Willkommen bei Fuchur
Das tägliche Blog von Andreas Pöschek
02   May

Kamp im HöllfallEine ausgedehnte Tour durch das Waldviertel führte an die Quelle der Großen Krems und zum Ursprung des Kamp. Die Krems hat ihr Quellgebiet in der Nähe der sogenannten Vordereren und Hinteren Waldhäuser südlichen von Traunstein und etwas westlich von Martinsberg. Dort windet sich der Fluss noch als kleines Bächlein und entspringt hier einem etwas sumpfig anmutenden Waldstück, wo auch ein mooriger Teich mit vielen Lupinien und Erika anzufinden ist. Eine Waldquelle. Anfang Mai war der Waldboden an manchen Teilen noch mit Schnee bedeckt, wie die Fotos zeigen. Anschließend führte der Weg über Prettes nach Schönbach und dann weiter bei Petrobruck in den Höllfall zum Großen Kamp, der hier mit einem Wasserfall eine tiefe Furche in die Granitfelsen eingeschnitten hat. Im Wald säumen mehrere Häuser hohe Granitfelsen zu Bergen getürmt den Weg, auf denen Kiefern und Föhren sowie seltene Tannen wachsen. Jenen Weg bei der Ruine einer Wassermühle gingen bereits die Pilger am Zellerweg im Mittelalter.

Granitfelsen im Waldviertel beim HöllfallDie letzte Station jener Rundreise war Arbesbach. Ein Ort mit einer Burgruine und einem Turm auf einem Hügel. Darunter die Ortschaft. Solche befestigten Burgen säumten die Flusstäler der Krems und auch des Kamps bis zur Donau – heute noch erhalten sind die Burg Rapottenstein beim Purzelkamp, Teile der Burg Senftenberg, Gars am Kamp und Burg Ottenstein. Die Städte Zwettl und Horn zeigen mit der erhaltenen Stadtmauer noch heute ein Bild der damaligen Befestigungsanlagen.

Weiter zum Fotobericht entlang zum Ursprung des Kamp und der Krems sowie von Schönbach und Arbesbach…



25   Apr

An diesem Tag hatte man die Gelegenheit um 7:30 von Wien Südbahnhof Ost bishin nach Martinsberg-Gutenbrunn bzw. Sallingberg in einem Stück mit der Bahn zu reisen. Der Verein Landesbahn fuhr hierzu mit einer ÖBB 5042.14 (SGP VT 42.14)  über die Erdberger Lände, die Floridsdorfer Hochbahn, Stockerau und Absdorf-Hippersdorf bis zur Franz-Josefs-Bahn über Sigmundsherberg nach Schwarzenau. Hier bog der Dieseltriebwagen in Richtung Lokalbahn Zwettl-Martinsberg ab. In Zwettl gegen 11.07 Uhr angekommen gab es eine zweistündige Pause, wo man den alten Dieseltriebwagen am Bahnhof Martinsberg-Gutenbrunn der Lokalbahn Schwarzenau-Zwettl-MartinsbergEisenbahnviadukt über die Stadt und dem Kamp betrachten konnte. Am Bahnhof Zwettl traf man auch auf einen neun Schienenbus ÖBB 5047 sowie die Dampflokomotiven 92.2271 und 93.1434 des Martinsberger Lokalbahnvereins Bahnhof Heizhaus Zwettl. Nach der Mittagspause befuhr man noch die Strecke mit planmäßigen Personenverkehr über dem Kamp bzw. über dem Viadukt in Zwettl Stadt (Syrnau). Ab hier dann ging es außerfahrplanmäßig auf der seit dem 28. September 1986 für den Personenverkehr aufgelassenen Strecke über Schönau, Waldhausen, Grafenschlag, Neuhof-Ottenschlag bis nach Martinsberg-Gutenbrunn. Normalerweise verkehren hier nur Güterzüge mit Holz, Müll und Heizöl. Wie die Fotos zeigen erinnert die Strecke mit ihren Viadukten und Schluchten zum Teil an Gebirgsstrecken – so in der Nähe zum Ritschgraben zwischen der Haltestelle Kaltenbrunn und dem Bahnhof Grafenschlag und dem Viadukt über das Kremstal und die Große Krems beim Weyrerteich bei Ottenschlag (Bernreith, Biberschlag). ÖBB 5042 auf der Lokalbahn Schwarzenau-Zwettl-MartinsbergZwei Stunden nach der Abfahrt in Zwettl kam man in Martinsberg-Gutenbrunn an, wo man bis zum letzten Meter und dem Schluss jener Lokalbahnlinie fuhr, anschließend ging es retour. Wir stiegen beim Bahnhof Grafenschlag aus, wo es dann mit dem Auto weiter nach Sallingberg ging. Ein nicht alltäglicher Fotobericht von der Eisenbahnstrecke und der Zugfahrt, wo es sonst keinen Personenverkehr gibt…



14   Apr

Unweit von Ottenschlag befindet sich bei Bernreith der Weyrerteich. Ein Fischteich, wo sicherlich auch die Störche ihre Freude hätten. Der Teich liegt inmitten vom Wald des Stift Göttweigs und wird von der Großen Krems durchflossen. Hier kreuzt auch die Lokalbahn Schwarzenau – Zwettl Martinsberg-Gutenbrunn den Fluß und überquert ihn und die Schlucht des Kremstals mit einem hohen Eisenbahnviadukt. Heute rollen nur mehr Güterzüge über diese hohe Brücke – der Personenverkehr wurde 1986 eingestellt, ab und an verkehren Sonderzüge mit Dampflokomotiven des Lokalbahnverein Martinsberg Heizhaus Bahnhof Zwettl. Eine Fotoreportage vom Weyrerteich und dem Viadukt…



09   Apr

SallingbergIn der Karwoche setzte sich in Sallingberg im Waldviertel plötzlich doch der Frühling durch und lud zu Wanderungen ein. Trotz relativ hoher Temperaturen um die 20°C lag in den Wäldern Schnee und der Fischerteich in Heubach war mit einer relativ dicken Eisschicht überzogen. Eine Tour von rund 15 Kilometer führte uns von Sallingberg ausgehend über das Lerchenfeld zum Heubachkogel, dem alten Forsthaus in Heubach vom Stift Zwettl und anschließend weiter über den Miniwald und dem Fischerwald bis nach Kaltenbrunn, wo wir an die Bahnlinie zwischen Zwettl und Martinsberg-Gutenbrunn stießen. Über die Höfsäge ging es dann zurück zum Bleßberg und Voitschlag, bevor wir über Hoflüß und Hirschenschlag nach Sallingberg heimkehrten. Die zweite Wanderung ging über den Steinriegel in den Wald bei Scheiben und von dort anschließend in das tiefe Kremstal zur Großen Krems bis zur Rabenhofer Säge der Familie Tauer. Eine Fotoreportage von Eindrücken im Wald…



08   Jan

Dieses Jahr gab es im Rahmen des Silvesterpfades in Sallingberg ein fast einstündiges Feuerwerk, was die weiße schneebedeckte Umgebung in der kalten dunklen Nacht farbenfroh erstrahlen lies. Hier ein kleiner Ausschnitt als Video, aufgenommen aus der Ferne:

Das neue Jahr begrüßten wir mit einem Neujahrsspaziergang nach Heubach und entlang der Großen Krems zur Grafemühle. Ein paar Fotografien zeigen Impressionen von der verschneiten Landschaft…