem Ausflug, wo wir in Székesfehérvár halt machten. Die Fotoreportage berichtet darüber…

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23   Jun

Szántód am Balaton - PlattenseeDie Endrődi Sándor utca in Szántód war Jahrelang für mehrere Wochen im Sommer unser Domizil am Balaton (Plattensee). Jeden Tag im und am Wasser sowie die Nachbarn prägten die Jahre. Zuletzt 1995 dort gibt es heuer nach 14 Jahren nach langer Zeit ein Wiedersehen mit Orsi, Réka, Anna, Peti, Pali, Adrienn, Jánoska, Huginéni, Lauranéni, Marianéni,… Der erste Eindruck nach sooo langer Zeit vom Balaton – von jenem Steg, wo wir immer ins Wasser gingen…

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